Biografien Mitarbeitende

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Kurzbiografie Prof. Dr. Beate Rudolf, Direktorin

Porträt Beate Rudolf

Prof. Dr. iur. Beate Rudolf ist seit dem 1. Januar 2010 Direktorin des Deutschen Instituts für Menschenrechte. Zuvor lehrte sie sechs Jahre als Juniorprofessorin für Öffentliches Recht und Gleichstellungsrecht am Fachbereich Rechtswissenschaft der Freien Universität Berlin und leitete das Teilprojekt "Völkerrechtliche Vorgaben für Governance in schwachen und zerfallenden Staaten" im Sonderforschungsbereich "Governance in Räumen begrenzter Staatlichkeit". Ihre Forschungsschwerpunkte sind Grund- und Menschenrechte sowie Staatsstrukturprinzipien nach Völkerrecht, Europarecht und deutschem Verfassungsrecht sowie in rechtsvergleichender Perspektive. Ihre über zwanzigjährige Tätigkeit in Forschung und Lehre auf diesen Gebieten (an den Universitäten Bonn, Düsseldorf, der Tulane Law School in New Orleans sowie der Freien Universität Berlin) ergänzte sie durch praktische Erfahrungen in der Menschenrechtsarbeit, unter anderem während des Referendariats im Direktorat für Menschenrechte des Europarats, als Vertreterin von Beschwerdeführern vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte sowie in langjähriger ehrenamtlicher Arbeit innerhalb des Deutschen Juristinnenbundes und der European Women Lawyers Association, deren Vizepräsidentin sie bis Ende 2011 war. Seit März 2016 ist sie Vorsitzende der Global Alliance of National Human Rights Institutions (GANHRI), des Weltverbands der Nationalen Menschenrechtsinstitutionen.

Zu ihren Veröffentlichungen zählen "Die thematischen Berichterstatter und Arbeitsgruppen der UN-Menschenrechtskommission" (2000), "Gleichbehandlungsrecht" (2007, hrsg. mit Matthias Mahlmann) und "The Convention on the Elimination of all Forms of Discrimination against Women. A Commentary (2012, hrsg. mit Marscha A. Freeman und Christine Chinkin) sowie zahlreiche Aufsätze zu einzelnen Fragen des Menschenrechtsschutzes.

Publikationsliste Beate Rudolf (Word, 88 KB, nicht barrierefrei)

Vorträge von Beate Rudolf


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Kurzbiografie Michael Windfuhr, Stellvertretender Direktor

Porträt Michael Windfuhr

Michael Windfuhr, Jahrgang 1961, studierte in Heidelberg Politikwissenschaft, Germanistik, Geographie und Philosophie. Fast 20 Jahre lang hat er die internationale Menschenrechtsorganisation FIAN (Food First Information and Action Network) mit aufgebaut und mit geleitet. Dort war er zuerst für die Fallrecherchen in Lateinamerika zuständig, dann zehn Jahre Vertreter von FIAN bei den Vereinten Nationen und anschließend Generalsekretär. In dieser Zeit beteiligte er sich maßgeblich an den Standard setzenden Prozessen für das Recht auf angemessene Nahrung, wie der Entwicklung der freiwilligen Leitlinien zur Umsetzung des Rechts auf Nahrung, die im November 2004 von der Welternährungsorganisation (FAO) einstimmig angenommen wurden.

Ab 2006 leitete Michael Windfuhr beim Diakonischen Werk der EKD das Menschenrechtsreferat. Zum Diakonischen Werk gehört auch die internationale Arbeit von Brot für die Welt. In dieser Zeit hat er im Bereich der wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte besonders zum Recht auf Wasser und Sanitärversorgung, zum Recht auf soziale Sicherheit und zu dem Zusammenhang von Armut und Menschenrechten gearbeitet. Im Bereich der bürgerlichen und politischen Menschenrechte setzte er sich besonders für den Schutz von Menschenrechtsverteidigern und die Absicherung politischer Spielräume für die Zivilgesellschaft ein. Darüber hinaus war er über viele Jahre Lehrbeauftragter am Institut für Politische Wissenschaften der Universität Heidelberg. Seit dem 1. Januar 2011 ist Windfuhr stellvertretender Direktor des Deutschen Instituts für Menschenrechte. Am 5. April 2016 wurde er vom UN-Wirtschafts- und Sozialrat (ECOSOC) für vier Jahre (2017-2020) in den UN-Ausschuss für wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte (Committee on Economic, Social and Cultural Rights, CESCR) gewählt.

