Der Newsletter wird nicht korrekt angezeigt? > Newsletter hier online lesen <

Logo Deutsches Institut fuer Menschenrechte
Newsletter Mai 2010
Headerbild Deutsches Institut fuer Menschenrechte

Inhalt

Deutsches Institut für Menschenrechte mahnt Reform der Datenschutzkontrolle in Deutschland an

Das Deutsche Institut für Menschenrechte hat anlässlich der Veröffentlichung des Datenschutzberichtes der EU-Grundrechteagentur (FRA) am 7. Mai 2010 eine Reform der Datenschutzkontrolle in Deutschland angemahnt. "Der Bericht der FRA bestätigt ebenso wie ein kürzlich gegen Deutschland ergangenes Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) zur Unabhängigkeit der Datenschutzkontrolle die unverzichtbare Rolle der Datenschutzkontrollstellen als Hüter des Grundrechts auf Datenschutz", erklärte Beate Rudolf, Direktorin des Instituts. Deutschland müsse nun zügig und entschlossen auf die Verurteilung durch den EuGH reagieren. Verschiedene Formen staatlicher Aufsicht über die Datenschutzbeauftragten und andere Datenschutzkontrollstellen in Bund und Ländern sowie eine schwache personelle und finanzielle Ausstattung schränkten derzeit die Unabhängigkeit der Datenschutzkontrolle in unzulässiger Weise ein, so Rudolf.

Weiterlesen

Treffen der europäischen Nationalen Menschenrechtsinstitutionen mit der EU-Grundrechteagentur (FRA) fand in Wien statt

Am 6. Mai 2010 fand das jährliche Treffen der europäischen Nationalen Menschenrechtsinstitutionen mit der EU-Grundrechteagentur (FRA) in Wien statt, an dem das Deutsche Institut für Menschenrechte teilnahm. Das Treffen dient der gegenseitigen Information über zukünftige Arbeitsschwerpunkte und der Diskussion von Menschenrechtsfragen in Europa. Im Anschluss an das Treffen stellte die EU-Grundrechteagentur am 7. Mai auf einem internationalen Symposium verschiedene Berichte zu den Institutionen des Grundrechtsschutzes in Europa vor, unter anderem einen vergleichenden Bericht über die Datenschutzbeauftragten (PDF, 104 KB, nicht barrierefrei) und einen Bericht über die Nationalen Menschenrechtsinstitutionen (PDF, 95 KB, nicht barrierefrei) in der EU. An der Erstellung beider Berichte hatte das Deutsche Institut für Menschenrechte im Rahmen des Netzwerkes der Grundrechtsexperten (FRALEX) mitgewirkt.

Deutsches Institut für Menschenrechte begrüßt die vorbehaltlose Anerkennung der UN-Kinderrechtskonvention durch Deutschland

Dr. Hendrik Cremer © DIMR/Svea Pietschmann

Das Deutsche Institut für Menschenrechte hat die vorbehaltlose Anerkennung der UN-Kinderrechtskonvention durch Deutschland begrüßt. Hendrik Cremer, Wissenschaftlicher Referent am Institut, erklärte anlässlich der vom Bundeskabinett am 3. Mai 2010 beschlossenen Rücknahme der Erklärungen zur UN-Kinderrechtskonvention: "Das Deutsche Institut für Menschenrechte begrüßt den gestrigen Beschluss der Bundesregierung, die Vorbehalte zur UN-Kinderrechtskonvention zurückzunehmen. Die Bundesregierung hat 1992 bei Ratifizierung der Kinderrechtskonvention Erklärungen abgegeben, die auf Einschränkungen der Verpflichtungen aus der Konvention abzielen, insbesondere gegenüber Flüchtlings- und Migrantenkindern." Die Rücknahme der Erklärungen dürfe allerdings kein Selbstzweck sein. Sie müsse vielmehr zur Folge haben, dass nationale Bestimmungen und Rechtspraxis, die beispielsweise unbegleitete Flüchtlingskinder betreffen, auf den Prüfstand kommen.

Weiterlesen

Neue Website: www.ich-kenne-meine-rechte.de - Die UN-Behindertenrechtskonvention in Leichter Sprache

Das Deutsche Institut für Menschenrechte hat am 4. Mai 2010 ein neues Internetangebot vorgestellt: Die UN-Behindertenrechtskonvention in Leichter Sprache und als leichtes Web. Die Website "Ich kenne meine Rechte" ist speziell auf die Bedürfnisse von Menschen mit Lernschwierigkeiten zugeschnitten. Sie bietet den Konventionstext in Leichter Sprache, ist übersichtlich gestaltet und leicht bedienbar. So verfügt die Website über eine fehlertolerante Suchfunktion, eine Sprachausgabe und einen einfachen Test. Sie wurde vor dem Start von Menschen mit Lernschwierigkeiten geprüft.

