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Newsletter Januar 2011
Headerbild Deutsches Institut fuer Menschenrechte

Inhalt

Michael Windfuhr ist neuer Stellvertretender Direktor des Deutschen Instituts für Menschenrechte

Michael Windfuhr © Brot für die Welt

Michael Windfuhr hat am 1. Januar 2011 sein Amt als stellvertretender Direktor des Deutschen Instituts für Menschenrechte angetreten. Er folgt auf Frauke Seidensticker, die das Institut seit seiner Gründung im Jahr 2001 aufgebaut hat und nun als Consultant im Menschenrechtsbereich tätig sein wird. Der 49-jährige Politikwissenschaftler und Menschenrechts-Experte verfügt über langjährige Erfahrungen in der Menschenrechtsarbeit zivilgesellschaftlicher Organisationen, besonders im Bereich der Verteidigung wirtschaftlicher, sozialer und kultureller Menschenrechte. Fast 20 Jahre lang hat er die internationale Menschenrechtsorganisation FIAN (Food First Information and Action Network), Heidelberg, mit aufgebaut und mit geleitet. Seit 2006 war er Leiter des  Menschenrechtsteams beim Diakonischen Werk der EKD und bei Brot für die Welt.

Institut begrüßt Ratifikation der UN-Behindertenrechtskonvention durch die EU

Prof. Dr. Beate Rudolf © DIMR/ S. Pietschmann

Das Deutsche Institut für Menschenrechte begrüßt die Ratifikation der UN-Behindertenrechtskonvention durch die Europäische Union. "Alle Organe der Union - Parlament, Rat und Kommission - haben nun die Konvention zu beachten, und der Europäische Gerichtshof kann dies kontrollieren. Außerdem ist bereits bestehendes Unionsrecht im Lichte der Konvention auszulegen. Damit werden die Rechte von Menschen mit Behinderungen europaweit gestärkt", erklärte Beate Rudolf, Direktorin des Deutschen Instituts für Menschenrechte. Mit der Ratifikation unterwerfe sich die EU erstmals auch direkt der Kontrolle eines UN-Vertragsausschusses. Durch selbstkritische Berichterstattung könne die EU ihre internationale Glaubwürdigkeit im Bereich der Menschenrechte stärken, so Rudolf. Die EU muss innerhalb von zwei Jahren über die Umsetzung der Konvention an den UN-Ausschuss über die Rechte von Menschen mit Behinderungen berichten.

Ausführliche Meldung zu diesem Thema

Institut begrüßt Inkrafttreten der UN-Konvention gegen Verschwindenlassen

Am 23. Dezember 2010 trat das Internationale Übereinkommen zum Schutz aller Personen vor dem Verschwindenlassen in Kraft. Dazu erklärte Beate Rudolf, Direktorin des Deutschen Instituts für Menschenrechte: "Das Deutsche Institut für Menschenrechte begrüßt das Inkrafttreten des Internationalen Übereinkommens zum Schutz aller Personen vor dem Verschwindenlassen außerordentlich. In vielen Ländern gehört die ausgedehnte oder systematische Praxis des Verschwindenlassens leider nach wie vor zum Arsenal staatlicher Repression. Mit dieser Konvention ist nun erstmals ein verbindliches Instrument geschaffen worden, das die mit dem Verschwindenlassen verbundenen Menschenrechtsverletzungen umfassend bekämpft. So verpflichtet das Übereinkommen die Vertragsstaaten, das Verschwindenlassen unter Strafe zu stellen und verschafft den Opfern und ihren Familienangehörigen Informations- und Entschädigungsrechte."

Pressemitteilung zu diesem Thema

Wolfgang Heinz (2008): Das neue internationale Übereinkommen zum Schutz aller Personen vor dem Verschwindenlassen

Anti-Folter-Komitee des Europarates besuchte das Institut

Das Anti-Folter-Komitee des Europarates hat vom 25. November bis zum 7. Dezember 2010 die Situation in Deutschland begutachtet. Eine neunköpfige Delegation, der kein Deutscher angehörte, informierte sich unter anderem beim Deutschen Institut für Menschenrechte. Der Abschlussbericht wird gemeinsam mit einer Stellungnahme der deutschen Regierung voraussichtlich in einem Jahr veröffentlicht. Die Delegation besuchte insgesamt 18 Einrichtungen in Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Sachsen-Anhalt. Ihren Schwerpunkt legten die Expertinnen und Experten auf Polizeiwachen, Abschiebehaftanstalten, Jugendgefängnisse und Einrichtungen der Sicherungsverwahrung.