Letzte Buchveröffentlichungen: Windfuhr, Michael (ed.): Beyond the Nation State. Human Rights in Times of Globalisation, Stockholm, 2005; Windfuhr, M., Bals, Ch, Harmeling, Sven: Climate change, food security and the right to food. Study published by Bread for the World, Stuttgart, 2008.

Vorträge von Michael Windfuhr


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Kurzbiografie Dr. Valentin Aichele, Leiter der Monitoring-Stelle zur UN-Behindertenrechtskonvention

Porträt Valentin Aichele

Dr. Valentin Aichele, LL.M. (Universität Adelaide) leitet die Monitoring-Stelle zur UN-Behindertenrechtskonvention seit Mai 2009. Er studierte Rechtswissenschaften in Marburg (Lahn), Mannheim, Leipzig und Adelaide (Australien). Seine Promotion über "Nationale Menschenrechtsinstitutionen" schloss er 2002 ab. 2005 stieg er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Deutschen Institut für Menschenrechte ein. Seine Arbeitsschwerpunkte sind: die UN-Behindertenrechtskonvention, wirtschaftliche, soziale und kulturelle Menschenrechte und Nationale Menschenrechtsinstitutionen.

Ausgewählte Publikationen: "National Human Rights Institution", in: Mihr/Gibney (Hrsg.) (2014): The SAGE Handbook of Human Rights, Vol. 2, Los Angeles, S. 691-708; "Das Menschenrecht auf gleiche Anerkennung vor dem Recht. Artikel 12 der UN-Behindertenrechtskonvention", als Herausgeber (2013), Baden-Baden: Nomos; "Nicht-Diskriminierung und angemessene Vorkehrungen in der UN-Behindertenrechtskonvention", in: Antje Welke (Hrsg.) (2012): UN-Behindertenrechtskonvention mit rechtlichen Erläuterungen, Berlin: Deutscher Verein, S.104-118 (zusammen mit Nina Althoff); "Die UN-Behindertenrechtskonvention in der gerichtlichen Praxis", in: Anwaltsblatt 10 (2011), S.727-730; "Behinderung und Menschenrechte: Die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen", in: Aus Parlament und Zeitgeschichte 23 (2010), S.13-19.

Vorträge von Valentin Aichele


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Kurzbiografie Dr. Nina Althoff, Projekt "Geschlechtervielfalt im Recht"

Porträt Nina Althoff

Dr. iur. Nina Althoff ist seit 2008 Mitarbeiterin am Deutschen Institut für Menschenrechte mit den Schwerpunkten Antidiskriminierung und Gleichbehandlungsrecht, Zugang zum Recht und internationale Menschenrechtsschutzsysteme und -verfahren. Die Volljuristin mit Promotion zur Bekämpfung von Diskriminierung in der Europäischen Union ist derzeit für ein Rechtsgutachten im Rahmen des Projekts "Geschlechtervielfalt im Recht" zuständig. Zuvor leitete sie von 2012 bis 2014 das Projekt "Anwaltschaft für Menschenrechte und Vielfalt" und koordinierte von 2009 bis 2011 das Projekt "Diskriminierungsschutz: Handlungskompetenz für Verbände" am Institut.


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Kurzbiografie Dr. Hendrik Cremer, Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Porträt Hendrik Cremer

Dr. iur Hendrik Cremer arbeitet seit 2007 am Deutschen Institut für Menschenrechte. Er ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung Menschenrechtspolitik Inland/Europa mit den Themen Asyl und Migration, Rassismus und Kinderrechte. Er studierte Rechtswissenschaften in Marburg und Hamburg. Anschließend war er als Rechtsanwalt mit den Schwerpunkten Aufenthalts- und Sozialrecht tätig.

