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Newsletter Februar 2010
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Inhalt

Einladung: Maximilian Dorner liest aus seinem neuen Buch "Ich schäme mich: Ein Selbstversuch", 25. Februar 2010, Berlin

Maximilian Dorner Copyright: FinePic, Henkensiefken

Am 25. Februar um 19:00 Uhr liest Maximilian Dorner (Foto) im Deutschen Institut für Menschenrechte aus seinem neuen Buch "Ich schäme mich: Ein Selbstversuch". Maximilian Dorner, 1973 geboren, ist seit mehreren Jahren als Lektor, Dozent und Autor tätig. 2007 erschien sein Roman "Der erste Sommer", der mit dem Bayerischen Kunstförderpreis ausgezeichnet wurde. Ein Jahr zuvor war bei ihm Multiple Sklerose diagnostiziert worden. In dem 2008 erschienenen Bestseller "Mein Dämon ist ein Stubenhocker" erzählt Dorner, wie die Krankheit und die sich daraus ergebenden Behinderungen sein Leben verändert haben. Sein neues Buch ist eine Auseinandersetzung mit den Gefühlen Scham und Peinlichkeit aus der Perspektive von behinderten und nicht behinderten Menschen.

Die gesamte Veranstaltung wird in Gebärdensprache übersetzt. 

Weitere Informationen

Einladung: Verbändekonsultation der Monitoring-Stelle am Deutschen Institut für Menschenrechte, 3. März 2010, Berlin

Die Monitoring-Stelle am Deutschen Institut für Menschenrechte lädt zur Verbändekonsultation am 3. März 2010 in Berlin ein. Die regelmäßig stattfindenden Konsultationen mit den Verbänden dienen dem Austausch zwischen Zivilgesellschaft und Monitoring-Stelle über die UN-Behindertenrechtskonvention und der Diskussion von Strategien mit Blick auf die Einhaltung und Umsetzung der Konvention. Schwerpunktthema des kommenden Treffens werden die Anforderungen an den im Koalitionsvertrag genannten Nationalen Aktionsplanprozess sein.

Weitere Informationen erhalten Sie unter der E-Mail-Adresse:
monitoring-stelle@institut-fuer-menschenrechte.de 

Einladung: Seminar "Diskriminierungsschutz in internationalen Verfahren durchsetzen: Beteiligungsmöglichkeiten für Verbände", 29. März 2010, Berlin

Am 29. März 2010 veranstaltet das Deutsche Institut für Menschenrechte in Berlin das ganztägige Seminar "Diskriminierungsschutz in internationalen Verfahren durchsetzen: Beteiligungsmöglichkeiten für Verbände". Die Veranstaltung richtet sich an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Beratungsstellen und Verbänden, die die Beteiligungsmöglichkeiten an internationalen Verfahren - z. B. die Begleitung und Unterstützung von Einzelfallbeschwerden an einen UN-Fachausschuss oder das Mitwirken an Parallelberichten im Rahmen der Staatenberichtsverfahren - als weitere Instrumente in der Bekämpfung von Diskriminierung nutzen möchten. Schwerpunkte des Seminars sind Verfahren in Bezug auf die UN-Anti-Rassismus-Konvention (ICERD) und die UN-Frauenrechtskonvention (CEDAW). Das Seminar findet im Rahmen des Projektes "Diskriminierungsschutz: Handlungskompetenz für Verbände" statt.

Anmeldungen sind über das Online-Anmeldeformular möglich.

Falls Sie Fragen zum Seminar haben, können Sie sich an Sera Choi wenden:
E-Mail: choi@institut-fuer-menschenrechte.de, Telefon: (030) 259 359 413
 

Einladung: Fortbildung "Menschenrechtsbildung – schon mit Kindern?", 9.–11. April 2010, Weimar

Das Deutsche Institut für Menschenrechte und die Europäische Jugendbildungs- und Jugendbegegnungsstätte Weimar laden ein zur Fortbildung "Menschenrechtsbildung – schon mit Kindern?" vom 9.-11. April 2010 in Weimar. Im Seminar werden Grundlagen der Menschenrechtsbildung mit Kindern praxisorientiert vermittelt und verschiedene Aktivitäten aus "Compasito – Handbuch zur Menschenrechtsbildung mit Kindern" gemeinsam durchgeführt. Das 2009 erschienene Grundlagenwerk Compasito bietet zahlreiche methodische Anregungen, wie mit Kindern zu menschenrechtlichen Themen gearbeitet werden kann. Die Tagung richtet sich an Pädagoginnen und Pädagogen, die mit Kindern im Alter von sechs bis 12 Jahren arbeiten.

