Pressemitteilungen 2011

Servicenavigation

Sie befinden sich hier: Presse > Pressemitteilungen > Pressemitteilungen Archiv >  Pressemitteilungen 2011

Pressemitteilungen 2011

Pressemitteilung: Menschenrechtsinstitut fordert mehr Beratungsstellen für Betroffene von Diskriminierung

Berlin. Anlässlich des fünften Jahrestages des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) fordert das Deutsche Institut für Menschenrechte insbesondere Bundesländer und Kommunen auf, mehr Beratungsstellen für Betroffene von Diskriminierung zu schaffen.

Pressemitteilung: Die Monitoring-Stelle zur UN-Behindertenrechtskonvention begrüßt die Gründung der Allianz zur Parallelberichterstattung

Berlin - Die Monitoring-Stelle zur UN-Behindertenrechtskonvention hat am 30. Juni 2011 die Auftaktveranstaltung zur Parallelberichterstattung an den UN-Ausschuss für die Rechte von Menschen mit Behinderungen (CRPD) ausgerichtet. Anlass für diese Veranstaltung ist der 1. Staatenbericht der Bundesregierung an den CRPD-Ausschuss, der voraussichtlich am 3. August vom Bundeskabinett verabschiedet werden soll und vom CPRD-Ausschuss geprüft werden wird.

Pressemitteilung: Menschenrechtsinstitut begrüßt Wegfall der Übermittlungspflicht für Schulen und Kindertagesstätten im Aufenthaltsgesetz

Berlin - Das Deutsche Institut für Menschenrechte begrüßt den geplanten Beschluss der Regierungsfraktionen, der eine Einschränkung der Übermittlungspflichten im Aufenthaltsgesetz vorsieht. "Der Wegfall der Übermittlungspflicht für Schulen und Kindertagesstätten ist ein wichtiger Schritt, damit Kinder ohne Papiere ihr Menschenrecht auf Bildung in Deutschland wahrnehmen können", erklärte  Beate Rudolf, Direktorin des Deutschen Instituts für Menschenrechte.

Pressemitteilung: Menschenrechtsinstitut fordert Zugang zum Rechtsweg für ausgebeutete Hausangestellte in Diplomatenhaushalten

Berlin - Das Deutsche Institut für Menschenrechte fordert für Betroffene von Menschenhandel und Arbeitsausbeutung in Diplomatenhaushalten die Eröffnung des Rechtswegs in Deutschland. "Die Arbeitgeber müssen aufgrund ihrer diplomatischen Immunität keine rechtlichen Konsequenzen fürchten, da sie von der deutschen Gerichtsbarkeit befreit sind", erklärte Heike Rabe, Koordinatorin des Projekts "Zwangsarbeit heute" des Deutschen Instituts für Menschenrechte.

Pressemitteilung: Menschenrechtsinstitut fordert umfassende Beachtung von Kinderrechten

Das Deutsche Institut für Menschenrechte fordert anlässlich des deutschen Kinder- und Jugendhilfetags vom 7. bis 9. Juni in Stuttgart, dass die Menschenrechte von Kindern in Deutschland umfassend Beachtung finden. "Auch nach Rücknahme der deutschen Vorbehaltserklärungen zur UN-Kinderrechtskonvention im vergangenen Jahr wird die weit reichende Bedeutung der Kinderrechtskonvention bis heute von der Politik, den Behörden und Gerichten nicht ausreichend erkannt", erklärte Beate Rudolf, Direktorin des Instituts.

Pressemitteilung zur Juryentscheidung des Fotowettbewerbs zoom human rights

"Das Recht auf Wasser gewinnt"- Preisträgerinnen und Preisträger beim Fotowettbewerb "zoom human rights" gekürt

Berlin/Detmold – Die Siegerinnen und Sieger des bundesweiten Fotowettbewerbs "zoom human rights" stehen fest. Der erste Preis geht sowohl in der Kategorie "Reportage" als auch in der Kategorie "Konzept" an Antonia Bartning aus Berlin. Es gewannen die Motive "Wasser nur für Schlüsselinhaber" (Reportage) und "Auf dem Trockenen sitzen" (Konzept). Die Jury vergab insgesamt sieben Hauptpreise.

Pressemitteilung: Menschenrechtsinstitut begrüßt Zeichnung der Europarats-Konvention gegen Gewalt gegen Frauen durch Deutschland und fordert zügige Umsetzung

Berlin - Am 11. Mai, 9:00 Uhr, wird das Ministerkomitee des Europarats anlässlich seiner Sitzung in Istanbul die neue "Konvention über die Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häusliche Gewalt" zur Zeichnung auflegen. Die Bundesregierung, die am Entstehungsprozess der Konvention maßgeblich mitgewirkt hat, hat angekündigt, das Abkommen gemeinsam mit einer Reihe weiterer Staaten zu unterzeichnen.