Der Newsletter wird nicht korrekt angezeigt? > Newsletter hier online lesen <

Logo Deutsches Institut fuer Menschenrechte
Newsletter Juni 2011
Headerbild Deutsches Institut fuer Menschenrechte

Inhalt

Einladung: Institut auf dem Global Media Forum am 20./21. Juni 2011, Bonn

Logo des Global Media Forums

Das Deutsche Institut für Menschenrechte lädt ein zu zwei englischsprachigen Podiumsdiskussionen auf dem Deutsche Welle Global Media Forum "Human Rights and Globalization - Challenges to the Media", das in Bonn (20.-21. Juni) stattfindet. Am 20. Juni diskutieren Agnès Callamard (Article 19, Executive Director – Global campaign of free expression), Eric Schmitt (Reporter, New York Times), Jan Michael Ihl (OpenLeaks) sowie Beate Rudolf (Direktorin des Deutschen Instituts für Menschenrechte) über das Thema: "Leaks, Wikileaks, Whistleblower – New challenges for human rights?". Am 21. Juni nimmt Anna Würth (Deutsches Institut für Menschenrechte) an der vom Goethe-Institut verantworteten Podiumsdiskussion "On the way to a new era – The future role of the media in Arab societies" teil.

Programm der beiden Diskussionen auf dem Global Media Forum in Bonn (Englisch)
Programm 20. Juni
Programm 21. Juni

Einladung: Parallelberichterstattung zum 1. Staatenbericht der Bundesregierung zur UN-Behindertenrechtskonvention, 30. Juni 2011, Berlin

Die Veranstaltung der Monitoring-Stelle zur UN-Behindertenrechtskonvention am 30. Juni 2011 in Berlin bietet den Teilnehmenden die Gelegenheit, sich grundsätzlich über Parallelberichterstattung im Zusammenhang mit der UN-Behindertenrechtskonvention zu informieren. Sie führt theoretisch wie praktisch ein, was Parallelberichterstattung ist, informiert darüber, wie eine eigenständige Berichterstattung als Einzelorganisation funktioniert und berichtet von positiven Erfahrungen. Darüber hinaus bildet die Veranstaltung den Auftakt für eine gemeinsame, koordinierte Parallelberichterstattung der deutschen nichtstaatlichen Organisationen. Anlass ist der erste Bericht der Bundesregierung an den UN-Fachausschuss, der vermutlich Ende Juni vom Bundeskabinett verabschiedet werden soll.

Weitere Informationen zur Veranstaltung

Einladung: Sommerakademie "Nationaler und internationaler Menschenrechtsschutz" 14.-19. August 2011, Blossin

Die Sommerakademie "Nationaler und internationaler Menschenrechtsschutz" ist ein offenes Bildungsangebot für alle an Menschenrechtsfragen Interessierten und in der Menschenrechtsarbeit engagierten Einzelpersonen und Organisationen. Ausgehend vom internationalen Menschenrechtschutzsystem der Vereinten Nationen sowie den regionalen Schutzmechanismen in Europa (EU und Europarat) werden Fragestellungen mit Blick auf die Implementierung internationaler Konventionen in nationale Politik diskutiert. Die Sommerakademie behandelt zudem rechtspolitische sowie rechtsethische und rechtsphilosophische Grundlagen. Ziel ist es, die Teilnehmenden mit Materialien und Instrumenten des Menschenrechtschutzes vertraut zu machen und sie darin zu unterstützen, mit und für die Menschenrechte zu arbeiten.

Weitere Informationen zur Akademie

Menschenrechtsinstitut fordert umfassende Beachtung von Kinderrechten

Prof. Dr. Beate Rudolf © DIMR/S. Pietschmann

Das Deutsche Institut für Menschenrechte fordert anlässlich des deutschen Kinder- und Jugendhilfetags vom 7. bis 9. Juni in Stuttgart, dass die Menschenrechte von Kindern in Deutschland umfassend Beachtung finden. "Auch nach Rücknahme der deutschen Vorbehaltserklärungen zur UN-Kinderrechtskonvention im vergangenen Jahr wird die weit reichende Bedeutung der Kinderrechtskonvention bis heute von der Politik, den Behörden und Gerichten nicht ausreichend erkannt", erklärte Beate Rudolf, Direktorin des Instituts.

