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Newsletter 11/2009
Headerbild Deutsches Institut fuer Menschenrechte

Inhalt

Einladung: "Look at Human Rights!" – Menschenrechtsfilme für die Schule, 23.-25. November 2009, Berlin

Das Deutsche Institut für Menschenrechte präsentiert im Rahmen der Berliner Schulkinowochen das Menschenrechtsfilmprogramm "Look at Human Rights". Gezeigt werden die Filme "'VERKAUFT' - Kindersklaven in einer globalisierten Welt", "OURY JALLOH" und "WAR CHILD". Lehrerinnen und Lehrer können ihre Schulklassen unter der Faxnummer 030 - 23 55 62 33 anmelden.

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Einladung: Podiumsdiskussion "Menschenrechts- und Sicherheitspolitik der Regierung Obama", 27. November 2009, Berlin

Welchen Kurs schlägt die US-Regierung in ihrer Menschenrechts- und Sicherheitspolitik ein? Wie begegnen die USA aktuellen und zukünftigen Herausforderungen? Welche Rolle spielen Deutschland und Europa dabei? - William F. Schulz (Foto), Senior Fellow am Center for American Progress und von 1994 bis 2006 Executive Director Amnesty International USA, referiert über "Die Regierung Obama, Sicherheitspolitik und Menschenrechte – Erfolge und Herausforderungen". Stephanie Brancaforte von der Botschaft der Vereinigten Staaten von Amerika in Berlin sowie Wolfgang S. Heinz, Deutsches Institut für Menschenrechte, kommentieren den Vortrag. Es folgt eine Podiumsdiskussion. Die Veranstaltung findet ab 17:30 Uhr in der Hamburger Landesvertretung in Berlin statt. Sprachen: Englisch, Deutsch (Simultandolmetschen).

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Einladung: "ONE WORLD BERLIN – das Filmfestival für Menschenrechte und Medien", 29. November 2009, Berlin

Im Rahmen des Festivals "ONE WORLD BERLIN" präsentiert das Deutsche Institut für Menschenrechte am 29. November um 18:00 Uhr im Kino Arsenal das Filmprogramm "Second Life = Real Life?". Gezeigt werden Kurzfilme, die mittels neuer Animationstechniken Menschenrechtsverletzungen thematisieren, geschichtliche Ereignisse rekonstruieren und neue Räume für soziales Engagement erschließen. Der Fokus liegt auf den Reportagen des Second-Life-Bloggers Draxtor Despres. Gäste: Draxtor Despres (Live-Einspielung), Wolfgang S. Heinz, Deutsches Institut für Menschenrechte, und Jenni Zylka, Schriftstellerin und Kolumnistin für "taz" und "Spiegel Online".

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Einladung: Konferenz "Wenn sich die Welt für mich ändern muss…" - Die UN-Behindertenrechtskonvention und das Konzept der "angemessenen Vorkehrungen", 8. Dezember 2009, Berlin

Die UN-Behindertenkonvention stärkt die Rechte von Menschen mit Behinderungen in Deutschland. Sie konkretisiert vor dem Hintergrund der sehr unterschiedlichen Lebenslagen behinderter Menschen die fundamentalen Rechte. Ein zentraler Baustein der Konvention ist das Konzept "angemessene Vorkehrungen". Darunter sind die erforderlichen Anpassungen der Gegebenheiten an die individuellen Bedürfnisse behinderter Menschen zu verstehen. Die Konferenz stellt das in Deutschland wenig bekannte und rechtlich nicht hinreichend verankerte Konzept vor.

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Terminübersicht des Deutschen Instituts für Menschenrechte

Europäische Menschenrechtsinstitutionen: Stockholmer Programm soll Menschenrechte von Personen stärken, die nicht abgeschoben werden können

Das "Stockholmer Programm" soll die Menschenrechte von Personen stärken, die nicht abgeschoben werden können. Das hat die Europäische Gruppe Nationaler Menschenrechtsinstitutionen anlässlich des Treffens des Rates Justiz und Inneres in Luxemburg am 23. Oktober und zum Abschluss des Verhandlungsprozesses der EU-Mitgliedstaaten gefordert. Diese Personen verfügen über keinen regulären Aufenthaltstatus innerhalb der EU, können aber aus rechtlichen oder praktischen Gründen nicht abgeschoben werden. Sie befinden sich daher in einem rechtlichen Schwebezustand ohne angemessenen Zugang zu menschenrechtlichem Schutz. Die Menschenrechtsinstitutionen kritisieren, dass es in der EU-Gesetzgebung bisher keine umfassenden Regelungen hinsichtlich dieser Personengruppe gibt. Das "Stockholmer Programm" wird für den Zeitraum 2010–2014 die Grundlage für die EU-Politik im Bereich Justiz und Inneres bilden.

