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Pressemitteilung: Deutsches Institut für Menschenrechte empfiehlt Einrichtung von "Migration Points" bei Agenturen für Arbeit

Berlin. Das Deutsche Institut für Menschenrechte hat heute eine Studie zur beruflichen Integration von Flüchtlingsfrauen in Deutschland vorgelegt. "Flüchtlingsschutz als Menschenrechtsschutz endet nicht mit der Flüchtlingsanerkennung", sagte Heiner Bielefeldt, Direktor des Deutschen Instituts für Menschenrechte. Die Genfer Flüchtlingskonvention und die Menschenrechtsverträge garantierten Flüchtlingen auch Rechte für ihr Leben im Aufnahmeland. Dazu gehörten wirtschaftliche und soziale Rechte, Rechte auf Integration in den Arbeitsmarkt und in Bildung und Ausbildung.

Pressemitteilung: Deutsches Institut für Menschenrechte gibt Übersetzung der "General Comments" zu sechs VN-Menschenrechtsverträgen heraus

Berlin. Das Deutsche Institut für Menschenrechte hat die "General Comments" zu sechs Menschenrechtsverträgen der Vereinten Nationen (VN) in deutscher Übersetzung herausgegeben. Die "General Comments" (Allgemeine Bemerkungen) sind Quellen des völkerrechtlichen "Soft Law". Sie formulieren den jeweils aktuellen Stand der Interpretation der Menschenrechtsnormen und haben von daher politisch-rechtliches Gewicht.

Pressemitteilung: Jahrbuch Menschenrechte 2005 erschienen Schwerpunkt: Frauenrechte durchsetzen!

Berlin. "Frauenrechte durchsetzen!" ist der Themenschwerpunkt des Jahrbuchs Menschenrechte 2005, das heute auf der Frankfurter Buchmesse vorgestellt wurde. Zehn Jahre nach der 4. Weltfrauenkonferenz von Peking 1995 analysieren namhafte Autorinnen und Autoren Erfolge und Defizite bei der Durchsetzung von Frauenrechten. Thematisiert werden unter anderem der internationale Frauenhandel, Bildungsrechte für Mädchen, das Gewaltschutzgesetz in Deutschland, Frauenmorde an Mexikos Grenzen und der Kampf gegen die Genitalverstümmlung im Niger.

Pressemitteilung: Deutsches Institut für Menschenrechte gegen generelles Kopftuch-Verbot

Berlin. Das Deutsche Institut für Menschenrechte hat sich gegen ein generelles Verbot des Kopftuchs für Lehrerinnen an öffentlichen Schulen ausgesprochen. "Eine staatliche Politik, die, um den möglichen Missbrauch zu verhindern, weit im Vorfeld eines tatsächlichen Konflikts die Religionsfreiheit der Lehrerin beschränkt, ist aus der Perspektive der Menschenrechte problematisch", sagte Heiner Bielefeldt, Direktor des Deutschen Instituts für Menschenrechte, am Montag in Berlin. Er warnte vor einer "Überinterpretation" des Kopftuches.

Pressemitteilung: Deutsches Institut für Menschenrechte veranstaltet internationales Seminar für Frauenrechtsorganisationen aus 10 osteuropäischen und zentralasiatischen Ländern

Berlin, 10. März 2003 - Das Deutsche Institut für Menschenrechte (DIMR) veranstaltet am 14. und 15. März 2003 in Berlin ein internationales Seminar zum Frauenrechtsübereinkommen CEDAW, dem wichtigsten völkerrechtlichen Abkommen der Vereinten Nationen (UN) gegen Frauendiskriminierung. Am 22. Dezember 2000 ist ein Zusatzprotokoll zu CEDAW in Kraft getreten, das eine Individualbeschwerde beim UN-Frauenrechtsausschuss oder ein Untersuchungsverfahren durch den Ausschuss ermöglicht. Deutschland hat das Zusatzprotokoll am 15.01.2002 ratifiziert. Eingeladen sind 35 Vertreterinnen und Vertreter von Frauenrechtsorganisationen aus 10 Ländern (Aserbaidschan, Bosnien und Herzegowina, Georgien, Kasachstan, Kirgisistan, Kroatien, Tschechische Republik, Slowakei, Ungarn, Zypern), die das Protokoll bereits ratifiziert haben.

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