Veröffentlichungen u. a.: "Der Anspruch des unbegleiteten Kindes auf Betreuung und Unterbringung nach Art. 20 des Übereinkommens über die Rechte des Kindes. Seine Geltung und Anwendbarkeit in der Rechtsordnung der Bundesrepublik Deutschland" (2006), "… und welcher Rasse gehören Sie an? Zur Problematik des Begriffs 'Rasse' in der Gesetzgebung" (2008).

Vorträge von Hendrik Cremer


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Kurzbiografie Dr. Claudia Engelmann, Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Porträt Claudia Engelmann

Dr. Claudia Engelmann ist seit 2016 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Deutschen Institut für Menschenrechte. Sie koordiniert die Erstellung des Menschenrechtsberichts an den Bundestag.
Von 2009 bis 2015 forschte und lehrte sie an der Universität Maastricht zu den Themen Asyl, Europäische Union und qualitative Sozialforschung. Davor war sie für verschiedene Organisationen in der politischen Bildung aktiv. Sie studierte Rechtswissenschaften, Politikwissenschaften und Germanistik an den Universitäten Oxford, Stockholm und Konstanz.

Veröffentlichungen u.a.: "Sichere Herkunftsländer" (2016), in: Kurzdossiers, Bundeszentrale für Politische Bildung; "Sichere Herkunftsstaaten – sinnvoll oder nicht?" (2015), in: Neue Gesellschaft/Frankfurter Hefte, 12; "Informelles Regieren in der europäischen Asylpolitik" (2014), in: Zeitschrift für Vergleichende Politikwissenschaft, 8; "Convergence Against the Odds: the Development of Safe Country of Origin Policies in EU Member States" (2014), in: European Journal of Migration and Law, 16 (2).


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Kurzbiografie Dr. Petra Follmar-Otto, Leiterin der Abteilung Menschenrechtspolitik Inland/Europa

Porträt Petra Follmar-Otto

Dr. iur. Petra Follmar-Otto ist Leiterin der Abteilung Menschenrechtspolitik Inland/Europa am Deutschen Institut für Menschenrechte. Sie studierte Rechtswissenschaften in Saarbrücken und Hamburg. Promotion an der Universität Hamburg 2007. Seit 2003 ist sie Mitarbeiterin des Deutschen Instituts für Menschenrechte mit den Themen Folterprävention, Diskriminierungsschutz, Rechte von Migrantinnen und Migranten, moderne Formen der Sklaverei. Zuvor als Beraterin, Gutachterin und Trainerin für verschiedene Frauenrechtsorganisationen und Internationale Organisationen zu den Themen Frauenrechte und Migration tätig.

Publikationen u. a.: "Menschenhandel in Deutschland: Die Menschenrechte der Betroffenen stärken" (2009, mit Heike Rabe), "Temporäre Arbeitsmigration in die Europäische Union. Menschenrechtliche Anforderungen" (2007), "Prävention von Folter und Misshandlung in Deutschland" (Hrsg., 2007).   


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Kurzbiografie Dr. Wolfgang S. Heinz, Senior Policy Adviser

Porträt Wolfgang S. Heinz

Priv.-Doz. Dr. Wolfgang S. Heinz ist am Deutschen Institut für Menschenrechte zuständig für Internationale Sicherheitspolitik und Vereinte Nationen. Er ist stellvertretender Vorsitzender des Europarat-Ausschusses zur Verhütung der Folter (CPT, Mitglied seit 2005) und war Mitglied/Vorsitzender des Beratenden Ausschusses des Menschenrechtsrates (2008-2013, Vereinte Nationen). Heinz lehrt an der Freien Universität Berlin, seit 2000 als Privatdozent für Politische Wissenschaft.

Zahlreiche Veröffentlichungen, u. a.: "Ursachen und Folgen von Menschenrechtsverletzungen in der Dritten Welt" (1986), "Neue Demokratien und Militär in Lateinamerika. Die Erfahrungen in Argentinien und Brasilien (1983-1999)" (2001), "Stärkung oder Reform? Die Verbesserungsvorschläge für die UN-Menschenrechtsausschüsse werden bescheiden ausfallen" (mit Caroline Maillard; 2013), "Der UN-Sicherheitsrat und der Schutz der Menschenrechte. Chancen, Blockaden und Zielkonflikte" (mit Peter Litschke; 2014) und "Wann hat der Staat das Recht zu töten? Gezielte Tötungen und Schutz der Menschenrechte" (2014).