Pressemitteilung zum Thema

Positionspapier zum Thema (Englisch)

Rückblick: Internationales Steuerungskomitee der Nationalen Menschenrechtsinstitutionen (ICC) traf sich in Rabat

Am 1. und 2. November traf sich das 16-köpfige internationale Steuerungskomitee der Nationalen Menschenrechtsinstitutionen (International Coordinating Committee of National Institutions for the Promotion and Protection of Human Rights, ICC) in Rabat. Neben dem Austausch über die internationalen Aktivitäten stand das ehrgeizige Vorhaben im Mittelpunkt, einen gemeinsamen strategischen Plan zu entwerfen, der im März 2010 in Genf von allen Institutionen verabschiedet werden soll. Eine zentrale Rolle in der Zusammenarbeit der Institutionen wird weiterhin die Akkreditierung spielen. Diese stellt eine Art Qualitätskontrolle dar, die insbesondere den Grad der Unabhängigkeit der Nationalen Menschenrechtsinstitutionen (NHRIs) untersucht. Zu einigen Themen wollen sich die NHRIs besonders intensiv austauschen, etwa über den Menschenrechtsschutz von Menschen mit Behinderungen, Menschenrechte von Wanderarbeitnehmern und Wanderarbeitnehmerinnen oder den Zugang zu Rechtsschutz. Großes Interesse besteht am Aufbau einer multilingualen Website, doch sind die finanziellen Mittel dafür noch nicht vorhanden. Unbestritten ist die Weiterführung der Stelle der NHRI-Vertreterin in Genf, derzeit besetzt mit Katharina Rose, deren Arbeit nicht mehr wegzudenken ist.

Rückblick: Workshop "Menschenrechtsbasiertes Arbeiten in der Entwicklungszusammenarbeit"

Am 9. Oktober veranstaltete das Deutsche Institut für Menschenrechte in Kooperation mit Misereor einen Austausch deutscher Nichtregierungsorganisationen zum Thema "Menschenrechtsbasiertes Arbeiten in der Entwicklungszusammenarbeit". Themen des Workshops in Köln waren unter anderem die Erarbeitung menschenrechtsbasierter Strategien und deren Umsetzung. Andrea Kämpf, Deutsches Institut für Menschenrechte, und Elisabeth Strohscheidt, Misereor, leiteten den Austausch. Für 2010 ist eine Fortsetzung geplant.

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Rückblick: Seminar "Compasito - Training of Trainers"

Das Deutsche Institut für Menschenrechte führte vom 28. September bis 1. Oktober in Zusammenarbeit mit dem Zentrum polis - Politik lernen in der Schule, Wien, und dem Zentrum für Menschenrechtsbildung an der Pädagogischen Hochschule Zentralschweiz, Luzern, die Fortbildung "Compasito - Training of Trainers" durch. 20 Personen, die pädagogische Fachkräfte fortbilden, aus Österreich, Deutschland und der Schweiz nahmen teil. Ziel war es, das Handbuch "Compasito" kennen zu lernen, Methoden zu erproben und fundierte Kenntnisse zu kinderrechtlichen und entwicklungspsychologischen Fragestellungen zu erhalten. Anne Thiemann, Deutsches Institut für Menschenrechte, leitete das Seminar, Monika Keller (FU Berlin), Marianne Burkert-Eulitz (Vorstand Rechtshilfefonds Berlin), Hendrik Cremer (Deutsches Institut für Menschenrechte) und Bastian Küntzel (Trainerpool Europarat) referierten.

Rückblick: Netzwerktreffen Menschenrechtsbildung

Am 29. Oktober fand im Deutschen Institut für Menschenrechte das diesjährige Treffen des Netzwerks Menschenrechtsbildung statt. Die Teilnehmenden stellten die Projekte "inklusive menschenrechte", "Menschenrechtsbildung für Kursleitende in der Integrations- und Sprachunterrichtsarbeit" und "Kinderwelten" sowie aktuelle Entwicklungen in der Menschenrechtsbildungsarbeit vor.

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Rückblick: Foto-Workshop mit Birgit Betzelt

Die Siegerinnen und Sieger des Jugend-Fotowettbewerbs "zoom human rights" reisten im September nach Berlin zu einem Foto-Workshop mit der Reportage-Fotografin Birgit Betzelt. Während des zweitägigen Workshops setzten sich die fünf Jugendlichen fotografisch mit dem Thema "Das Recht, sich frei zu bewegen" auseinander. Den Fotowettbewerb hatte das Deutsche Institut für Menschenrechte 2008/2009 gemeinsam mit dem Deutschen Jugendherbergswerk veranstaltet.

