Sexuelle Selbstbestimmung und Geschlechtsidentität

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Sexuelle Selbstbestimmung und Geschlechtsidentität

In vielen Ländern werden die Menschenrechte von Personen, die den sexuellen Normen oder den Geschlechternormen nicht entsprechen, verletzt. Die Themen "Geschlechtliche Identität" und "Sexuelle Selbstbestimmung" sind im Menschenrechtsdiskurs heute zwar verstärkt sichtbar, stoßen aber nach wie vor auf Widerspruch und Widerstand. Das Deutsche Institut für Menschenrechte beschäftigt sich mit den menschenrechtlichen Grundlagen sexueller Selbstbestimmungsrechte.

Gutachten Geschlechtervielfalt im Recht (2015/2016)


Thema Sexuelle Selbstbestimmung im Bereich Entwicklungspolitik


Publikation "Was ist Inklusion? 16 persönliche Antworten" (2012)

Die Broschüre versammelt 16 persönliche Interviews zum Thema Inklusion und Exklusion, unter anderen mit Ise Bosch (Dreilinden gGmbH), Gudrun Fertig (Special Media SDL GmbH), Lucie Veith (Intersexuelle Menschen e. V.), So-Rim Jung (MILES - Zentrum für Migranten, Lesben und Schwule), Karin Richter (Verein
ABqueer), Christine Lüders (Antidiskriminierungsstelle des Bundes), Susanne Billig (Autorin/Journalistin), Karin Windt (Wirtschaftsweiber e. V.).
Die Interviews wurden 2012 vor dem 1. Berliner Menschenrechtstag geführt, der unter dem Motto "Selbstverständlich miteinander?!" stand.

Zur Publikation "Was ist Inklusion? 16 persönliche Antworten"


Sammelband "Sexuelle Selbstbestimmung als Menschenrecht" (2009)

Das Deutsche Institut für Menschenrechte ist Herausgeber der Publikation "Sexuelle Selbstbestimmung als Menschenrecht". Sie ist 2009 im Nomos-Verlag erschienen. Der Sammelband versteht sich als grundlegende Einführung in den Themenkreis sexueller Selbstbestimmungsrechte aus menschenrechtlicher Perspektive und gibt einen Überblick über die bisher entwickelten Schutzstandards.
Die Autorinnen und Autoren beschäftigen sich sowohl mit den menschenrechtlichen Grundlagen sexueller Selbstbestimmungsrechte als auch mit den Perspektiven unterschiedlicher Betroffenengruppen. In vier grundlegenden Beiträgen geht es um die rechtspolitischen Entwicklungen zu Fragen der sexuellen Selbstbestimmung von Lesben, Schwulen trans- und intersexuellen Menschen auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene. Weitere Beiträge beschäftigen sich mit einzelnen Konfliktbereichen und Betroffenengruppen, denen sexuelle Selbstbestimmungsrechte bis heute vielfach versagt bleiben: Transsexualität, Intersexualität, Asylrecht, Lebenspartnerschaftsgesetz/Adoptionsrechte, HIV/AIDS, Genitalverstümmelung, Bildung und Behinderung.

Hg.: Deutsches Institut für Menschenrechte; Nomos 2009, ISBN 978-3-8329-3781-2

Bestellbar beim Nomos-Verlag


Homophobie in der EU (2008)

Das Deutsche Institut für Menschenrechte liefert der EU-Grundrechteagentur (FRA) umfangreiche rechtliche Studien zur Grundrechtssituation in Deutschland. Diese Berichte sind zusammen mit den Berichten der anderen 26 EU-Mitgliedsstaaten die Grundlage für die Erstellung von vergleichenden Berichten, die das jeweilige Thema und seine Problematik EU-weit analysieren.

Im Jahr 2008 hat die Grundrechtsagentur eine EU-weite vergleichende Studie zum Thema Homophobie veröffentlicht, für die das Institut entsprechende nationale Studien zugeliefert hat.

Die Studie "Homophobia and Discrimination on Grounds of Sexual Orientation in the EU Member States Part I - Legal Analysis" (PDF, 933 KB, nicht barrierefrei)


Vortragsreihe "Sexuelle Selbstbestimmung" (2007/2008)

Das Deutsche Institut für Menschenrechte hat im Winter 2007/2008 eine Vortragsreihe zum Thema "Sexuelle Selbstbestimmung" angeboten.

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