Vorträge von Wolfgang Heinz


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Kurzbiografie Andrea Kämpf, Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Porträt Andrea Kämpf

Andrea Kämpf ist wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung Internationale Menschenrechtspolitik am Deutschen Institut für Menschenrechte. Sie arbeitet derzeit zu den Themenbereichen Rechenschaftslegung staatlicher Geber und Möglichkeiten zivilgesellschaftlicher Förderung. Neben der Beratung staatlicher wie nicht staatlicher Organisationen der Entwicklungspolitik ist sie auch als Gutachterin unterwegs. Andrea Kämpf ist Volljuristin mit Schwerpunkt im Völker- und Europarecht. Vor ihrer Tätigkeit am Institut war sie in einem privaten Beratungsunternehmen der Entwicklungszusammenarbeit, bei der OSZE, der EU und in einer zivilgesellschaftlichen Organisation tätig.

Letzte Veröffentlichungen: "Zwischen Menschenrechtsförderung und Duldung von Menschenrechtsverletzungen? Anforderungen an die Entwicklungszusammenarbeit aus der Perspektive der extraterritorialen Staatenpflichten", in: Zeitschrift für Menschenrechte 2012/02 (mit Inga Winkler); "Menschenrechte der 'dritten' Generation"; in: Menschenrechte. Ein interdisziplinäres Handbuch, Stuttgart 2012.


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Kurzbiografie Julia Kercher, Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Porträt Julia Kercher

Julia Kercher ist wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung Internationale Menschenrechtspolitik am Deutschen Institut für Menschenrechte. Sie arbeitet derzeit zu der 2030 Agenda und ihren Nachhaltigen Entwicklungszielen sowie zu Umwelt und Menschenrechten und regionalen Menschenrechtssystemen.

Vor ihrer Tätigkeit am Institut hat sie für das UN-Hochkommissariat für Menschenrechte gearbeitet und dort die Arbeit des Kommissariats zu den Nachhaltigen Entwicklungszielen koordiniert, insbesondere durch die Beratung von Regierungspartnern in den UN-Regierungsverhandlungen. Davor war sie für UNDP tätig, wo sie unter anderem den Menschenrechtsansatz von UNDP im Bereich Armutsbekämpfung weiterentwickelt und dessen Umsetzung unterstützt, sowie das Mainstreaming von Rechten von Menschen mit Behinderungen vorangetrieben hat. Sie war zudem für Nichtregierungsorganisationen wie Amnesty International, CARE und Transparency International tätig. Sie ist Volljuristin, besitzt einen Master-Abschluss in "Development Practice" von der Oxford Brookes University und spricht Englisch, Spanisch und Französisch.


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Kurzbiografie Claudia Kittel, Leiterin der Monitoring-Stelle zur UN-Kinderrechtskonvention

Porträt Claudia Kittel

Claudia Kittel leitet seit August 2015 die Monitoring-Stelle zur UN-Kinderrechtskonvention im Deutschen Institut für Menschenrechte. Sie war zuletzt Sprecherin der National Coalition Deutschland – Netzwerk zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention e. V. für die sie seit 2003 die Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention aus Perspektive der Zivilgesellschaft im Blick hatte.
Claudia Kittel studierte Erziehungswissenschaften an der Universität zu Köln und ist Promovendin an der Universität Siegen im Internationalen Promotionsstudiengang Erziehungswissenschaften und Psychologie (INEDD) mit einer Promotion im Bereich der Bindungsforschung.
Schwerpunkte ihrer Arbeit sind die Beteiligungsrechte von Kindern (insbesondere im Bereich der Kindertageseinrichtungen), wirksame Beschwerdeverfahren für Kinder und Jugendliche sowie Rechte von Flüchtlingskindern in Deutschland.
Claudia Kittel war viele Jahre als Consultant und Moderatorin für zahlreiche Kinderrechtsorganisationen tätig, Vorstandsmitglied im Bundesfachverband Unbegleitet Minderjährige Flüchtlinge e. V. und Lehrbeauftragte im Masterstudiengang Childhood Studies and Children's Rights an der FU Berlin.

