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Bekämpfung von Menschenhandel: Nach wie vor besteht menschenrechtlicher Handlungsbedarf

In den letzten Jahren hat die Bekämpfung von Menschenhandel in Deutschland Fortschritte gemacht. Dennoch besteht nach wie vor großer menschenrechtlicher Handlungsbedarf auf Bundes- und Landesebene. Zahlreiche Betroffene extremer Formen der Arbeitsausbeutung, zum Beispiel auf dem Bau, in der fleischverarbeitenden Industrie, der Sexindustrie, der Gebäudereinigung oder der Pflege, die in Beratungsstellen Unterstützung suchen, verdeutlichen das Ausmaß der Ausbeutung und die fließende Grenze hin zum Menschenhandel.

Welttag gegen Diskriminierung und Misshandlung älterer Menschen: Schutz Älterer vor Gewalt stärken!

Ältere haben ein Recht auf Schutz vor Gewalt. Dieses Menschenrecht muss der Staat achten, schützen und gewährleisten. Dennoch findet Gewalt gegen Ältere in Deutschland statt.

"Menschenrechtsschutz kostet Geld, kein Menschenrechtsschutz kostet Leben"

Beate Rudolf fordert nachhaltige Finanzierung der interamerikanischen Menschenrechtskommission

"Die Interamerikanische Kommission für Menschenrechte braucht Unterstützung, auch von Deutschland", erklärte Beate Rudolf, Direktorin des Deutschen Instituts für Menschenrechte und Vorsitzende der Globalen Allianz der Nationalen Menschenrechtsinstitutionen (GANHRI), nach einem Gespräch mit Paulo Abrão, Generalsekretär der Kommission, am 8. Juni in Berlin.

Bericht über Hafteinrichtungen in Deutschland: Allgemein hoher Standard, aber große Unterschiede zwischen den Einrichtungen

Am 1. Juni hat der Europäische Ausschuss zur Verhütung von Folter und Misshandlung den Bericht über seinen letzten Besuch in Deutschland (2015) veröffentlicht. Er besuchte Polizeistationen, Gefängnisse und psychiatrische Einrichtungen in Bayern, Berlin, Brandenburg, Niedersachen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Insgesamt lobt der Ausschuss die guten Standards bei der Ausstattung der Einrichtungen und die Garantie der Grundrechte. Beim Rechtsschutz gegen übermäßigen polizeilichen Gewalteinsatz kritisiert er die nach wie vor nur begrenzt aussagekräftige statistische Erfassung und mahnt zudem an, die Unabhängigkeit und Unparteilichkeit der Ermittlungen gegen polizeiliches Fehlverhalten zu stärken.

Unabhängige Evaluierung der OSZE-Verpflichtungen: Die Rolle von Nationalen Menschenrechtsinstitutionen

Das Deutsche Institut für Menschenrechte regt an, dass sich Nationale Menschenrechtsinstitutionen für eine unabhängige Evaluierung der OSZE-Verpflichtungen zu Menschenrechten und Demokratie in ihren Ländern einsetzen. Dadurch kann die nationale Umsetzung der Verpflichtungen in einem dialogischen Prozess zwischen Zivilgesellschaft und Regierung gestärkt werden.

Dringender Handlungsbedarf

Institut beim Expertengespräch "Intersexualität" der Kinderkommission des Deutschen Bundestages

Die Kinderkommission des Deutschen Bundestages führt am 31. Mai ein öffentliches Expertengespräch zum Thema Intersexualität durch. Petra Follmar-Otto, Leiterin der Abteilung Inland/Europa am Institut, stellt bei dem Gespräch Regelungsbedarfe zur Stärkung und zum Schutz der Rechte intergeschlechtlicher Kinder vor, die sich aus dem Instituts-Gutachten "Geschlechtervielfalt im Recht" ergeben haben. Insbesondere beim Schutz intergeschlechtlicher Säuglinge und Kinder vor medizinisch nicht notwendigen geschlechtszuweisenden Operationen sieht das Institut vor dem Hintergrund der menschenrechtlichen Verpflichtungen Deutschlands dringenden Handlungsbedarf.

Pressemitteilung: Deutschland braucht starke und unabhängige Polizeibeschwerdestellen

Berlin. Menschen, die sich gegen unrechtmäßiges Verhalten der Polizei wehren möchten, müssen die Möglichkeit haben, sich schnell und unbürokratisch zu beschweren. Hierfür braucht es Mechanismen zur unabhängigen Untersuchung und Strafermittlung. In Deutschland haben erst drei Bundesländer - Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Schleswig-Holstein – unabhängige Polizeibeschwerdestellen eingerichtet. In anderen europäischen Ländern sind sie jedoch seit Langem selbstverständlich.

Link zur Website www.institut-fuer-menschenrechte.de/de/startseite-leichte-sprache.html

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Unsere Veranstaltungen

10.10.2017 12:00-14:00 | Quadriga Forum, Werderscher Markt 13, 10117 Berlin

Podiumsdiskussion "Presse- und Meinungsfreiheit in der Türkei"

Anlässlich der Verleihung des Raif Badawi Award 2017 für mutige Journalisten veranstaltet das Institut in Kooperation mit der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit eine Podiumsdiskussion zur Presse- und Meinungsfreiheit in der Türkei.


10.10.2017 18:30-20:30 | Deutsches Institut für Menschen-Rechte, Bibliothek, Zimmerstraße 26/27, 10969 Berlin

Lesung und Gespräch: Alexandra Lüthen, "Maras Baby"

Eine Geschichte in Einfacher Sprache
über Eltern mit Beeinträchtigungen.


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