Asyl/Flucht

Servicenavigation

Sie befinden sich hier: Themen >  Asyl/Flucht

Dossier Asyl/Flucht

 

Aktuell

Menschenrechtliche Grenzen bei Anti-Terror-Maßnahmen

Institut veröffentlicht Position zu den menschenrechtlichen Vorgaben für den Freiheitsentzug bei terrorverdächtigen Ausländer_innen.

Pressemitteilung: Familiennachzug auch bei subsidiär Schutzberechtigten aus Syrien ermöglichen

Berlin - Das Deutsche Institut für Menschenrechte hat heute eine Stellungnahme zur Aussetzung des Familiennachzugs für subsidiär schutzberechtigte Flüchtlinge veröffentlicht und empfiehlt Korrekturen in Verwaltungspraxis und Gesetzgebung.

Im Zeichen der Flucht: Jahresbericht 2015 erschienen

Das Jahr 2015 stand in Deutschland im Zeichen der Flucht. Für das Deutsche Institut für Menschenrechte bedeutete das bei seiner Beratung von Bundestag und Bundesregierung zweierlei: Zum einen, sich für ein Asylsystem einzusetzen, in dessen Zentrum das Menschenrecht jedes und jeder Einzelnen auf Schutz und auf gerichtlichen Rechtsschutz gegen Ablehnungsentscheidungen steht. Zum anderen darauf hinzuwirken, dass sich Unterbringung und Integration der geflüchteten Menschen an den Menschenrechten ausrichten. Das Institut hat 2015 für eine menschenrechtskonforme Asyl­- und Migrationspolitik geworben und wird dies auch weiterhin tun.

Religionsbezogene Gewalt in Flüchtlingsunterkünften: Gewaltschutz-Standards erweitern

Nach Deutschland geflüchtete Menschen sind bisweilen in ihren Unterkünften mit verschiedenen Formen von Gewalt konfrontiert – etwa Gewalt gegen Frauen, Kinder, Schwule, Lesben und transgeschlechtliche Menschen, aber auch religionsbezogene Gewalt. Religionsbezogene Gewalt hat im Wesentlichen zwei Erscheinungsformen: Es gibt zum einen Gewalt, deren Ausübung religiös begründet wird. Zum anderen richtet sich Gewalt gegen Personen oder Gruppen aufgrund ihrer Religion oder Weltanschauung. Im zweiten Fall muss die Gewalt nicht religiös begründet, sie kann beispielsweise auch nationalistisch, rassistisch oder durch andere radikal-politische Ideologien motiviert sein.

Pressemitteilung: Ehen von Minderjährigen: Kindeswohl in den Mittelpunkt stellen

Berlin - Anlässlich der laufenden Diskussion um Rechtsänderungen zu Ehen von Minderjährigen, die im Ausland geschlossen worden sind, empfiehlt das Deutsche Institut für Menschenrechte, dass jeder Einzelfall geprüft und auf Grundlage des Kindeswohls entschieden werden sollte.

"Refugee Empowerment"

Kooperations-Veranstaltung mit der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit

Ziel: Koordination der Weltgemeinschaft

UN-Gipfel für Flüchtlinge und Migranten am 19.09. in New York

Am 19. September halten die Vereinten Nationen zum ersten Mal eine hochrangige Plenartagung der Generalversammlung zu den großen Wanderungsbewegungen von Flüchtlingen, Migranten und Migrantinnen ab. Staats- und Regierungschefs, Minister und Ministerinnen aus 126 Ländern stehen auf der vorläufigen Redeliste. Mit dem Treffen reagieren die UN auf den historischen Höchststand sowohl bei der Zahl von Flüchtlingen und Binnenvertriebenen als auch bei der Gesamtzahl der internationalen Migrantinnen und Migranten. Ziel des Gipfels ist, Prozesse zu initiieren, die zu stärkerer internationaler Verantwortungsteilung und Koordination der Weltgemeinschaft bei großen Flucht- und Migrationsbewegungen führen sollen.

Berichte der Europäischen Grundrechteagentur zu Asyl und Migration