Publikationen u. a.: "Für Klimawandel in Kitas. Wie Kinderrechte umgesetzt werden können". In: Betrifft Kinder (Heft 11-12/14), verlag das netz, Kiliansroda/Weimar, 2014; "Kinder in der deutschen Heimerziehung. Anmerkungen zur Aufarbeitung der Situation in 'Ost' und 'West'". In: Heinen, N. und Kißgen, R. (Hrsg.), Klett Cotta, 2014; "Auch Kinderrechte sind Menschenrechte!". In: Morgen, C. (2013): Mein intersexuelles Kind, Transit Buchverlag, 2013.


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Kurzbiografie Dr. Claudia Mahler, Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Porträt Claudia Mahler

Dr. Claudia Mahler ist in der Abteilung Menschenrechtspolitik Inland/Europa des Deutschen Instituts für Menschenrechte zuständig für die wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte. Zu ihren Themenschwerpunkten zählen die Justiziabilität der wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte, Armutsbekämpfung mit einem menschenrechtlichen Ansatz und die Menschenrechte Älterer. Sie studierte Rechtswissenschaften an der Leopold-Franzens-Universität in Innsbruck und spezialisierte sich auf Völkerrecht und Europäisches Recht. Sie schloss ihre Promotion im Jahre 2000 an der Universität Innsbruck ab. Vor Aufnahme ihrer Tätigkeit am Institut arbeitete sie an der Universität Innsbruck im Fach Strafrecht und Strafprozessrecht als Universitätsassistentin bis zur Promotion, engagierte sich in einer Kommission des Österreichischen Menschenrechtsbeirates und forschte ab 2001 am MenschenRechtsZentrum der Universität Potsdam. Dort leitete sie unter anderem das Projekt "Teaching Human Rights in Europe". Zudem war sie Lehrbeauftragte an der Humboldt Universität und Beraterin bei den Vereinten Nationen.

Ausgewählte Veröffentlichungen: Menschenrechte: Keine Frage des Alters?, Berlin, 2013; Wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte sind einklagbar, in: Anwaltsblatt 4/2013 (S. 245-248); Das Fakultativprotokoll zum UN-Sozialpakt – Warum die Ratifikation durch Deutschland notwendig ist, in: aktuell 2/2011; Das Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG) verletzt die Menschenrechte!, in: aktuell 3/2012.


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Kurzbiografie Jan-Christian Niebank, Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Porträt Jan-Christian Niebank

Jan-Christian Niebank ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Institut für Menschenrechte im Bereich Wirtschaft und Menschenrechte. Zu seinen Schwerpunkten gehören die staatliche Pflicht zum Schutz der Menschenrechte, die unternehmerische Verantwortung zur Achtung der Menschenrechte und der Zugang zu rechtlichen und nicht-rechtlichen Abhilfemechanismen für die Opfer von Menschenrechtsverletzungen.

Sein Studium der Rechtswissenschaften, das er mit dem Zweiten Staatsexamen abschloss, absolvierte er an der Humboldt-Universität in Berlin und der Libera Università Internazionale degli Studi Sociali Guido Carli (LUISS) in Rom und spezialisierte sich im Rahmen eines Masterstudiums im Bereich Menschenrechte und Demokratisierung in Venedig und Strasbourg. Vor seiner Tätigkeit am Institut war er Referent am European Center for Constitutional and Human Rights (ECCHR) und konnte weitere Arbeitserfahrungen an der Ständigen Vertretung Deutschlands bei den Vereinten Nationen in New York, dem Auswärtigen Amt, dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft sowie bei der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) in Kolumbien erlangen.


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Kurzbiografie Dr. Leander Palleit, Wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Monitoring-Stelle

Porträt Leander Palleit

Dr. Leander Palleit ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Monitoring-Stelle zur UN-Behindertenrechtskonvention. Er promovierte im Völkerrecht und war bis 2009 Rechtsanwalt mit Schwerpunkten im Wirtschafts- und Sozialrecht. Außerdem beriet er zivilgesellschaftliche Organisationen zu behindertenpolitischen Fragen, vor allem im Telekommunikations- und Sozialrecht. Während seiner Studien- und Referendarzeit war er von 1993 bis 2002 öffentlich bestellter und beeidigter Gebärdensprachdolmetscher und 1997 Präsident der European Law Students' Association.