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Neue Publikationen

Policy Paper "... und welcher Rasse gehören Sie an?" in aktualisierter Auflage erschienen

Das Policy Paper "'... und welcher Rasse gehören Sie an?' Zur Problematik des Begriffs 'Rasse' in der Gesetzgebung" von Hendrik Cremer ist im November in aktualisierter Auflage erschienen.

Policy Paper "... und welcher Rasse gehören Sie an?"

"Die nationale Menschenrechtsinstitution" in überarbeiteter und aktualisierter Auflage erschienen

Das Handbuch "Die nationale Menschenrechtsinstitution. Eine Einführung" von Valentin Aichele ist im November in überarbeiteter und aktualisierter Auflage erschienen.

Handbuch "Die nationale Menschenrechtsinstitution. Eine Einführung"

"Jahrbuch Menschenrechte 2010" zum Thema "Kinder" erschienen

Das Jahrbuch Menschenrechte 2010 widmet sich dem Schwerpunkt "Kinder und Jugendliche". Der Band bietet Hintergrundinformationen und aktuelle Positionen zu den Themen "Kinderrechte als Menschenrechte – ein sperriges Thema", "Fragen der wirksamen Umsetzung", "Exemplarische Probleme in unterschiedlichen Ländern und Religionen", "Aktuelle Kontroversen". Das Jahrbuch Menschenrechte 2010 wird in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Institut für Menschenrechte herausgegeben. Drei Mitarbeitende des Instituts - Hendrik Cremer, Petra Follmar-Otto, Mechtild Lauth – haben mit Aufsätzen zu dem Sammelband beigetragen.

Das Jahrbuch kann direkt beim Böhlau Verlag bestellt werden

"Compasito – Handbuch zur Menschenrechtsbildung mit Kindern" erscheint am 20. November

Am 20. November wird die deutschsprachige Ausgabe des "Compasito", eines vom Europarat herausgegebenen Handbuchs zur Menschenrechtsbildung mit Kindern, veröffentlicht. Die deutschsprachige Ausgabe erscheint unter Federführung des Deutschen Instituts für Menschenrechte in Kooperation mit dem Europarat und der Bundeszentrale für Politische Bildung (bpb). Ähnlich wie "Kompass", der für die Bildungsarbeit mit Jugendlichen konzipiert wurde, ist "Compasito" ein praxisorientiertes Handbuch, das zahlreiche Anregungen für die Arbeit zu menschenrechtlichen Themen mit sechs- bis 13-jährigen Kindern bereithält. Es bietet einführende Informationen zu Themen wie Demokratie, Geschlechtergerechtigkeit, Medien, Umwelt, Armut und Gewalt, führt in die Kinderrechte und die UN-Kinderrechtskonvention ein und bietet 40 Übungen. Der "Compasito" wird zum 20-jährigen Bestehen der UN-Kinderrechtskonvention veröffentlicht.

Ab Dezember 2009 kann "Compasito" über die Website der bpb bestellt werden (Bereitstellungspauschale 4,- Euro): www.bpb.de

Bibliothek

Die Neuerwerbungen der Bibliothek können im Online-Katalog eingesehen werden. Eine thematische Eingrenzung der neuen Titel anhand der Hauptgruppen der Aufstellungssystematik ist möglich:
http://vzopc4.gbv.de:8080/DB=22/LNG=DU/NEUERWERBUNGEN

"Current Contents": Die Inhaltsverzeichnisse aktueller Zeitschriften der Bibliothek finden Sie unter:
www.institut-fuer-menschenrechte.de/de/bibliothek/literatursuche/zeitschriftenaufsaetze/

Die Öffnungszeiten der Bibliothek:
Mo-Fr von 10:00 bis 17:00 Uhr.

Telefon: 030 – 259 359 – 10

Profil der Bibliothek

Impressum

Herausgeber:
Deutsches Institut für Menschenrechte, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Zimmerstr. 26/27 10969 Berlin

Website: www.institut-fuer-menschenrechte.de

V. i. S. d. P.:
Bettina Hildebrand, E-Mail: hildebrand@institut-fuer-menschenrechte.de

Redaktion:
Ingrid Scheffer, E-Mail: scheffer@institut-fuer-menschenrechte.de

Rechtliche Hinweise:
Der Newsletter des Deutschen Instituts für Menschenrechte ist urheberrechtlich geschützt. Das Copyright liegt beim Deutschen Institut für Menschenrechte.
Das Deutsche Institut für Menschenrechte übernimmt keine Verantwortung für die Inhalte externer Websites, auf die vom Newsletter oder von der Website des Instituts aus verlinkt wird. Ihre Daten behandeln wir vertraulich. Ihre Angaben werden nicht an Dritte weitergegeben.

ISSN: 1867-4453 

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