Zur Website "Ich kenne meine Rechte"

Monitoring-Stelle zur UN-Behindertenrechtskonvention mahnt mehr Informationen in Leichter Sprache an

Dr. Valentin Aichele © DIMR/Svea Pietschmann

Anlässlich der Freischaltung des Internetauftritts "Ich kenne meine Rechte" in Leichter Sprache hat die Monitoring-Stelle zur UN-Behindertenrechtskonvention mehr Informationen in Leichter Sprache angemahnt. "Informationen in Leichter Sprache sind nach wie vor Mangelware", erklärte Valentin Aichele, Leiter der Monitoring-Stelle am Deutschen Institut für Menschenrechte. Vielen Menschen sei der Zugang zu wichtigen Informationen verwehrt, da diese nicht auf die Bedürfnisse von Menschen mit Lernschwierigkeiten zugeschnitten seien. Das treffe etwa auf Gesetze, Verträge, Texte von Behörden, Medikamentenbeschreibungen oder Informationen aus dem Servicebereich wie Reise- oder Veranstaltungsangebote zu.

Pressemitteilung zu diesem Thema

Einladung: Lesung "Araba aldım kadın oldum" - "Ich kaufte ein Auto und wurde zur Frau", 4. Juni 2010, Berlin

Nazmiye Güçlü © Arzu Altuğ

Am 4. Juni liest die türkische Autorin und Feministin Nazmiye Güçlü im Deutschen Institut für Menschenrechte aus ihrem Buch "Araba aldım kadın oldum" – "Ich kaufte ein Auto und wurde zur Frau". Nazmiye Güçlü wurde 1960 in Istanbul geboren. Dass sie aufgrund der angeborenen Verkürzung eines Beines stark humpelt und eine Schiene tragen muss, hält sie nicht davon ab, Miniröcke anzuziehen und bei Talkshows im türkischen Fernsehen Diskussionen zu entfachen. Aussprechen statt verschweigen, zeigen statt verstecken – mit dieser Devise ist es Nazmiye Güçlü gelungen, Menschen mit Behinderungen in ihrer Heimat eine Stimme zu geben und einen Platz im alltäglichen Leben einzuräumen.

Lesung in türkischer Sprache mit deutscher Übersetzung von Arzu Altuğ. Die Veranstaltung wird in deutsche Gebärdensprache übersetzt.

Weitere Informationen

Einladung: Vortrag von Sabine Leutheusser-Schnarrenberger: "Die strafrechtliche Zusammenarbeit in Europa und der Schutz der Grundrechte", 7. Juni 2010, Berlin

Bun­des­jus­tiz­mi­nis­te­rin Sa­bi­ne Leu­theus­ser-Schnar­ren­ber­ger © BMJ/Cha­pe­ron

Das Deutsche Institut für Menschenrechte lädt herzlich ein zu Vortrag und Gespräch mit Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, Bundesministerin der Justiz. Die Ministerin spricht am 7. Juni in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften in Berlin über die strafrechtliche Zusammenarbeit in Europa und den Schutz der Grundrechte. Dies ist der zweite Vortrag der Reihe "Grundrechtsschutz in Europa", die die Bedeutung der nationalen und der europäischen Grundrechte für Recht und Politik beleuchtet.


Weitere Informationen

Direkt zum Online-Anmeldeformular
 

Einladung: Fortbildung "Menschenrechtsbildung – schon mit Kindern?", 27.-29. Juni 2010, Bad Bevensen

Das Deutsche Institut für Menschenrechte und das Gustav Stresemann Institut in Niedersachsen (GSI) laden ein zur Fortbildung "Menschenrechtsbildung – schon mit Kindern?" in Bad Bevensen. Die Fortbildung richtet sich an Pädagoginnen und Pädagogen, die mit Kindern im Alter von 7 bis 13 Jahren arbeiten. Die Schwerpunktthemen in Bad Bevensen sind Gewalt und Mobbing.

Weitere Informationen

Einladung: Herbstakademie "Nationaler und internationaler Menschenrechtsschutz", 29.08.-03.09.2010, Blossin

Auch 2010 lädt das Deutsche Institut für Menschenrechte wieder zur Herbstakademie "Nationaler und internationaler Menschenrechtsschutz" ein. Die Herbstakademie ist ein offenes Bildungsangebot für alle an Menschenrechtsfragen Interessierten und in der Menschenrechtsarbeit engagierten Einzelpersonen und Organisationen. Ziel ist es, die Teilnehmenden mit Materialien, Dokumenten und Instrumenten des Menschenrechtsschutzes vertraut zu machen und sie darin zu unterstützen, mit und für die Menschenrechte zu arbeiten.

Weitere Informationen

Deutsches Institut für Menschenrechte bietet Alumni-Netzwerk

Das Deutsche Institut für Menschenrechte bietet seinen ehemaligen Mitarbeitenden seit Mai 2010 eine Alumni-Plattform. Unter der URL www.institut-fuer-menschenrechte.de/de/das-institut/alumni.html können sich ehemalige Mitarbeitende, Praktikantinnen und Referendare für das Netzwerk anmelden. Im passwortgeschützten Bereich der Instituts-Website gibt es exklusive Informationen, Veranstaltungshinweise, einen Newsletter und eine Mailingliste. Mitglieder können selbst ihr professionelles Profil anlegen, die Profile anderer Mitglieder einsehen und direkt mit ihnen in Kontakt treten.