Seminarleitung: Katrin Zirkel (EJBW), Anne Thiemann (Deutsches Institut für
Menschenrechte)

Weitere Informationen: Website der Europäischen Jugendbildungs- und Jugendbegegnungsstätte Weimar (EJBW) 

Anmeldung: Katrin Zirkel (EJBW), Tel.: 03643 – 862 331, E-Mail:         zirkel@ejbweimar.de

Rückfragen zum Seminar: Anne Thiemann (Deutsches Institut für Menschenrechte), Tel. 030 – 259 359 29, E-Mail: thiemann@institut-fuer-menschenrechte.de

Rückblick: Veranstaltung "Kafka in Amerika. Wie der Krieg gegen den Terror Bürgerrechte bedroht"

Wie schnell die Prinzipien der demokratischen Freiheiten und des Rechtsstaats außer Kraft gesetzt werden können, zeigte der US-amerikanische Pflichtverteidiger Steven T. Wax bei seinem Vortrag "Kafka in Amerika. Wie der Krieg gegen den Terror Bürgerrechte bedroht" am 3. Februar in der Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften. Eingeladen hatten das Deutsche Instituts für Menschenrechte, die Hamburger Edition und Human Rights Watch. 130 Teilnehmende verfolgten Wax' Bericht über seinen – erfolgreichen - Kampf für zwei Mandanten, die unschuldig und ohne ordentliches Gerichtsverfahren in Guantánamo beziehungsweise Portland weggesperrt worden waren. Dr. Wolfgang Heinz, Experte für Sicherheitspolitik am Deutschen Institut für Menschenrechte, machte in seinem Kommentar deutlich, wie Gesetze zur Terrorismusbekämpfung und die Praxis der Sicherheitsinstitutionen Bürgerrechte unterminieren. Unter dem Deckmantel der Geheimhaltung entstünde ein paralleles "Schatten-Regierungshandeln", das nicht nur zu Menschenrechtsverletzungen führe, sondern den Rechtsstaat und damit auch die Demokratie dauerhaft gefährde. Marianne Heuwagen, Direktorin von Human Rights Watch Deutschland, wies auf die Bedeutung von Nichtregierungsorganisationen und einer informierten, kritischen Öffentlichkeit für eine wirkungsvolle politische Kontrolle hin.

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Vierte Sitzung des Expertenausschusses des UN-Menschenrechtsrats in Genf

Vom 25. bis 29. Januar 2010 fand in Genf die vierte Sitzung des Expertenausschusses des UN-Menschenrechtsrats statt. Im Mittelpunkt standen die Diskussion und Verabschiedung von Fortschrittsberichten zu den Themen "Diskriminierung im Kontext des Rechts auf Nahrung" und "Vermisste Menschen in bewaffneten Konflikten" sowie Empfehlungen zum Umgang mit der Diskriminierung von Lepra-Kranken und ihren Familien. Der Expertenausschuss verabschiedete den Entwurf einer Erklärung zu Menschenrechtsbildung und -training, der dem Menschenrechtsrat im März zur Entscheidung vorgelegt wird. Der Ausschuss wird zudem beim Rat eine Studie zum Thema "Menschenrechte älterer Menschen" beantragen. Wolfgang S. Heinz, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Institut für Menschenrechte, ist einer der 18 Expertinnen und Experten im Ausschuss.

Konferenz "Reviewing the work and functioning of the Human Rights Council" in Wilton Park

Vom 13. bis 16. Januar 2010 fand in Wilton Park (Großbritannien) die Konferenz "Reviewing the work and functioning of the Human Rights Council. What are the priority issues?" statt. Rund 50 Vertreterinnen und Vertreter von Regierungen, der Vereinten Nationen, aus Nichtregierungsorganisationen (NGOs) und der Wissenschaft diskutierten über die gegenwärtige Arbeit und die Zukunft des UN-Menschenrechtsrats. Ausgetauscht wurden die unterschiedlichen Erfahrungen, die die Regierungen des Südens und des Nordens, Wissenschaftler und NGOs mit dem Rat gemacht haben. Schwerpunktthemen waren die Arbeitsweise des Rates und die Behandlung von Ländersituationen. Für das Deutsche Institut für Menschenrechte nahm Wolfgang S. Heinz an der Konferenz teil. Die UN-Generalversammlung will 2011 darüber entscheiden, ob der UN-Menschenrechtsrat zu einem Hauptorgan der UN - wie Sicherheitsrat und Wirtschafts- und Sozialrat - aufgewertet werden soll. 2010 wird dazu die bisherige Arbeit des Rates evaluiert.

