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Newsletter 12/2009
Headerbild Deutsches Institut fuer Menschenrechte

Inhalt

Einladung: Vortrag und Diskussion "Kafka in Amerika. Wie der Krieg gegen den Terror Bürgerrechte bedroht", 3. Februar 2010, Berlin

Das Deutsche Institut für Menschenrechte, Human Rights Watch und die Hamburger Edition laden zum Vortrag "Kafka in Amerika. Wie der Krieg gegen den Terror Bürgerrechte bedroht" des amerikanischen Strafverteidigers Steven Wax ein. Dieser schildert in seinem gleichnamigen Buch die Geschichte zweier Mandanten, die in das Netz der Antiterrormaßnahmen der US-Regierung gerieten. Er zeigt eindringlich, wie schnell die grundlegenden Prinzipien der demokratischen Freiheiten und des Rechtsstaats außer Kraft gesetzt werden können. Steven Wax stellt aber auch unter Beweis, was deren leidenschaftliche und kenntnisreiche Verteidigung bewirken kann. Wolfgang S. Heinz vom Deutschen Institut für Menschenrechte wird den Vortrag kommentieren und auf Erfahrungen mit Antiterrormaßnahmen in Deutschland  eingehen. Die Diskussion wird von der Direktorin des Deutschland-Büros von Human Rights Watch, Marianne Heuwagen, moderiert.

3. Februar 2010, 18:00 Uhr, Konferenzraum des Deutschen Instituts für Menschenrechte, Zimmerstraße 26/27, 10969 Berlin

Anmeldung: Ute Sonnenberg,
E-Mail: sonnenberg@institut-fuer-menschenrechte.de,
Tel.: 030 258 359 – 453

Einladung: Fachtag "Compasito - Menschenrechtsbildung mit Kindern" am 11. Februar 2010, Berlin

Im November 2009 ist "Compasito – Handbuch zur Menschenrechtsbildung mit Kindern" erschienen. Das Deutsche Institut für Menschenrechte lädt nun zu einem Fachtag zu "Compasito" am 11. Februar 2010 in Berlin ein. Die Veranstaltung richtet sich an Pädagoginnen und Pädagogen, die mit Kindern zwischen sechs und 12 Jahren arbeiten. Ziel ist es, Compasito als inhaltliche und methodische Anregung für die eigene Arbeit kennen zu lernen. Nach einer Einführung in Anliegen und Ziele der Menschenrechtsbildung mit Kindern werden in Workshops Methoden aus dem Handbuch zu Themen wie Kinderrechte, Partizipation, Gewalt, Geschlechtergerechtigkeit, Armut und soziale Ausgrenzung vorgestellt und können gemeinsam erprobt werden.

Fachtag "Compasito", 11. Februar, 11:00 Uhr, Tagungshaus Alte Feuerwache, Berlin-Kreuzberg. Die Alte Feuerwache ist barrierefrei zugänglich.

Weitere Informationen und Anmeldung ab Januar unter: www.institut-fuer-menschenrechte.de oder bei Anne Thiemann,
E-Mail: thiemann@institut-fuer-menschenrechte.de

Menschenrechtsinstitut fordert Zugang zu Bildung für "Kinder ohne Papiere" – Änderung des Aufenthaltsgesetzes empfohlen

Das Deutsche Institut für Menschenrechte hat im Vorfeld der Innenministerkonferenz Anfang Dezember 2009 die Innenminister dazu aufgefordert, sich für eine Gesetzesänderung im Aufenthaltsgesetz auszusprechen. Die Einschränkung der Übermittlungspflicht öffentlicher Stellen soll es Kindern ohne Papiere ermöglichen, ihr Menschenrecht auf Bildung in Deutschland wahrzunehmen. Das Deutsche Institut für Menschenrechte empfiehlt zudem den Bundesländern, einer entsprechenden Änderung im Bundesrat zuzustimmen.

Pressemitteilung zum Thema

Policy Paper zum Thema:
Hendrik Cremer (2009): Das Recht auf Bildung für Kinder ohne Papiere – Empfehlungen zur Umsetzung (PDF, 216 KB, nicht barrierefrei)

Rückblick: Nationale Menschenrechtsinstitutionen trafen sich zum Arabisch-Europäischen Dialog in Jordanien

Nationale Menschenrechtsinstitutionen aus mehr als zehn Ländern trafen sich vom 17. bis 19. November 2009 zum Arabisch-Europäischen Dialog in Jordanien. Wolfgang S. Heinz vertrat das Deutsche Institut für Menschenrechte. Die Teilnehmenden diskutierten die Themen Migration und Terrorismusbekämpfung. Sie berichteten von den Erfahrungen in ihren Ländern und tauschten sich über Möglichkeiten und Probleme der Menschenrechtsarbeit aus. Zudem entwarfen sie Aktionspläne für die Zusammenarbeit. Das nächste Arabisch-Europäische Treffen zum Thema "Frauenrechte" soll am 8. und 9. März 2010 in Dohar/Quatar stattfinden.

