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Pressemitteilung: Int. Tag der Menschen mit Behinderungen am 03.12.: Institut fordert verstärkte Anstrengungen für inklusive Bildung

Berlin – Anlässlich des Internationalen Tags der Menschen mit Behinderungen fordert das Deutsche Institut für Menschenrechte die Bundesländer auf, sich verstärkt anzustrengen, inklusive Bildung zu verwirklichen. "Immer wieder stellen Politiker die Inklusion in der Schule zur Disposition - das ist nicht zielführend", erklärt Valentin Aichele, Leiter der Monitoring-Stelle UN-Behindertenrechtskonvention des Instituts. Deutschland sei jedoch durch die UN-Behindertenrechtskonvention zu inklusiver Bildung in der Regelschule verpflichtet.

Beschwerdewege für Kinder und Jugendliche - noch gibt es viele Baustellen

Am 16. November lud die Monitoring-Stelle UN-Kinderrechtskonvention ins Aufbau Haus in Berlin ein, um mit der Zivilgesellschaft über den Zugang zum Recht für Kinder und Jugendliche zu diskutieren. Rund 90 Vertreterinnen und Vertreter von Kinderbüros, einschlägigen Verbänden und Institutionen, sowie auch Jugendliche aus Freiburg und Berlin trafen sich zu der ganztägigen Konsultation "Beschwerden ermöglichen! Beschwerdewege für Kinder und Jugendliche".

Engere Zusammenarbeit geplant

Am 18. November war die Nationale Menschenrechtskommission Südkoreas zu Besuch im Deutschen Institut für Menschenrechte. Beate Rudolf, die Direktorin des Instituts, und Claudia Mahler, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, trafen den Vorsitzenden der Kommission, Lee Sung-ho, und mehrere Mitarbeitende zum Gespräch.

Mit Zollstock und Checkliste: Workshop "Veranstaltungen in Bibliotheken barrierefrei gestalten"

Am 14. November hatte die Bibliothek zu einem ganztägigen Workshop "Veranstaltungen in Bibliotheken barrierefrei gestalten" ins Institut eingeladen. Der Einladung folgten 20 Mitarbeitende aus wissenschaftlichen und öffentlichen Bibliotheken, Spezialbibliotheken und Fachhochschulen. Rose Jokic und Sotiria Midelia vom Antidiskriminierungsbüro Sachsen e.V. leiteten den praxisorientierten Workshop.

"Von der Absicht geleitet, Ungerechtigkeit zu überwinden"

Brücken zu schlagen, zwischen dem Menschenrechtsansatz und der empirischen Bildungsforschung, war das übergeordnete Ziel der Veranstaltung "Diskriminierung im Bildungsbereich abbauen", zu der das Deutsche Institut für Menschenrechte in Kooperation mit dem Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) am 29. September eingeladen hatte. Anlass war die Veröffentlichung der Analyse "Das Menschenrecht auf Bildung im deutschen Schulsystem – Was zum Abbau von Diskriminierung notwendig ist". Der Fokus der Veranstaltung lag auf dem Schutz vor Diskriminierung, einem wesentlichen Strukturprinzip der Menschenrechte und somit auch des Menschenrechts auf Bildung.

Kinder und Jugendliche stärker an politischen Entscheidungen beteiligen

Kinder und Jugendliche wollen politische Prozesse mitgestalten – und sie haben ein Recht darauf. Dies gilt auch für die Entwicklungszusammenarbeit: Wer Kinder und Jugendliche an der Formulierung deutscher Entwicklungspolitik und an Projekten mit Partnerländern beteiligt, stärkt junge Menschen hier wie dort in ihrer Rolle als Akteure für nachhaltige Entwicklung. Wie die Beteiligung gelingen kann, macht das Deutsche Institut für Menschenrechte in einer heute anlässlich des Internationalen Tags der Kinderrechte am 20.11. veröffentlichten Analyse zum Thema "Beteiligung von Kindern und Jugendlichen - Ein Beispiel aus der entwicklungspolitischen Praxis" deutlich.

Pressemitteilung: Zum Internationalen Tag der Kinderrechte am 20. November: Kinder als Träger von Menschenrechten im Grundgesetz stärken

Berlin - Das Deutsche Institut für Menschenrechte empfiehlt, Kinderrechte ausdrücklich im Grundgesetz zu verankern. Zentrale Inhalte der UN-Kinderrechtskonvention sollten im Grundgesetz aufgenommen werden, erklärt Beate Rudolf, Direktorin des Instituts, anlässlich des Internationalen Tags der Kinderrechte am 20. November.

Link zur Website www.institut-fuer-menschenrechte.de/de/startseite-leichte-sprache.html

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