Meldung zu diesem Thema auf der Website des Council of Europe: Council of Europe anti-torture Committee visits Germany

"Erklärung von Santiago" zum Recht auf Frieden

Dr. Wolfgang S. Heinz © DIMR/ S. Pietschmann

Die Spanish Society for International Human Rights Law (AEDIDH) und weitere  Nichtregierungsorganisationen veranstalteten am 9. und 10. Dezember 2010 im spanischen Santiago de Compostela einen internationalen Kongress zum Menschenrecht auf Frieden. Dieses Menschenrecht wurde 1984 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen anerkannt. Seit 2006 setzt sich die AEDIDH mit Stellungnahmen beim UN-Menschenrechtsrat, bei dessen Expertenausschuss, in zahlreichen Seminaren und mit eigenen Erklärungen (Luarca, Bilbao, Barcelona) für eine genauere Definition des Menschenrechts auf Frieden ein. Der Kongress verabschiedete jetzt die "Erklärung von Santiago" zum Recht auf Frieden. An der Tagung nahm Wolfgang S. Heinz, Mitarbeiter des Deutschen Instituts für Menschenrechte und Mitglied im Expertenausschuss des UN-Menschenrechtsrats, teil. Anfang 2011 wird der Expertenausschuss einen ersten Bericht zum Recht auf Frieden diskutieren. Dieser geht auf spezifische Standards für das Recht auf Frieden ein und hat eine Erklärung des Menschenrechtsrates und der Generalversammlung zum Ziel.

Santiago Declaration on the Human Right to Peace (PDF, 185 KB, nicht barrierefrei)

Website Human Rights Council

Rückblick: "Lange Nacht des Menschenrechts-Films"

v. l.: Produzent Jan Krüger, Schauspielerin Pegah Ferydoni, Moderator Elstermann © A. Burkhardt

Rund 200 Zuschauerinnen und Zuschauer kamen am 16. Dezember 2010 zur "Langen Nacht des Menschenrechts-Films" ins Haus der Kulturen der Welt in Berlin. Gezeigt wurden die Preisträgerfilme des Deutschen Menschenrechts-Filmpreises 2010 in den Kategorien "Profi", "Amateure", "Filmhochschule", "Kurzfilm/Magazinbeitrag" und "Bildungspreis". Der Berliner Filmjournalist und Moderator Knut Elstermann befragte im Anschluss an die Vorführungen die anwesenden Regisseur_innen, Schauspieler_innen und Produzent_innen. Er bot dem Publikum zudem Gelegenheit, selbst Fragen zu stellen oder zu kommentieren. Veranstaltet wurde die 2. Lange Nacht des Menschenrechts-Films in Berlin vom Deutschen Institut für Menschenrechte, dem Deutschen Anwaltverein, der Deutschen UNESCO-Kommission, dem Deutschen Jugendherbergswerk, dem Nationalen Geistigen Rat der Bahá’í in Deutschland und Amnesty International. Nach Bonn, Wien und Berlin werden die Preisträgerfilme noch in München (20. Januar) und Eisenach gezeigt.

Website Deutscher Menschenrechts-Filmpreis

Rückblick: Fortbildungsreihe zur Menschenrechtsbildung mit Kindern

Anne Thiemann © DIMR/ S. Pietschmann

2010 veranstaltete das Deutsche Institut für Menschenrechte eine Fortbildungsreihe zum Thema "Menschenrechtsbildung – schon mit Kindern?". Bei den dreitägigen Seminaren für pädagogische Fachkräfte ging es um die Frage, wie Menschenrechtsbildung mit Kindern im Grundschulalter umgesetzt werden kann. Jedes Seminar hatte einen inhaltlichen Schwerpunkt, der für die Umsetzung der Kinderrechte in Deutschland besonders wichtig ist: "Partizipation", "Rassismus", "Gewalt und Mobbing" oder "Armut und soziale Ausgrenzung". Die Kombination aus Theorie und Ausprobieren von Methoden und Aktivitäten aus dem Handbuch "Compasito" sowie der fachliche Austausch und die Vernetzung wurden von den Teilnehmenden sehr positiv bewertet. Die Seminare, die in Weimar, Berlin, Düsseldorf und Minden stattfanden, wurden von Anne Thiemann durchgeführt. Sie fanden jeweils in Kooperation mit anderen Bildungsträgern, wie der Bundeszentrale für Politische Bildung und dem Sozialpädagogischen Fortbildungsinstitut Berlin-Brandenburg statt.

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Telefon: 030 – 259 359 – 10

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Impressum

Herausgeber:
Deutsches Institut für Menschenrechte, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Zimmerstr. 26/27 10969 Berlin

Website: www.institut-fuer-menschenrechte.de

V. i. S. d. P.:
Bettina Hildebrand, E-Mail: hildebrand@institut-fuer-menschenrechte.de

Redaktion:
Ingrid Scheffer, E-Mail: scheffer@institut-fuer-menschenrechte.de

Rechtliche Hinweise:
Der Newsletter des Deutschen Instituts für Menschenrechte ist urheberrechtlich geschützt. Das Copyright liegt beim Deutschen Institut für Menschenrechte.
Das Deutsche Institut für Menschenrechte übernimmt keine Verantwortung für die Inhalte externer Websites, auf die vom Newsletter oder von der Website des Instituts aus verlinkt wird. Ihre Daten behandeln wir vertraulich. Ihre Angaben werden nicht an Dritte weitergegeben.

ISSN: 1867-4453 

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