Rückblick: Präsentation "Compasito - Handbuch zur Menschenrechtsbildung mit Kindern" am 20. November in Berlin

Am 20. November 2009 ist Compasito, das erste deutschsprachige Handbuch für Menschenrechtsbildung für Kinder im Grundschulalter, in Berlin der Öffentlichkeit vorgestellt worden. Herausgeber des Handbuchs sind die Bundeszentrale für politische Bildung, das Deutsche Institut für Menschenrechte und der Europarat. Ekin Deligöz, Vorsitzende der Kinderkommission des Deutschen Bundestages, betonte, Demokratie könne nur wachsen, wenn Kinder beteiligt seien und von klein auf zu mündigen Bürgerinnen und Bürgern erzogen würden. Das Buch solle Pädagoginnen und Pädagogen unterstützen, die mit Kindern im Alter von acht bis zwölf Jahren arbeiten, sagte der Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung, Thomas Krüger. Ziel des Handbuches sei es, Kindern nahe zu bringen, sich für eigene Menschenrechte und die anderer einzusetzen, hob Frauke Seidensticker, stellvertretende Direktorin des Deutschen Instituts für Menschenrechte, hervor.

Rückblick: Deutsches Institut für Menschenrechte bot Menschenrechtsfilmprogramm für Berliner Schulen an

Rund 300 Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer sowie Lehramtsstudierende besuchten vom 23. bis 25. November das Menschenrechtsfilmprogramm der Berliner Schulkinowochen im Kino Arsenal. Zum zweiten Mal boten das Deutsche Institut für Menschenrechte und das Berliner Filmfestival One World in Kooperation mit Vision Kino und dem JugendKulturService ein Menschenrechtsfilmprogramm für Berliner Schulen an. Schwerpunkte des Programms waren anlässlich des 20. Jahrestags der UN-Kinderrechtskonvention die Themen Kindersoldaten, Kindersklaven und Kinderarbeit sowie die prekären Lebensbedingungen von Flüchtlingen in Deutschland.

Weitere Informationen

Rückblick: Veranstaltung "Menschenrechts- und Sicherheitspolitik der Regierung Obama"

Am 27. November 2009 lud das Deutsche Institut für Menschenrechte zur Veranstaltung "Menschenrechts- und Sicherheitspolitik der Regierung Obama" nach Berlin ein. Mehr als 100 Teilnehmende aus Bundestag, Bundesregierung, diplomatischen Vertretungen sowie Zivilgesellschaft und Wissenschaft verfolgten den Vortrag von William F. Schulz, Senior Fellow beim Center for American Progress. Der ehemalige Executive Director Amnesty International USA referierte zum Thema "Die Regierung Obama, Sicherheitspolitik und Menschenrechte – Erfolge und Herausforderungen". Stephanie Brancaforte (Foto), Botschaft der Vereinigten Staaten von Amerika, und Wolfgang S. Heinz, Deutsches Institut für Menschenrechte, kommentieren. Anschließend fand eine Podiumsdiskussion statt.

Ausführlicher Bericht zur Veranstaltung

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Weitere Informationen zur Veranstaltung

Rückblick: Präsentation von Animationsfilmen zum Thema Menschenrechte auf dem One World Filmfestival

Am 29. November 2009 zeigte das Deutsche Institut für Menschenrechte beim Filmfestival ONE WORLD BERLIN das Kurzfilmprogramm "Second Life = Real Life?". Dabei ging es unter anderem um die Möglichkeiten und Grenzen virtueller Berichterstattung. Welche Formate und Animationstechniken eignen sich besonders für die Darstellung von Menschenrechtsverletzungen? Was unterscheidet "Second-Life"-Reportagen von journalistischen Reportagen? Können "Second-Life"-Reportagen beispielsweise das Thema Guantánamo angemessen darstellen? Wie können solche Reportagen zur Aufklärung und Mobilisierung genutzt werden? Wolfgang S. Heinz vom Deutschen Institut für Menschenrechte und die Kolumnistin und Schriftstellerin Jenni Zylka diskutierten per Live-Schaltung im Kino Arsenal mit Draxtor Despres, Autor der "Second-Life"-Reportagen über diese und andere Themen. Neben dem Kinopublikum beteiligten sich auch etwa 30 Personen als "Avatare" live aus der Online-Infrastruktur "Second Life" an der Diskussion.