Pressemitteilung zu diesem Thema

Publikation: "Die UN-Kinderrechtskonvention. Geltung und Anwendbarkeit in Deutschland nach der Rücknahme der Vorbehalte"

UN-Sozialpakt: Fachausschuss veröffentlicht Abschließende Bemerkungen zum Fünften deutschen Staatenbericht

Dr. Claudia Mahler © DIMR/S. Pietschmann

Der Fünfte Staatenbericht der Bundesrepublik Deutschland zum UN-Sozialpakt wurde am 6. und 9. Mai 2011 in der 46. Sitzung des Fachausschusses in Genf diskutiert. Für das Deutsche Institut für Menschenrechte wohnte Claudia Mahler der Sitzung bei. Die Bundesregierung war mit einer hochrangig besetzten Delegation vertreten. Ein Thema der mündlichen Anhörung war die noch nicht erfolgte Ratifikation des Fakultativprotokolls durch Deutschland. Das Deutsche Institut für Menschenrechte hatte der Bundesregierung Anfang Mai eine zügige Ratifikation des Fakultativprotokolls empfohlen. Dies fordert das Institut auch in seiner Publikation "aktuell" zum Fakultativprotokoll zum UN-Sozialpakt. Am 20. Mai wurden die Abschließenden Bemerkungen des UN-Sozialpaktausschusses veröffentlicht. Sie enthalten konkrete Handlungsempfehlungen an die Bundesregierung. Der nächste Staatenbericht zur Umsetzung der wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte soll am 30. Juni 2016 von Deutschland vorgelegt werden.

Weitere Informationen:
UN-Sozialpakt: Fachausschuss veröffentlicht Abschließende Bemerkungen zum Fünften deutschen Staatenbericht

aktuell 02/2011: Das Fakultativprotokoll zum UN-Sozialpakt – Warum die Ratifikation durch Deutschland notwendig ist 

Pressemitteilung: Menschenrechtsinstitut fordert Ratifikation des Fakultativprotokolls zum UN-Sozialpakt (02.05.2011)

Menschenrechtsinstitut begrüßt Zeichnung der Europarats-Konvention gegen Gewalt gegen Frauen durch Deutschland

Dr. Petra Follmar-Otto © DIMR/S. Pietschmann

Am 11. Mai 2011 legte das Ministerkomitee des Europarats die neue "Konvention über die Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häusliche Gewalt" zur Zeichnung auf. Die Bundesregierung zeichnete die Konvention am selben Tag. "Mit der Zeichnung der Konvention hat Deutschland seine Aufgaben jedoch noch nicht erledigt", so Petra Follmar-Otto, Leiterin der Abteilung Menschenrechtspolitik Inland/Europa am Deutschen Institut für Menschenrechte. "Die neue Konvention erkennt an, dass geschlechtsspezifische Gewalt gegen Frauen eine Menschenrechtsverletzung ist. Die seit Jahren aufgeschobene Diskussion um die bundesweit flächendeckende Gewährleistung von Schutz- und Unterstützungseinrichtungen für alle von Gewalt betroffenen Frauen gehört nun ganz oben auf die politische Tagesordnung." Das Deutsche Institut für Menschenrechte wirkte im Jahr 2010 als Vertreter der Europäischen Gruppe der Nationalen Menschenrechtsinstitutionen an der Aushandlung der Konvention mit. Das Institut hat wesentlich dazu beigetragen, dass ein wirksamer Überwachungsmechanismus in der Konvention verankert werden konnte.

