Verschwindenlassen

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Verschwindenlassen

Auf der Suche nach den Opfern von gewaltsamem Verschwindenlassen
Wie die menschenrechtliche Verpflichtung zur Suche erfolgreich umgesetzt werden kann

Das Internationale Übereinkommen zum Schutz aller Personen vor dem Verschwindenlassen verpflichtet die Vertragsstaaten zur Suche nach verschwundenen Personen. Der Aufenthaltsort und die Umstände ihres Verschwindens müssen ermittelt und im Todesfall die sterblichen Überreste identifiziert und an Angehörige übergeben werden. In der Praxis gestaltet sich die Suche vielerorts als schwierig, oft fehlen der politische Wille und/oder technische Möglichkeiten. Mit internationalen Eilaktionen können in solchen Fällen Betroffene bei der Suche nach Verschwundenen unterstützt werden.

(PDF, 60 KB)

Autor/in: Dr. Christiane Schulz

Herausgeber/in: Deutsches Institut für Menschenrechte

Information

ISSN: 25099493 (PDF)

6 Seiten

August 2017

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Verschwindenlassen während der Haft
UN-Ausschuss schließt erstes Individualbeschwerdeverfahren ab

Der UN-Ausschuss zum Schutz vor dem gewaltsamen Verschwindenlassen hat Kriterien für Verschwindenlassen in Haft definiert. Die Verlegung eines Inhaftierten in Einzelhaft, ohne dessen Angehörige oder Rechtsbeistand zu informieren bei gleichzeitiger Weigerung, über den neuen Aufenthaltsort Auskunft zu geben, entspricht geheimer Haft. Mit dieser Entscheidung in einem Einzelfall aus Argentinien hat der UN-Ausschuss sein erstes Individualbeschwerdeverfahren abgeschlossen.

(PDF, 52 KB)

Autor/in: Dr. Christiane Schulz

Herausgeber/in: Deutsches Institut für Menschenrechte

Information

4 Seiten

August 2016

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The Meaning and Implementation of Victim Orientation in the Treaty Bodies of the United Nations
Berlin, 29–30 September 2014

Am 29. und 30. September 2014 trafen sich Mitglieder der UN-Fachausschüsse, unabhängige Experten und Repräsentanten von nichtstaatlichen Menschenrechtsorganisationen aus Afrika, Asien, Nord- und Südamerika und Europa zur Expertenkonferenz "Die Bedeutung und Implementierung von Opferorientierung in den Vertragsorganen der Vereinten Nationen" in Berlin. Eingeladen hatten das Deutsche Institut für Menschenrechte und das Nürnberger Menschenrechtszentrum (NMRZ).

Die Dokumentation liefert einen kurzen historischen Überblick über die Entwicklung der Opferorientierung im System der Vereinten Nationen, eine Zusammenfassung der Konferenzbeiträge, die in der Konferenz erarbeiteten Empfehlungen sowie das Programm der Tagung.

(PDF, 2,17 MB)

Herausgeber/in: Deutsches Institut für Menschenrechte; Nürnberger Menschenrechtszentrum

Dokumentationen

ISBN: 978-3-945139-70-7 (PDF)

32 Seiten

Juli 2015

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Conference on Enforced Disappearances Berlin, 25 April 2012

Im Dezember 2010 trat nach drei Jahrzehnten Verhandlung das jüngste Menschenrechtsabkommen der Vereinten Nationen in Kraft, die UN-Konvention gegen das gewaltsame Verschwindenlassen. Diese soll den Schutz gegen das Verschwindenlassen stärken, das in vielen Ländern immer noch systematisch praktiziert wird.
Was muss getan werden, um die Konvention zu einem möglichst wirkungsvollen Instrument gegen das Verbrechen des gewaltsamen Verschwindenlassens zu machen? Diese und anderen Fragen wurden auf der Konferenz "Enforced Disappearances" 2012 in Berlin von Rechtswissenschaftlerinnen und Menschenrechts-Experten diskutiert. Die Konferenz-Dokumentation versammelt sieben Vorträge, die während der Tagung gehalten wurden. Veranstalter der Konferenz waren das Deutsche Institut für Menschenrechte, das Nürnberger Menschenrechtszentrum und die Rechtswissenschaftliche Fakultät der Universität Erlangen-Nürnberg.

Dokumentation

ISBN 9678-3-942315-99-9 (PDF)

44 S.

Englisch

(PDF, 723 KB)

Dokumentationen

Juni 2012

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Essay No. 8: Das neue internationale Übereinkommen zum Schutz aller Personen vor dem Verschwindenlassen

Der Essay thematisiert das so genannte Verschwindenlassen, d. h. die rechtswidrige Festnahme einer Person durch Angehörige staatlicher Dienststellen wie Polizei, Militär und Geheimdienste, die bestreiten, die Person in Gewahrsam zu haben. Der Autor empfiehlt dem Bundestag, die Konvention zum Schutz aller Personen vor dem Verschwindenlassen zügig zu ratifizieren.

Autor: Dr. Wolfgang S. Heinz

Essay

ISBN: 978-3-937714-57-8

10 S.

(PDF, 133 KB, nicht barrierefrei)

Essay

April 2008

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