Pressemitteilung: "Den Fall der Mauer verdanken wir den Menschen, die in der DDR für ihre Menschenrechte auf die Straße gegangen sind"

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Auf einem Ausschnitt einer Betonwand steht in roter Schrift "WHY".

© Rainer Sturm/pixelio

Pressemitteilung: "Den Fall der Mauer verdanken wir den Menschen, die in der DDR für ihre Menschenrechte auf die Straße gegangen sind"

Zum 25. Jahrestag des Mauerfalls erklärt die Direktorin des Deutschen Instituts für Menschenrechte, Beate Rudolf:

"Den Fall der Mauer verdanken wir den Menschen, die im Herbst 1989 in der DDR für ihre Menschenrechte auf die Straße gegangen sind. Sie taten dies trotz der gewaltsamen Repressionen des Staatsapparats und der Drohung mit der 'chinesischen Lösung'. Der 9. November 1989 ist untrennbar verbunden mit dem 9. Oktober 1989, dem Tag, an dem die DDR-Staatsmacht sich angesichts zehntausender Menschen bei der Montagsdemonstration in Leipzig zurückzog. Der Mut der Menschen und die Beharrlichkeit der Bürgerrechtsbewegung in der DDR verlangen hohen Respekt. Die deutsche Einheit ist ihr Verdienst. Ihr bleibendes Vermächtnis ist die Verpflichtung für uns alle, die Menschenrechte im eigenen Land zu verteidigen und einzufordern - auch heute in einem demokratischen Rechtsstaat."