Pressemitteilung zu diesem Thema

Pressemitteilung des Europarates

Council of Europe Convention on preventing and combating violence against women and domestic violence

Rainer Huhle in den Ausschuss zur UN-Konvention gegen Verschwindenlassen gewählt

Dr. Rainer Huhle © privat

Das Deutsche Institut für Menschenrechte begrüßt die Wahl von Rainer Huhle in den Ausschuss des Internationalen Übereinkommens zum Schutz aller Personen vor dem Verschwindenlassen. Der Nürnberger Menschenrechts-Experte (65) wurde am 31. Mai 2011 bei der Konferenz der Vertragsstaaten zum Internationalen Übereinkommen in New York in den Ausschuss gewählt. "Wir freuen uns sehr, dass die Wahl auf einen national wie international erfahrenen Experten und Menschenrechts-Aktivisten gefallen ist", so Beate Rudolf, Direktorin des Deutschen Instituts für Menschenrechte. Rainer Huhle ist stellvertretender Vorsitzender des Kuratoriums des Deutschen Instituts für Menschenrechte und Mitglied des Vorstands des Nürnberger Menschenrechtszentrums.

Preisträgerinnen und Preisträger des Fotowettbewerbs "zoom human rights" gekürt

Konzept, Platz 1: "Auf dem Trockenen sitzen" von Antonia Bartning

Die Siegerinnen und Sieger des zweiten  Fotowettbewerbs „zoom human rights“ stehen fest. Der 1. Preis geht sowohl in der Kategorie "Reportage" als auch in der Kategorie "Konzept" an Antonia Bartning (20) aus Berlin. Es gewannen ihre Motive "Wasser nur für Schlüsselinhaber" (Reportage) und "Auf dem Trockenen sitzen" (Konzept). Der Fotowettbewerb stand in diesem Jahr unter dem Motto "Ohne Wasser läuft nix! – trinken : waschen : spülen". Die unabhängige Jury vergab sieben Hauptpreise, da in der Kategorie "Reportage" in diesem Jahr zwei 3. Preise vergeben wurden. Sie hatte am 28. Mai aus insgesamt 300 eingereichten Fotos die besten ausgewählt. Der Jury gehörten unter anderen Christoph Strässer, Mitglied im Bundestagsausschuss für Menschenrechte und humanitäre Hilfe, Ferda Ataman von der Antidiskriminierungsstelle des Bundes und Virginia Roaf, Expertin zum Recht auf Wasser und Sanitärversorgung, an.

Zur Galerie der prämierten Fotos

Weitere Informationen

Erster Workshop zum Recht auf Frieden

Dr. Wolfgang Heinz © DIMR/S. Pietschmann

Am 16. Mai 2011 veranstaltete die Nichtregierungsorganisation Spanische Gesellschaft für Menschenrechte (Spanish Society for the International Human Rights Law, SSHIRL) einen ersten Workshop zum Recht auf Frieden. Die NGO setzt sich für das Recht auf Frieden ein. Der Beratende Ausschuss des UN-Menschenrechtsrats (Human Rights Council Advisory Committee) hatte dem Menschenrechtsrat im März 2011 seinen Bericht zum Thema für die Juni-Sitzung vorgelegt. Darin werden mehr als 40 mögliche Standards vorgestellt, unter anderem zu Abrüstung, menschlicher Sicherheit und Kriegsdienstverweigerung. Wolfgang Heinz, Mitarbeiter des Deutschen Instituts für Menschenrechte und Berichterstatter im Beratenden Ausschuss, sprach bei dem Workshop über den Ansatz des Ausschuss-Berichts. Im  August 2011 soll der erste Entwurf einer Erklärung des Menschenrechtsrats zum Thema "Recht auf Frieden" im Expertenausschuss diskutiert werden. Die Erklärung soll später an die Generalversammlung gehen.

Institut ist Partnerorganisation des Programms "Europa gestalten - Politische Bildung in Aktion"

Ende Mai 2011 endete der Stipendiumsaufenthalt von Margita Hulmanova aus der Slowakei, die im Rahmen des Programms "Europa gestalten - Politische Bildung in Aktion" sechs Monate am Deutschen Institut für Menschenrechte in der Abteilung Menschenrechtsbildung mitgearbeitet hat. "Ich bin sehr dankbar für die Möglichkeiten, die das Programm bietet. Meine Zeit am Institut war eine wertvolle und lehrreiche Erfahrung für mich, die sowohl meine weitere Arbeit an der Ökonomischen Universität in Bratislava, als auch meine ehrenamtliche und politische Arbeit bereichern wird", resümierte Margita Hulmanova. "Europa gestalten - Politische Bildung in Aktion" ist ein Stipendienprogramm der Bundeszentrale für politische Bildung und der Robert Bosch Stiftung für engagierte Menschen aus Mittel- und Südosteuropa, die am Beginn ihres Berufslebens stehen und sich für die Weiterentwicklung der politischen und gesellschaftlichen Bildung in ihren Heimatländern engagieren.