Ein Bericht zur Konferenz wird auf der Website Wilton Park erscheinen.

Preisträgerin des Deutschen Menschenrechts-Filmpreises 2008 als "Journalist of the Year" ausgezeichnet

Rebecca Gudisch, mit "Kindersklaven" Preisträgerin des Deutschen Menschenrechts-Filmpreises 2008 in der Kategorie Bildung, ist "Journalist of the Year". Gudisch erhielt die Auszeichnung des TV-Senders CNN Ende Januar in München für ihr Engagement zum Thema Menschenrechte und Kinderarbeit. Gleichzeitig ist sie Gewinnerin in der Sparte TV. Der Deutsche Menschenrechts-Filmpreis zeichnet herausragende Film- und Fernsehproduktionen aus, die Geschichte, Wirkungen und Bedeutung der Menschenrechte thematisieren. Der Preis wird im zweijährigen Rhythmus verliehen. Das Deutsche Institut für Menschenrechte ist Mitveranstalter des Deutschen Menschenrechts-Filmpreises. Die nächste Verleihung findet am 4. Dezember 2010 in Nürnberg statt.

Die DVD von Rebecca Gudisch und Thilo Gummel "Verkauft - Kindersklaven in einer globalisierten Welt" kann bei der Evangelischen Medienzentrale Bayern bestellt werden.

Neue Publikationen

"Menschenrechtliche Standards in der Sicherheitspolitik. Beiträge zur rechtsstaatsorientierten Evaluierung von Sicherheitsgesetzen" erschienen

Am 9. Februar ist der von Prof. Dr. Marion Albers, Dr. Ruth Weinzierl und dem Deutschen Institut für Menschenrechte herausgegebene Band "Menschenrechtliche Standards in der Sicherheitspolitik. Beiträge zur rechtsstaatsorientierten Evaluierung von Sicherheitsgesetzen" erschienen. Evaluationen sicherheitsbehördlicher Kompetenzen haben sich mittlerweile zu einem zentralen Baustein des neuen Sicherheitsrechts entwickelt. Dieser Band bietet erstmals einen Überblick über Hintergründe, Grundlagen, methodische Ansätze, bisherige Erfahrungen und spezifische Problemstellungen bei der Evaluierung von Sicherheitsgesetzen.

Das Buch kann für 29,- € beim Verlag Nomos bestellt werden.

Bibliothek

Die Neuerwerbungen der Bibliothek können im Online-Katalog eingesehen werden. Eine thematische Eingrenzung der neuen Titel anhand der Hauptgruppen der Aufstellungssystematik ist möglich:
http://vzopc4.gbv.de:8080/DB=22/LNG=DU/NEUERWERBUNGEN

"Current Contents": Die Inhaltsverzeichnisse aktueller Zeitschriften der Bibliothek finden Sie unter:
www.institut-fuer-menschenrechte.de/de/bibliothek/literatursuche/zeitschriftenaufsaetze/

Die Öffnungszeiten der Bibliothek:
Mo-Fr von 10:00 bis 17:00 Uhr.

Telefon: 030 – 259 359 – 10

Profil der Bibliothek

Impressum

Herausgeber:
Deutsches Institut für Menschenrechte, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Zimmerstr. 26/27 10969 Berlin

Website: www.institut-fuer-menschenrechte.de

V. i. S. d. P.:
Bettina Hildebrand, E-Mail: hildebrand@institut-fuer-menschenrechte.de

Redaktion:
Ingrid Scheffer, E-Mail: scheffer@institut-fuer-menschenrechte.de

Rechtliche Hinweise:
Der Newsletter des Deutschen Instituts für Menschenrechte ist urheberrechtlich geschützt. Das Copyright liegt beim Deutschen Institut für Menschenrechte.
Das Deutsche Institut für Menschenrechte übernimmt keine Verantwortung für die Inhalte externer Websites, auf die vom Newsletter oder von der Website des Instituts aus verlinkt wird. Ihre Daten behandeln wir vertraulich. Ihre Angaben werden nicht an Dritte weitergegeben.

ISSN: 1867-4453 

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