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Newsletter Januar 2010
Headerbild Deutsches Institut fuer Menschenrechte

Inhalt

Prof. Dr. Beate Rudolf ist seit 1. Januar 2010 Direktorin des Deutschen Instituts für Menschenrechte

Prof. Dr. Beate Rudolf © Svea Pietschmann

Die Staats- und Völkerrechtlerin Beate Rudolf ist neue Direktorin des Deutschen Instituts für Menschenrechte in Berlin. Die 45-jährige Professorin und Menschenrechtsexpertin trat ihr Amt am 1. Januar 2010 an. Sie folgt Prof. Dr. Heiner Bielefeldt, der den Ruf auf eine Professur für Menschenrechte und Menschenrechtspolitik an der Universität Erlangen-Nürnberg angenommen hat. Prof. Dr. iur. Beate Rudolf lehrte zuvor sechs Jahre als Juniorprofessorin für Öffentliches Recht und Gleichstellungsrecht am Fachbereich Rechtswissenschaft der Freien Universität Berlin und leitete das Teilprojekt "Völkerrechtliche Vorgaben für Governance in schwachen und zerfallenden Staaten" im Sonderforschungsbereich "Governance in Räumen begrenzter Staatlichkeit". Ihre Forschungsschwerpunkte sind Grund- und Menschenrechte sowie Staatsstrukturprinzipien nach Völkerrecht, Europarecht und deutschem Verfassungsrecht sowie in rechtsvergleichender Perspektive. Ihre über zwanzigjährige Tätigkeit in Forschung und Lehre auf diesen Gebieten ergänzte sie durch praktische Erfahrungen in der Menschenrechtsarbeit.

Pressemitteilung zu diesem Thema

Kurzbiografie Prof. Dr. Beate Rudolf

"Mehr Menschenrechte in die Entwicklungspolitik!" - Menschenrechtsinstitut veröffentlicht Positionspapier

Entwicklungszusammenarbeit soll sich stärker an den menschenrechtlichen Verpflichtungen Deutschlands und seiner Partnerländer ausrichten. Das hat das Deutsche Institut für Menschenrechte in seinem am 7. Januar 2010 veröffentlichten Positionspapier "Mehr Menschenrechte in die Entwicklungspolitik!" empfohlen. "Menschenrechte sind rechtliche Verpflichtungen, nicht nur Werte", so Andrea Kämpf und Anna Würth, die Autorinnen des Positionspapiers. In Debatten über die Entwicklungspolitik werden nach Ansicht der Wissenschaftlerinnen Menschenrechte häufig dann thematisiert, wenn Partnerregierungen Menschenrechte verletzen. Die daraufhin regelmäßig erhobenen Forderungen, die Entwicklungszusammenarbeit einzustellen, griffen aus menschenrechtlicher Sicht zu kurz. "Wenn die Regierung oder die Bevölkerung eines Landes Homosexuelle oder ethnische Minderheiten diskriminieren, wird beispielsweise die Einstellung eines Wasserprogramms daran nicht viel ändern", so die Autorinnen.

Policy Paper "Mehr Menschenrechte in die Entwicklungspolitik!"

Pressemitteilung zu diesem Thema

Fachtag "Compasito - Menschenrechtsbildung mit Kindern" verschoben

Der ursprünglich für den 11. Februar 2010 in Berlin geplante Fachtag "Compasito - Menschenrechtsbildung mit Kindern" des Deutschen Instituts für Menschenrechte muss leider verschoben werden. Der neue Termin wird auf der Website des Instituts bekannt gegeben.

Zur Veranstaltungsübersicht

Einladung: Vortrag und Diskussion "Kafka in Amerika. Wie der Krieg gegen den Terror Bürgerrechte bedroht", 3. Februar 2010, Berlin

Steven Wax

Das Deutsche Institut für Menschenrechte, Human Rights Watch und die Hamburger Edition laden zum Vortrag "Kafka in Amerika. Wie der Krieg gegen den Terror Bürgerrechte bedroht" des amerikanischen Strafverteidigers Steven Wax ein. Dieser schildert in seinem gleichnamigen Buch die Geschichte zweier Mandanten, die in das Netz der Antiterrormaßnahmen der US-Regierung gerieten. Er zeigt eindringlich, wie schnell die grundlegenden Prinzipien der demokratischen Freiheiten und des Rechtsstaats außer Kraft gesetzt werden können. Steven Wax stellt aber auch unter Beweis, was deren leidenschaftliche und kenntnisreiche Verteidigung bewirken kann. Wolfgang S. Heinz vom Deutschen Institut für Menschenrechte wird den Vortrag kommentieren und auf Erfahrungen mit Antiterrormaßnahmen in Deutschland  eingehen. Die Diskussion wird von der Direktorin des Deutschland-Büros von Human Rights Watch, Marianne Heuwagen, moderiert.