Weitere Informationen zum Programm

Kurzfilm über die Erfahrungen von Margita Hulmanova und anderen Stipendiatinnen des Programms

Rückblick: Treffen der Monitoring-Stelle mit den Behindertenbeauftragten

Auf Einladung der Monitoring-Stelle zur UN-Behindertenrechtskonvention kamen Anfang Mai 2011 die Behindertenbeauftragten aus Bund und Ländern in Berlin zusammen. Im Mittelpunkt der Gespräche standen der gemeinsame Erfahrungsaustausch über die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland sowie Ansatzpunkte dafür, wie die Zusammenarbeit noch verbessert werden kann. Den Beauftragten kommt nach Auffassung der Monitoring-Stelle insbesondere in Bezug auf die UN-Konvention eine herausragende Rolle zu. Sie können im Rahmen ihrer Aufgaben die Umsetzung der Konvention fördern und sich je nach Mandat auch für den Schutz der Rechte von Betroffenen einsetzen.

Rückblick: Fortbildung "Nationaler und internationaler Menschenrechtsschutz"

Michael Windfuhr © DIMR/S. Pietschmann

Das Deutsche Institut für Menschenrechte veranstaltete am 5. und 6. Mai 2011 zum zweiten Mal die Fortbildung "Nationaler und internationaler Menschenrechtsschutz". Das Seminar richtete sich an Mitarbeitende des Bundestages, des Arbeitsstabs Menschenrechte sowie Mitarbeitende in anderen relevanten Ausschüssen. Thematischer Rahmen waren das internationale Menschenrechtschutzsystem der Vereinten Nationen sowie die regionalen und nationalen Schutzmechanismen. Michael Windfuhr, Stellvertretender Direktor des Instituts, berichtete über aktuelle Entwicklungen im Bereich der wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte. Weitere Schwerpunkte waren der Menschenrechtsschutz in der Entwicklungszusammenarbeit, die UN-Behindertenrechtskonvention, die Bekämpfung von Menschenhandel, Terrorismusbekämpfung und Folterprävention. "Das vermittelte Wissen wird für meine Arbeit sehr nützlich sein", resümierte ein Teilnehmer.

Rückblick: Trilateraler Dialog zur Menschenrechtsbildung

Dr. Claudia Lohrenscheit © DIMR/S. Pietschmann

Am 8. und 9. Mai 2011 fand am Deutschen Institut für Menschenrechte in Berlin ein Netzwerktreffen von Institutionen der Menschenrechtsbildung aus Deutschland, Österreich und der Schweiz statt. Die Vertreterinnen und Vertreter stellten aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen im Bereich Menschenrechtsbildung in ihren Ländern vor. Ein Kernthema des Treffens war die Diskussion über Qualitätsstandards der Menschenrechtsbildung, die zurzeit von einer internationalen Arbeitsgruppe in einem längerfristig angelegten Arbeitsprozess entwickelt werden. Diskutiert wurden darüber hinaus die Thesen zur Rolle der Menschenrechtsbildung angesichts des Aufbegehrens und Wandels in der arabischen Welt von Prof. Dr. Karl-Peter Fritzsche, Inhaber des UNESCO-Lehrstuhls für Menschenrechtsbildung. Der Trilaterale Dialog dient der gegenseitigen Information über den Stand der Menschenrechtsbildung, über aktuelle und zukünftige Arbeitsschwerpunkte sowie über praktische Erfahrungen und Strategien zur weiteren Förderung, Vernetzung  und Verankerung der Menschenrechtsbildung.