Rückblick: Konferenz "Die UN-Behindertenrechtskonvention und das Konzept der 'angemessenen Vorkehrungen'"

Am 8. Dezember 2009 lud das Deutsche Institut für Menschenrechte zur Konferenz "'Wenn sich die Welt für mich ändern muss...' Die UN-Behindertenrechtskonvention und das Konzept der 'angemessenen Vorkehrungen'" nach Berlin ein. Valentin Aichele, Leiter der Monitoring-Stelle zur UN-Behindertenrechtskonvention, erläuterte das Konzept der angemessenen Vorkehrungen. In drei Arbeitsgruppen brachten die rund 120 Teilnehmenden ihre Erfahrungen und Vorschläge zur Umsetzung des Konzeptes ein. Zum Abschluss diskutierten Wolfgang Rombach, Ministerialdirigent im Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Gabriele Molitor, Mitglied des Deutschen Bundestages, Sigrid Arnade (Foto), Deutscher Behindertenrat, und Valentin Aichele vom Deutschen Institut für Menschenrechte die mit dem Konzept verbundenen gesellschaftlichen wie politischen Herausforderungen. Die Konferenz wurde per Live-Stream mit Chat im Internet übertragen.

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Videomitschnitte der Konferenz "Angemessene Vorkehrungen" (Flash)

Neue Publikationen

Policy Paper "Das Recht auf Bildung für Kinder ohne Papiere - Empfehlungen zur Umsetzung" erschienen

Im Dezember ist das Policy Paper "Das Recht auf Bildung für Kinder ohne Papiere - Empfehlungen zur Umsetzung" erschienen. Das Policy Paper spricht sich für eine Änderung im Aufenthaltsgesetz aus, damit Kinder ohne Papiere ihr Menschenrecht auf Bildung wahrnehmen können. Darüber hinaus enthält es Empfehlungen, wie weitere Barrieren für diese Kinder beim Zugang zum Schulbesuch und beim Besuch von Kindertagessstätten abgebaut werden können.

Policy Paper "Das Recht auf Bildung für Kinder ohne Papiere"

Promising Practices: "Water and sanitation - Ensuring access for the urban poor in Kenya" und "Education - Setting participation in motion for education in Peru" erschienen

Im November sind in der Reihe "Promising Practices" die Publikationen "Water and sanitation - Ensuring access for the urban poor in Kenya" und "Education - Setting participation in motion for education in Peru" erschienen. Die beiden englischsprachigen Publikationen gibt es nur als PDFs.

Promising Practices: "Water and sanitation - Ensuring access for the urban poor in Kenya"

Promising Practices: "Education - Setting participation in motion for education in Peru"

Bibliothek

Die Neuerwerbungen der Bibliothek können im Online-Katalog eingesehen werden. Eine thematische Eingrenzung der neuen Titel anhand der Hauptgruppen der Aufstellungssystematik ist möglich:
http://vzopc4.gbv.de:8080/DB=22/LNG=DU/NEUERWERBUNGEN

"Current Contents": Die Inhaltsverzeichnisse aktueller Zeitschriften der Bibliothek finden Sie unter:
www.institut-fuer-menschenrechte.de/de/bibliothek/literatursuche/zeitschriftenaufsaetze/

Die Öffnungszeiten der Bibliothek:
Mo-Fr von 10:00 bis 17:00 Uhr.

Telefon: 030 – 259 359 – 10

Profil der Bibliothek

Impressum

Herausgeber:
Deutsches Institut für Menschenrechte, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Zimmerstr. 26/27 10969 Berlin

Website: www.institut-fuer-menschenrechte.de

V. i. S. d. P.:
Bettina Hildebrand, E-Mail: hildebrand@institut-fuer-menschenrechte.de

Redaktion:
Ingrid Scheffer, E-Mail: scheffer@institut-fuer-menschenrechte.de

Rechtliche Hinweise:
Der Newsletter des Deutschen Instituts für Menschenrechte ist urheberrechtlich geschützt. Das Copyright liegt beim Deutschen Institut für Menschenrechte.
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ISSN: 1867-4453 

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