3. Februar 2010, 18:00 Uhr, Konferenzraum des Deutschen Instituts für Menschenrechte, Zimmerstraße 26/27, 10969 Berlin

Anmeldung:

Online-Anmeldeformular

Ute Sonnenberg,
E-Mail: sonnenberg@institut-fuer-menschenrechte.de,
Tel.: 030 258 359 – 453

Einladung: Maximilian Dorner liest aus seinem neuen Buch "Ich schäme mich: Ein Selbstversuch", 25. Februar 2010, Berlin

Am 25. Februar, 19:00 Uhr, liest Maximilian Dorner im Deutschen Institut für Menschenrechte aus seinem neuen Buch "Ich schäme mich: Ein Selbstversuch". Maximilian Dorner, 1973 geboren, ist seit mehreren Jahren als Lektor, Dozent und Autor tätig. 2007 erschien sein Roman "Der erste Sommer", der mit dem Bayerischen Kunstförderpreis ausgezeichnet wurde. Ein Jahr zuvor war bei ihm Multiple Sklerose diagnostiziert worden. In dem 2008 erschienenen Bestseller "Mein Dämon ist ein Stubenhocker" erzählt Dorner, wie die Krankheit und die sich daraus ergebenden Behinderungen sein Leben verändert haben. Sein neues Buch ist eine Auseinandersetzung mit den Gefühlen Scham und Peinlichkeit aus der Perspektive von behinderten und nicht behinderten Menschen.

Weitere Informationen

Einladung: Seminar "Diskriminierungsschutz in internationalen Verfahren durchsetzen: Beteiligungsmöglichkeiten für Verbände", 29. März 2010, Berlin

Im Rahmen des Projektes "Diskriminierungsschutz: Handlungskompetenz für Verbände" veranstaltet das Deutsche Institut für Menschenrechte am 29. März 2010 in Berlin das Seminar "Diskriminierungsschutz in internationalen Verfahren durchsetzen: Beteiligungsmöglichkeiten für Verbände". Die Veranstaltung richtet sich an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Beratungsstellen und Verbänden, die die Beteiligungsmöglichkeiten an internationalen Verfahren - z. B. die Begleitung und Unterstützung von Einzelfallbeschwerden an einen UN-Fachausschuss oder das Erstellen von Parallelberichten im Rahmen der Staatenberichtsverfahren - als weitere Instrumente in der Bekämpfung von Diskriminierung nutzen möchten.

Bei Interesse an einer Teilnahme wenden Sie sich bitte an Sera Choi:
E-Mail: choi@institut-fuer-menschenrechte.de

Veranstaltungsübersicht

Deutsches Institut für Menschenrechte schreibt Recherche-Stipendium für Journalistinnen und Journalisten zum Thema Behinderung aus

Das Deutsche Institut für Menschenrechte schreibt ein Recherche-Stipendium zum Thema "Menschen – Recht – Behinderung: Die neue UN-Behindertenrechtskonvention" aus. Das Motto lautet: "Ich bin nicht behindert, ich werde behindert." Das Institut will mit der Vergabe des Stipendiums Journalistinnen und Journalisten anregen, das Thema Behinderung aus menschenrechtlicher Perspektive zu bearbeiten. Prämiert werden herausragende Recherche-Konzepte für journalistische Beiträge. In den Sparten Print, Online und Hörfunk werden Stipendien in Höhe von je 1.500 Euro vergeben. Voraussetzung: Die Bewerberinnen und Bewerber leben in Deutschland und publizieren in deutschsprachigen Medien. Die Bewerbungsfrist endet am 9. April 2010. Eine sechsköpfige unabhängige Jury wird die eingereichten Recherche-Konzepte bewerten.

Weitere Informationen und Bewerbungsformular

Rückblick: Seminar "Diskriminierungsschutz: Handlungskompetenz für Verbände" mit der Türkischen Gemeinde Deutschland

Am 11. und 12. Dezember 2009 veranstaltete das Deutsche Institut für Menschenrechte in Kooperation mit der Türkischen Gemeinde in Deutschland (TGD) das Seminar "Diskriminierungsschutz: Handlungskompetenz für Verbände". An der Veranstaltung nahmen Vertreterinnen und Vertreter der Landes- und Fachverbände sowie des Bundesvorstandes der TGD teil. Die Teilnehmenden diskutierten die Möglichkeiten der Verbände, sich an Gerichts- und Beschwerdeverfahren zum Diskriminierungsschutz zu beteiligen. Das Seminar, das im Rahmen des gleichnamigen Projektes des Deutschen Instituts für Menschenrechte stattfand, soll 2010 mit weiteren Vertreterinnen und Vertretern der TGD und ihrer Mitgliedsorganisationen fortgesetzt werden.