Veröffentlichungen u.a.:  „Inklusion als gesellschaftliche Zugehörigkeit – das Recht auf Partizipation am politischen und kulturellen Leben“, in: Theresia Degener/ Elke Diehl (Hrsg.) (2015): Handbuch Behindertenrechtskonvention. Teilhabe als Menschenrecht – Inklusion als gesellschaftliche Aufgabe. Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung. S. 275–288 (zusammen mit Gudrun Kellermann); „Artikel 8 - Bewusstseinsbildung“, in: Antje Welke (Hrsg.) (2012): UN-Behindertenrechtskonvention mit rechtlichen Erläuterungen, Berlin: Deutscher Verein, S.119-126; „Aktionspläne zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention“, Positionen Nr. 2 der Monitoring-Stelle zur UN-Behindertenrechtskonvention (2010), Berlin: Deutsches Institut für Menschenrechte


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Kurzbiografie Dr. Sandra Reitz, Leiterin der Abteilung Menschenrechtsbildung

Porträt Sandra Reitz

Dr. Sandra Reitz leitet die Abteilung Menschenrechtsbildung seit April 2013. Ihr Lehramtsstudium mit den Fächern Englisch und Sozialwissenschaften schloss sie an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster mit dem Ersten Staatsexamen ab. Sie promovierte an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg mit dem Thema "Improving Social Competence via E-Learning: The Example of Human Rights Education" und war von 2009 bis 2013 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Politikwissenschaft an der Goethe-Universität Frankfurt.

Ausgewählte Veröffentlichungen: "Standards der Menschenrechtsbildung in Schulen" (2005, gemeinsam mit anderen Autorinnen und Autoren der AG Menschenrechtsbildung des Forums Menschenrechte);  "Menschenrechte im Unterricht" (2010, gemeinsam mit Ingo Köhler, Sabine Bäcker, Steffi Pohl und Jens Wetzel); "Improving Social Competence via E-Learning? The Example of Human Rights Education" (2012, Dissertation); "Menschenrechtsbildung für Kinder und Jugendliche - Befunde und Empfehlungen für die deutsche Bildungspolitik" (2014, gemeinsam mit Prof. Dr. Beate Rudolf); "Policy Paper No. 31: Kinder und Jugendliche haben ein Recht auf Partizipation. Was aus menschenrechtlicher Sicht im Bildungsbereich getan werden muss" (2015).

Vorträge von Sandra Reitz


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Kurzbiografie Christopher Schuller, Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Porträt Christopher Schuller

Christopher Schuller ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Institut für Menschenrechte im Bereich Menschenrechte und Wirtschaft. Zu seinen Schwerpunkten gehören Zugang zum Recht und Abhilfe für die Betroffenen von wirtschaftsbedingten Menschenrechtsverletzungen, Landwirtschaft und Agrarinvestition, die menschenrechtliche Verantwortung von Internet- und Telekommunikationsunternehmen, die extraterritorialen Verpflichtungen Deutschlands im Bereich Menschenrechte und die menschenrechtlichen Auswirkungen deutscher Wirtschaftspolitik.

Er studierte Rechtswissenschaften (Law and German Law) an der Universität Oxford und ist im US-Bundesstaat New York als Anwalt zugelassen. Vor seiner Tätigkeit am Institut war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für englisches Recht an der Humboldt-Universität zu Berlin und freier juristischer Mitarbeiter am European Center for Constitutional and Human Rights (ECCHR). Er ist seit 2011 Associate Editor des Oxford University Comparative Law Forum.


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Kurzbiografie Eric Töpfer, Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Porträt Eric Töpfer

Eric Töpfer ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung Menschenrechtspolitik Inland/Europa mit den Themen Innere Sicherheit und Datenschutz. Zusätzlich bearbeitet und koordiniert er insbesondere die sozialwissenschaftlichen Studien, die von der Agentur der Europäischen Union für Grundrechte im Rahmen ihres FRANET-Forschungsnetzwerkes beauftragt werden.

