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Internationaler Tag der Jugend: Rechte von Jugendlichen weltweit stärken!

Noch nie war der Anteil der Jugendlichen an der Weltbevölkerung so hoch wie heute. Derzeit wachsen die meisten Jugendlichen in Ländern des Globalen Südens auf. Ihre Ideen und ihr Engagement sind zentral für die Gestaltung einer nachhaltigen Entwicklung. Der Internationale Tag der Jugend am 12. August erinnert an die Bedeutung der Jugend als Lebensphase.

Pressemitteilung: Menschenrechtsbildung: "Der Alltag in Kitas bietet viele Möglichkeiten, Menschenrechte zu leben"

Berlin. Menschenrechte müssen ein fester Bestandteil in den Strukturen und im Alltag von Kindertagesstätten und Kindergärten sein. Dies fordert das Deutsche Institut für Menschenrechte in seiner neuen Publikation "Bewusstsein wecken, Haltung stärken, Verantwortung übernehmen. Menschenrechtsbildung in der frühen Kindheit". Für eine Kita bedeutet das zum Beispiel, auf diskriminierende Äußerungen kompetent zu reagieren, sprachliche und kulturelle Vielfalt wertzuschätzen, Kinder an der Tagesgestaltung zu beteiligen und dem Personal ausreichend Zeit für Reflexionsprozesse und entsprechende Fortbildungen zur Verfügung zu stellen.

Neue Studie: Menschenrechtliche Standards für landbezogene Investitionen

Die Freiwilligen Leitlinien Land der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen sollten vor allem bei der Prüfung von Hochrisikoprojekten und bei der Bewertung von größeren agrarpolitischen Trends angewendet werden. So lautet das zentrale Ergebnis der neuen englischsprachigen Studie "Safeguarding Human Rights in Land Related Investments" des Deutschen Instituts für Menschenrechte. Sie vergleicht bestehende internationale Prüfungsstandards der finanziellen Zusammenarbeit mit den Freiwilligen Leitlinien Land aus dem Jahr 2012.

Vernissage "Spuren der Erinnerung" – Mit Schuhabdrücken gegen gewaltsames Verschwindenlassen

Aktionskunstprojekt thematisiert gewaltsames Verschwindenlassen in Lateinamerika


Jeder Schuh erzählt eine Geschichte. Geschichten von der Suche nach verschwundenen Angehörigen, Geschichten von Trauer, Hoffnung und Beharrlichkeit: "Auf meiner Suche habe ich mir die Schuhsohlen abgelaufen, mein Herz war vor lauter Schmerz schon ganz eng. Aber meine ganze Suche war ergebnislos", notiert Maria Nubia aus Kolumbien, die ihren 18-jährigen Sohn Omar vermisst. "Gehen gibt mir einen Hoffnungsschimmer, dich irgendwann zu finden. Ich vermisse dich so sehr", schreibt Yolanda an ihren verschwundenen Sohn Roberto. "Die Zeit vergeht und wird nicht stehenbleiben, genauso wie ich nie aufhören werde, dich zu suchen", formuliert Martha Beatriz Vega Ruiz, deren Mann Jesús festgenommen wurde und seither verschwunden ist.

 

 

"Ich bin Feministin, weil ich Menschenrechtlerin bin" - Margherita-von-Brentano-Preis 2017 für Beate Rudolf

Am 4. Juli 2017 wurde der Margherita-von-Brentano-Preis 2017 an Prof. Dr. Beate Rudolf verliehen. Die Direktorin des Deutschen Instituts für Menschenrechte erhält den Preis für ihr herausragendes langjähriges akademisches und gesellschaftspolitisches Wirken im Bereich der Menschenrechte und insbesondere der Frauenrechte.

"Spuren der Erinnerung" - Ausstellung gegen gewaltsames Verschwindenlassen wird in Berlin eröffnet

Ausstellungseröffnung am 11. Juli in Berlin (Galerie neurotitan)

Jedes Jahr verschwinden weltweit Menschen, weil sie im Auftrag oder mit Duldung von Regierungen inhaftiert, entführt und ermordet werden. Die Angehörigen werden im Unklaren über das Schicksal der Verschwundenen gelassen, ihnen wird jede Auskunft über deren Verbleib verwehrt. Auch in Mexiko ist das gewaltsame Verschwindenlassen ein großes Problem. Niemand weiß genau, wie viele Menschen dort bislang verschwunden sind. Viele Fälle werden gar nicht erst angezeigt beziehungsweise auch bei Anzeige nicht registriert. Offiziell geht man von mehr als 32.000 Verschwundenen insgesamt aus, andere Schätzungen liegen sehr viel höher.
Der mexikanische Bildhauer Alfredo López Casanova thematisiert das Leiden der Angehörigen in seiner Installation "Spuren der Erinnerung".

"Rassistische Stimmungsmache im Wahlkampf geht alle an"

Debatte um Strategien und staatliche Handlungsverpflichtungen gegen menschenverachtende Parolen

Menschenrechtsabkommen wie die Anti-Rassismus-Konvention der Vereinten Nationen sollen Menschen vor rassistischer Diskriminierung schützen – auch im politischen Wahlkampf. Mit Parolen wie "Geld für die Oma statt für Sinti und Roma" warb die NPD vor der letzten Bundestagswahl auf Wahlplakaten um Stimmen und platzierte zur Berliner Abgeordnetenhauswahl 2011 ihren Plakat-Slogan "Gas geben" auch vor dem Jüdischen Museum. Die Bundestagswahl 2017 findet in einer weiter zugespitzten politischen Situation statt: In Deutschland und in anderen europäischen Ländern sind Parteien erstarkt, die offen rassistisch auftreten.

Link zur Website www.institut-fuer-menschenrechte.de/de/startseite-leichte-sprache.html

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Unsere Veranstaltungen

18.09.2017 10:00-17:30 | Hertie School of Governance, 10117 Berlin

Expert_innen-Workshop "Waffeneinsätze und das Recht auf Leben"

Herausforderung für das Humanitäre Völkerrecht und den Menschenrechtsschutz


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