Rückblick: Monitoring-Stelle besuchte Schulen in Baden-Württemberg

Dr. Valentin Aichele © DIMR/S. Pietschmann

Valentin Aichele, Leiter der Monitoring-Stelle zur UN-Behindertenrechtskonvention, besuchte am 19. und 20. Mai 2011 fünf Schulen in Baden-Württemberg, die integrative Angebote für behinderte und nicht-behinderte Kinder und Jugendliche machen. Er folgte damit einer Einladung des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport des Landes Baden-Württemberg vom April 2010. Die Besuche hatten das Ziel, die Praxis kennenzulernen und in der Diskussion mit Schulleitungen, Schulträgern, Eltern, Lehrkräften sowie Schülerinnen und Schülern die Bedeutung inklusiver Bildung zu erörtern. Zudem sollte der Besuch dem Dialog mit dem Kultusministerium in Stuttgart über die Verwirklichung eines "inklusiven Bildungssystems" in Baden-Württemberg neue Impulse geben.

Weitere Informationen

Rückblick: Seminar "Diskriminierungsschutz in internationalen Verfahren nach der UN-Behindertenrechtskonvention durchsetzen: Beteiligungsmöglichkeiten für Verbände"

Dr. Nina Althoff © DIMR/S. Pietschmann

Am 7. Juni 2011 fand im Deutschen Institut für Menschenrechte das Seminar "Diskriminierungsschutz in internationalen Verfahren nach der UN-Behindertenrechtskonvention (BRK) durchsetzen: Beteiligungsmöglichkeiten für Verbände" mit zirka 20 Teilnehmenden aus Verbänden und Beratungsstellen statt. Am Beispiel der BRK wurden insbesondere das Berichtsprüfungsverfahren mit der Möglichkeit für Verbände, Parallelberichte einzureichen, sowie das Beschwerde- und das Untersuchungsverfahren zum UN-Fachausschuss für die Rechte von Menschen mit Behinderung vorgestellt und diskutiert. Als Gastreferentin berichtete Nivedita Prasad von ihren Erfahrungen mit den internationalen Verfahren aus der Sicht der Beratungsstelle Ban Ying in Berlin. Das Seminar wurde gemeinsam von Valentin Aichele, Leiter der Monitoring-Stelle, und Nina Althoff, Projektkoordinatorin "Diskriminierungsschutz: Handlungskompetenz für Verbände" durchgeführt

Website "Aktiv gegen Diskriminierung"

Neue Publikationen

Essay No. 12: Menschenrechte dringend gesucht: Neue Strategien für die Menschenrechtspolitik gegenüber dem Nahen Osten und Nordafrika - Arabisch

Das Deutsche Institut für Menschenrechte beschäftigt sich seit zehn Jahren mit der Menschenrechtspolitik Deutschlands gegenüber Staaten mit muslimischer Bevölkerungsmehrheit im Nahen Osten und in Nordafrika (MENA-Region). Darauf aufbauend zeigt der arabischsprachige Essay von Nahed Samour und Anna Würth die Prioritäten für eine zukünftige Menschenrechtspolitik in der deutschen Außen- und Entwicklungspolitik auf. Der Essay erschien im Februar 2011 auf Deutsch.

Zum Essay "Menschenrechte dringend gesucht" (Arabisch)

Handbuch "Die UN-Kinderrechtskonvention. Geltung und Anwendbarkeit in Deutschland nach der Rücknahme der Vorbehalte"

Die Bundesregierung hat im Juli 2010 die deutschen Vorbehaltserklärungen zur UN-Kinderrechtskonvention (KRK) zurückgenommen und damit den Weg dafür frei gemacht, dass die zahlreichen Rechte der Konvention in der deutschen Rechtspraxis berücksichtigt werden. Das Handbuch verdeutlicht, dass den Bestimmungen der KRK im Verhältnis zu anderen Bestimmungen des rein nationalen Rechts grundsätzlich Vorrang einzuräumen ist. Zudem werden am Beispiel von Art. 20 KRK konkrete Anwendungsbereiche der Konvention benannt und die weitreichenden Konsequenzen verdeutlicht, die sich für deutsche Behörden und Gerichte ergeben. Dabei wird auch die Möglichkeit aufgezeigt, Rechtsverletzungen von Kindern vor dem Bundesverfassungsgericht geltend zu machen.