Töpfer studierte Politikwissenschaft an der Freien Universität Berlin und arbeitete von 2001 bis 2010 in verschiedenen Projekten zu Überwachungstechnologien und städtischer Sicherheitspolitik am Zentrum Technik und Gesellschaft der Technischen Universität Berlin. Bevor er 2012 ans Deutsche Institut für Menschenrechte kam, war er als freiberuflicher Mitarbeiter für die Bürgerrechtsorganisation Statewatch tätig. Eine Liste seiner Veröffentlichungen findet sich unter www.emato.de.


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Kurzbiografie Deniz Utlu, Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Porträt Deniz Utlu

Deniz Utlu ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Institut für Menschenrechte im Bereich Wirtschaft und Menschenrechte. Zu seinen Schwerpunkten gehören der Handel mit Rohstoffen, Lieferketten, Menschenrechtliche Folgeabschätzungen, Außenwirtschaftsförderung, Unternehmenskooperation und Wirtschaftspolitik, insbesondere Austerität. Er studierte Volkswirtschaftslehre an der Freien Universität Berlin und der Paris 1 Panthéon-Sorbonne in Paris. Vor seiner Tätigkeit am Institut unterrichtete er Mikroökonomie an der Hochschule für Wirtschaft und Recht in Berlin und war wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Berliner Qualifizierungsnetzwerk für Migrantinnen und Migranten, wo er zu Nicht-Diskriminierung und Fachkräftemangel in der Metall- und Elektroindustrie arbeitete.

Publikationen u. a.: National Baseline Assessment. Umsetzung der UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte, Lissa Bettzieche, Christopher Schuller, Deniz Utlu und Michael Windfuhr, DIMR, 2015; Transnational Cooperation in Business and Human Rights. A model for analysing and managing NHRI networks, Christopher Schuller und Deniz Utlu, Study, DIMR, 2014; Menschenrechtliche Risikostandards im System der Außenwirtschaftsförderung, Deniz Utlu, Dokumentation, DIMR, 2014; NHRI actions in the field of business and human rights – Update on steps to implement the 2010 Edinburgh Declaration, Claire Methven O’Brien, Cathrine Poulsen Hansen, Sofia Manukyan and Deniz Utlu, in: Business and Human RightsThe Role of National Human Rights Institutions. The Potential of Trans-national NHRI Cooperation, DIMR, 2013; Migrationsforschung als kritische Analyse von Marktmechanismen, in: Mecheril, P.; Thomas-Olalde, O.; Melter, C.; Arens, S.; Romaner, E. (Hrsg.), Migrationsforschung als Kritik? Kontur einer Forschungsperspektive, Springer VS, 2013.


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Kurzbiografie Dr. Anna Würth, Leiterin der Abteilung Internationale Menschenrechtspolitik

Porträt Anna Würth

Dr. Anna Würth ist Leiterin der Abteilung Internationale Menschenrechtspolitik am Deutschen Institut für Menschenrechte. Sie ist promovierte Islamwissenschaftlerin und lehrte an der Freien Universität Berlin und der University of Richmond in Virginia, USA. Neben ihrer praktischen Erfahrung in der Menschenrechtsarbeit bei Human Rights Watch, ist sie seit 15 Jahren als Gutachterin in der Entwicklungspolitik tätig. Würth veröffentlicht sowohl zu Fragen des zeitgenössischen islamischen Rechts wie zu Menschenrechten und Menschenrechtspolitik.


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©
DIMR/Amélie Losier (Aichele, Bettzieche, Cremer, Hildebrand, Reitz, Scherr, Schuller, Töpfer, Utlu, Windfuhr) Diese Fotos dürfen nicht auf Facebook oder Twitter verwendet werden!
DIMR/S. Pietschmann (Heinz, Kämpf, Palleit, Rudolf, Würth)
Foto S. Müller: Annette Koroll

Kontakt

Bettina Hildebrand
Leiterin der Abteilung Kommunikation, Pressesprecherin
Tel.: 030 25 93 59 - 14
E-Mail: hildebrand@institut-fuer-menschenrechte.de