Rückblick: Fachgespräch zur Kooperation zwischen internationalem Menschenrechtsschutzsystem und regionalen europäischen Schutzsystemen

Am 16. und 17. Dezember 2009 diskutierten Experten und Expertinnen in Straßburg über Kooperationsmöglichkeiten zwischen dem internationalen Menschenrechtsschutzsystem und den regionalen europäischen Menschenrechtsschutzsystemen. Das Fachgespräch wurde gemeinsam vom Büro der UN-Menschenrechtskommissarin, der Europäischen Gruppe der Nationalen Menschenrechtsinstitutionen und dem Europarat veranstaltet. Richter des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte, Mitglieder der UN-Vertragsorgane und der Menschenrechtskomitees und –organe des Europarates, UN-Sonderberichterstatter, Vertreter der EU-Grundrechteagentur und der OSZE sowie der Nationalen Menschenrechtsinstitutionen und von NGOs tauschten sich über Ansatzpunkte zur Verbesserung und zum Ausbau der Kooperation aus mit dem Ziel, Schutz und Förderung der Menschenrechte zu verbessern. Im Frühjahr 2010 soll nach Beschluss des UN-Menschenrechtsrates eine internationale Konferenz stattfinden, welche die Ergebnisse, Vorschläge und Best-Practice-Beispiele aus den regionalen Fachgesprächen zusammenträgt. Regionale Konsultationen haben auch in Afrika und den Amerikas stattgefunden.

Neue Publikationen

Policy Paper "Mehr Menschenrechte in die Entwicklungspolitik!" erschienen

Das im Januar 2010 erschienene Policy Paper spricht sich für eine stärkere Ausrichtung der deutschen Entwicklungszusammenarbeit an den menschenrechtlichen Verpflichtungen Deutschlands und seiner Partnerländer aus. Schutz und Förderung von Menschenrechten müssten für die Ausgestaltung der Entwicklungszusammenarbeit zentral sein. Auch sollten sich Ein- und Ausstiegskriterien bei der Entwicklungszusammenarbeit an den Menschenrechten orientieren und für die Partnerländer und die Öffentlichkeit transparent sein.

Policy Paper "Mehr Menschenrechte in die Entwicklungspolitik!"

Info-Tool "Nationale Menschenrechtsinstitutionen / National Human Rights Institutions (NHRIs)" erschienen

Im Januar 2010 hat die Abteilung Entwicklungszusammenarbeit des Deutschen Instituts für Menschenrechte in Zusammenarbeit mit dem GTZ-Sektorvorhaben "Menschenrechte umsetzen in der Entwicklungszusammenarbeit" ein neues elektronisches Info-Tool zu Nationalen Menschenrechtsinstitutionen veröffentlicht. Dieses stellt NHRIs als strategische Partner für die deutsche Entwicklungszusammenarbeit vor, zeigt Möglichkeiten der Kooperation mit NHRIs in der Entwicklungszusammenarbeit auf und nennt konkrete Beispiele.

Info-Tool "Nationale Menschenrechtsinstitutionen / National Human Rights Institutions (NHRIs)"

"Unterrichtsmaterialien für die Menschenrechtsbildung an Schulen" in zweiter Auflage erschienen

Die vom Deutschen Institut für Menschenrechte herausgegebenen "Unterrichtsmaterialien für die Menschenrechtsbildung an Schulen" sind im November 2009 in zweiter, überarbeiteter Auflage erschienen.

"Unterrichtsmaterialien für die Menschenrechtsbildung an Schulen"

Bibliothek

Die Neuerwerbungen der Bibliothek können im Online-Katalog eingesehen werden. Eine thematische Eingrenzung der neuen Titel anhand der Hauptgruppen der Aufstellungssystematik ist möglich:
http://vzopc4.gbv.de:8080/DB=22/LNG=DU/NEUERWERBUNGEN

"Current Contents": Die Inhaltsverzeichnisse aktueller Zeitschriften der Bibliothek finden Sie unter:
www.institut-fuer-menschenrechte.de/de/bibliothek/literatursuche/zeitschriftenaufsaetze/

Die Öffnungszeiten der Bibliothek:
Mo-Fr von 10:00 bis 17:00 Uhr.

Telefon: 030 – 259 359 – 10

Profil der Bibliothek

Impressum

Herausgeber:
Deutsches Institut für Menschenrechte, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Zimmerstr. 26/27 10969 Berlin

Website: www.institut-fuer-menschenrechte.de

V. i. S. d. P.:
Bettina Hildebrand, E-Mail: hildebrand@institut-fuer-menschenrechte.de

Redaktion:
Ingrid Scheffer, E-Mail: scheffer@institut-fuer-menschenrechte.de

Rechtliche Hinweise:
Der Newsletter des Deutschen Instituts für Menschenrechte ist urheberrechtlich geschützt. Das Copyright liegt beim Deutschen Institut für Menschenrechte.
Das Deutsche Institut für Menschenrechte übernimmt keine Verantwortung für die Inhalte externer Websites, auf die vom Newsletter oder von der Website des Instituts aus verlinkt wird. Ihre Daten behandeln wir vertraulich. Ihre Angaben werden nicht an Dritte weitergegeben.

ISSN: 1867-4453 

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