Zum Handbuch "Die UN-Kinderrechtskonvention"

Daliluna - A Practical Manual for Capacity Building of Human Rights Trainers in Iraq

Daliluna, das erste arabischsprachige Handbuch für die Ausbildung von Menschenrechts-Trainern und -Trainerinnen, liegt in Auszügen nun auch auf Englisch vor. Das Handbuch führt in die Methoden der Menschenrechtsbildung ein, stellt Bausteine für die Planung, Durchführung und Evaluierung von Trainingskursen zusammen und bietet theoretisches Hintergrundwissen zu in der arabischen Welt wichtigen Menschenrechtsthemen wie Diskriminierung, Geschlechtergerechtigkeit, Folterverbot und Todesstrafe.

Zum Handbuch Daliluna

Übersicht aller Publikationen des Instituts:

Zur Übersicht aller Publikationen des Instituts

Bibliothek

Neuerwerbungen der Bibliothek 

Die Neuerwerbungen der Bibliothek können im Online-Katalog eingesehen werden. Eine thematische Eingrenzung der neuen Titel anhand der Hauptgruppen der Aufstellungssystematik ist möglich.

Unsere Neuerwerbungen finden Sie auch in LibraryThing

Und seit August 2010 auch bei Twitter:
Neuerwerbungen der Bibliothek bei Twitter

"Current Contents":
Die Inhaltsverzeichnisse aktueller Zeitschriften der Bibliothek.

 Die Bibliothek bietet seit Juni 2011 Bücher, Filme und andere Medien in Leichter Sprache an.
Materialien in Leichter Sprache

Die Öffnungszeiten der Bibliothek:
Mo-Fr von 10:00 bis 17:00 Uhr.

Telefon: 030 – 259 359 – 10

Profil der Bibliothek

Pressespiegel

In unserem Pressespiegel finden Sie ausgewählte Berichte über das Deutsche Institut für Menschenrechte sowie Berichte, in denen Instituts-Mitarbeitende zitiert werden.

Zum Pressespiegel

nach oben

Impressum

Herausgeber:
Deutsches Institut für Menschenrechte, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Zimmerstr. 26/27 10969 Berlin

Website: www.institut-fuer-menschenrechte.de

V. i. S. d. P.:
Bettina Hildebrand, E-Mail: hildebrand@institut-fuer-menschenrechte.de

Redaktion:
Ingrid Scheffer, E-Mail: scheffer@institut-fuer-menschenrechte.de

Rechtliche Hinweise:
Der Newsletter des Deutschen Instituts für Menschenrechte ist urheberrechtlich geschützt. Das Copyright liegt beim Deutschen Institut für Menschenrechte.
Das Deutsche Institut für Menschenrechte übernimmt keine Verantwortung für die Inhalte externer Websites, auf die vom Newsletter oder von der Website des Instituts aus verlinkt wird. Ihre Daten behandeln wir vertraulich. Ihre Angaben werden nicht an Dritte weitergegeben.

ISSN: 1867-4453 

Bitte beachten Sie:
Dies ist eine automatisch versendete Nachricht. Bitte antworten Sie nicht auf diese E-Mail, da die Adresse nur zum Versand von E-Mails eingerichtet ist.
Wenn Sie Fragen zum Newsletter haben, schicken Sie uns bitte eine E-Mail an: scheffer@institut-fuer-menschenrechte.de.

Newsletter-Format und Daten ändern:
Wenn Sie den Newsletter zukünftig im Text-Format erhalten möchten, nutzen Sie bitte das Änderungsformular.

Wenn Sie bereits registrierte Abonnentin bzw. registrierter Abonnent unseres Newsletter sind und Ihre Daten ändern wollen, möchten wir Sie bitten sich, vom Newsletter abzumelden und sich anschließend erneut mit Ihren neuen Daten anzumelden.

Newsletter abbestellen:
Wenn Sie den Newsletter abbestellen möchten, nutzen Sie bitte das Newsletter-Abmeldeformular.