Servicenavigation

Sie befinden sich hier: Projekt "Zwangsarbeit heute" >  Rechtsprechungsdatenbank

Rechtsprechungsdatenbank

Im Rahmen des Projektes "Zwangsarbeit heute" hat das Institut eine Rechtssprechungsdatenbank mit gerichtlichen Entscheidungen mit Bezug zum Thema Menschenhandel aufgebaut und anlässlich des Projektendes im Mai 2013 zur Weiterführung an den KOK e. V. - Bundesweiter Koordinierungskreis gegen Frauenhandel und Gewalt an Frauen im Migrationsprozess übertragen.

In der Datenbank wurden 95 Entscheidungen aus der nationalen und internationalen Rechtsprechung dokumentiert. Sie behandeln zum einen Fälle von Menschenhandel zur Arbeitsausbeutung und zur sexuellen Ausbeutung. Zum anderen beziehen sie sich auf Delikte, die hierzu thematische Schnittmengen aufweisen, wie zum Beispiel Lohnwucher, Zuhälterei, Vergewaltigung. Die Datenbank umfasst neben strafrechtlichen Urteilen auch Entscheidungen aus anderen Rechtsgebieten mit Bezug zu den Rechten der Betroffenen, wie zum Beispiel Schadenersatz, Schmerzensgeld und Lohnforderungen, staatliche Entschädigung, oder mit Bezug zum Aufenthaltsrecht.

Die Fallsammlung richtet sich an Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte, Beraterinnen und Berater der Betroffenen von Menschenhandel und Arbeitsausbeutung sowie an die interessierte Fachöffentlichkeit.

Das Projekt "Zwangsarbeit heute" wurde vom Deutschen Institut für Menschenrechte in Kooperation mit der Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft" durchgeführt und von der Stiftung EVZ finanziert.

Die Datenbank wird von KOK e. V. weitergeführt:
Rechtsprechungsdatenbank auf der Website des KOK e. V.

Kooperationspartner