Direkt zur Alumni-Plattform

Rückblick: Vortrag von Prof. Dr. Beate Rudolf über die Zukunft des gerichtlichen Grundrechtsschutzes in Europa

Prof. Dr. Beate Rudolf © DIMR/Svea Pietschmann

Am 26. April 2010 sprach Prof. Dr. Beate Rudolf, Direktorin des Deutschen Instituts für Menschenrechte, über die Zukunft des gerichtlichen Grundrechtsschutzes in Europa. Rund 100 Zuhörerinnen und Zuhörer kamen in die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften in Berlin und diskutierten unter anderem über die Reform des Europäischen Gerichtshofes. Der Vortrag eröffnete die Reihe "Grundrechtsschutz in Europa".

Zum Nachhören: No matching tab handler could be found for link handler key record:tx_extaudiobar_filelist:89.

Rückblick: Erste Fortbildung für Pädagoginnen und Pädagogen zum Thema "Menschenrechtsbildung – schon mit Kindern?"

Das Deutsche Institut für Menschenrechte und die Europäische Jugendbildungs- und Jugendbegegnungsstätte Weimar luden vom 9. bis 11. April 2010 zur ersten Fortbildung "Menschenrechtsbildung – schon mit Kindern?" für Pädagoginnen und Pädagogen ein. Auf der Grundlage des 2009 erschienenen Grundlagenwerks "Compasito – Handbuch zur Menschenrechtsbildung mit Kindern" erprobten die 23 Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit großem Interesse zahlreiche Aktivitäten. Ziel war es, diese in der eigenen schulischen oder außerschulischen Einrichtung anwenden zu können. Die Teilnehmenden lernten unter anderem die Kinderrechtskonvention kennen.

Weitere Termine der Fortbildung "Menschenrechtsbildung – schon mit Kindern?"

Neue Publikationen

Das Deutsche Institut für Menschenrechte hat im Mai 2010 zwei Publikationen in Leichter Sprache veröffentlicht: "Recht auf Bildung für alle Kinder" und "Was ist ein Institut für Menschen-Rechte?". Es handelt sich um Übersetzungen der Publikationen "Das Recht auf Bildung für Kinder ohne Papiere - Empfehlungen zur Umsetzung" von Hendrik Cremer und "Die Nationale Menschenrechtsinstitution. Eine Einführung" von Valentin Aichele. Die Übersetzungen in Leichte Sprache wurden von Menschen mit Lernschwierigkeiten geprüft.

Zu den Publikationen im Shop

Zur Website des Deutschen Instituts für Menschenrechte in Leichter Sprache

Bibliothek

Die Neuerwerbungen der Bibliothek können im Online-Katalog eingesehen werden. Eine thematische Eingrenzung der neuen Titel anhand der Hauptgruppen der Aufstellungssystematik ist möglich.

Unsere Neuerwerbungen in LibraryThing

"Current Contents": Die Inhaltsverzeichnisse aktueller Zeitschriften der Bibliothek.

Die Öffnungszeiten der Bibliothek:
Mo-Fr von 10:00 bis 17:00 Uhr.

Telefon: 030 – 259 359 – 10

Profil der Bibliothek

Impressum

Herausgeber:
Deutsches Institut für Menschenrechte, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Zimmerstr. 26/27 10969 Berlin

Website: www.institut-fuer-menschenrechte.de

V. i. S. d. P.:
Bettina Hildebrand, E-Mail: hildebrand@institut-fuer-menschenrechte.de

Redaktion:
Ingrid Scheffer, E-Mail: scheffer@institut-fuer-menschenrechte.de

Rechtliche Hinweise:
Der Newsletter des Deutschen Instituts für Menschenrechte ist urheberrechtlich geschützt. Das Copyright liegt beim Deutschen Institut für Menschenrechte.
Das Deutsche Institut für Menschenrechte übernimmt keine Verantwortung für die Inhalte externer Websites, auf die vom Newsletter oder von der Website des Instituts aus verlinkt wird. Ihre Daten behandeln wir vertraulich. Ihre Angaben werden nicht an Dritte weitergegeben.

ISSN: 1867-4453 

Bitte beachten Sie:
Dies ist eine automatisch versendete Nachricht. Bitte antworten Sie nicht auf diese E-Mail, da die Adresse nur zum Versand von E-Mails eingerichtet ist.
Wenn Sie Fragen zum Newsletter haben, schicken Sie uns bitte eine E-Mail an: scheffer@institut-fuer-menschenrechte.de.

Newsletter-Format und Daten ändern:
Wenn Sie den Newsletter zukünftig im Text-Format erhalten möchten, nutzen Sie bitte das Änderungsformular.

Wenn Sie bereits registrierte Abonnentin bzw. registrierter Abonnent unseres Newsletter sind und Ihre Daten ändern wollen, möchten wir Sie bitten sich, vom Newsletter abzumelden und sich anschließend erneut mit Ihren neuen Daten anzumelden.

Newsletter abbestellen:
Wenn Sie den Newsletter abbestellen möchten, nutzen Sie bitte das Newsletter-Abmeldeformular.