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Newsletter April 2010
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Inhalt

Institut empfiehlt Streichung des Begriffs "Rasse" im Grundgesetz

Das Deutsche Institut für Menschenrechte empfiehlt, den Begriff "Rasse" aus dem Grundgesetz zu streichen. Das Institut stellte dazu am 13. April 2010 ein Positionspapier mit einem Formulierungsvorschlag vor. Demnach soll das Wort "Rasse" im Diskriminierungsverbot in Artikel 3 des Grundgesetzes durch die Begriffe "rassistische" Benachteiligung oder Bevorzugung ersetzt werden. Hendrik Cremer, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Institut für Menschenrechte und Autor des Positionspapiers, weist darauf hin, dass jede Theorie, die auf die Existenz unterschiedlicher Rassen abstelle, in sich rassistisch sei. Der Begriff "Rasse" werde bis heute in rechtlichen Bestimmungen verwendet, die eigentlich der Bekämpfung rassistischer Diskriminierung dienen sollten. Die Beibehaltung des Begriffs stehe einer glaubwürdigen Bekämpfung des Rassismus im Wege, so Cremer.

Hendrik Cremer (2010): Ein Grundgesetz ohne "Rasse" – Vorschlag für eine Änderung von Artikel 3 Grundgesetz Policy Paper No. 16. Deutsches Institut für Menschenrechte

Einladung: Vortrag "Die Zukunft des gerichtlichen Grundrechtsschutzes in Europa", 26. April 2010, 18:00 Uhr, Berlin

Prof. Dr. Beate Rudolf © DIMR/Svea Pietschmann

Das Deutsche Institut für Menschenrechte lädt herzlich ein zum Vortrag "Die Zukunft des gerichtlichen Grundrechtsschutzes in Europa" von Prof. Dr. Beate Rudolf, Direktorin des Instituts. Er eröffnet die Vortragsreihe „Grundrechtsschutz in Europa“, die die Bedeutung der nationalen und der europäischen Grundrechte für Recht und Politik beleuchten wird. Die Veranstaltung findet in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften statt.

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Einladung: Fachtag "Compasito - Menschenrechtsbildung mit Kindern", 6. Mai 2010, Berlin

Das Deutsche Institut für Menschenrechte lädt ein zum Fachtag "Compasito - Menschenrechtsbildung mit Kindern" am 6. Mai 2010 in Berlin. Die Veranstaltung richtet sich an Pädagoginnen und Pädagogen, die mit Kindern zwischen 7 und 13 Jahren arbeiten. Ziel ist es, "Compasito", das Handbuch zur Menschenrechtsbildung mit Kindern, als inhaltliche und methodische Anregung für die eigene Arbeit kennen zu lernen. Nach einer Einführung in Anliegen und Ziele der Menschenrechtsbildung mit Kindern werden in Workshops Methoden aus dem Handbuch zu den Themen Kinderrechte, Gewalt, Partizipation, Armut und soziale Ausgrenzung sowie Diskriminierung vorgestellt und gemeinsam erprobt.

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Einladung: Workshop "Das UN-Menschenrechtsschutzsystem: Instrumente, Mechanismen und Ressourcen", 10. Mai 2010, Berlin

Der Workshop stellt die Grundlagen des internationalen Menschenrechtsschutzes im System der Vereinten Nationen vor. Die Teilnehmenden erhalten einen Überblick über die wichtigsten menschenrechtlichen Abkommen und eine Einführung in die Arbeit des UN-Menschenrechtsrates. Dazu werden die wichtigsten Websites und Datenbanken gezeigt. Anschließend können die Teilnehmenden selbst Recherche-Übungen durchführen mit dem Ziel, die neu erworbenen Kenntnisse durch eine systematische Informationssuche im Internet zu vertiefen. Der Workshop wird abgerundet durch ein Gespräch über Beteiligungsmöglichkeiten der Zivilgesellschaft an internationalen Verfahren.

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Einladung: Fortbildung "Menschenrechtsbildung – schon mit Kindern?", 21.-23. Juni 2010, Berlin

Das Deutsche Institut für Menschenrechte und das Sozialpädagogische Fortbildungsinstitut Berlin-Brandenburg laden ein zur Fortbildung "Menschenrechtsbildung – schon mit Kindern?" vom 21.-23. Juni 2010 in Berlin. Die Fortbildung richtet sich an Pädagoginnen und Pädagogen, die mit Kindern im Alter von 7 bis 13 Jahren arbeiten.

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Einladung: Fortbildung "Menschenrechtsbildung – schon mit Kindern?", 27.-29. Juni 2010, Bad Bevensen

Das Deutsche Institut für Menschenrechte und das Gustav Stresemann Institut in Niedersachsen (GSI) laden ein zur Fortbildung "Menschenrechtsbildung – schon mit Kindern?" in Bad Bevensen. Die Fortbildung richtet sich an Pädagoginnen und Pädagogen, die mit Kindern im Alter von 7 bis 13 Jahren arbeiten. Die Schwerpunktthemen in Bad Bevensen sind Gewalt und Mobbing.

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Einladung: Herbstakademie "Nationaler und internationaler Menschenrechtsschutz", 29.08.-03.09.2010, Blossin

Auch 2010 lädt das Deutsche Institut für Menschenrechte wieder zur Herbstakademie "Nationaler und internationaler Menschenrechtsschutz" ein. Die Herbstakademie ist ein offenes Bildungsangebot für alle an Menschenrechtsfragen Interessierten und in der Menschenrechtsarbeit engagierten Einzelpersonen und Organisationen. Ziel ist es, die Teilnehmenden mit Materialien, Dokumenten und Instrumenten des Menschenrechtschutzes vertraut zu machen und sie darin zu unterstützen, mit und für die Menschenrechte zu arbeiten.

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Direktorin des Deutschen Instituts für Menschenrechte besuchte Vietnam und Kambodscha

Prof. Dr. Beate Rudolf, Direktorin des Deutschen Instituts für Menschenrechte, nahm vom 7.-13. März an der Reise von Bundesminister Dirk Niebel nach Vietnam und Kambodscha teil. Das Institut erhielt damit die Möglichkeit, sich vor Ort ein Bild davon zu verschaffen, wie das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung unter der neuen Leitung beabsichtigt, Menschenrechte in der Entwicklungspolitik umzusetzen. Beate Rudolf führte unter anderem Gespräche mit dem Repräsentanten der UN-Hochkommissarin für Menschenrechte in Kambodscha und traf mit lokalen Nichtregierungsorganisationen zusammen. Außerdem nahm sie an offiziellen Gesprächsterminen mit Vertreterinnen und Vertretern der Zivilgesellschaft sowie der kambodschanischen Frauenministerin und im Khmer-Rouge-Tribunal teil.

Wolfgang S. Heinz erneut als Experte in den Beratenden Ausschuss des UN-Menschenrechtsrates berufen

Wolfgang S. Heinz © DIMR/Svea Pietschmann

Dr. Wolfgang S. Heinz, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Institut für Menschenrechte, wurde im März 2010 vom UN-Menschenrechtsrat für eine zweite Amtszeit als Experte in den Beratenden Ausschuss des Rates berufen. Der Beratende Ausschuss (advisory committee) setzt sich aus 18 internationalen Expertinnen und Experten zusammen. Eine Amtszeit dauert drei Jahre.

 

Fünfter arabisch-europäischer Dialog der Nationalen Menschenrechtsinstitutionen fand in Doha statt

Frauke Lisa Seidensticker © DIMR/Svea Pietschmann

Der fünfte arabisch-europäische Dialog der Nationalen Menschenrechtsinstitutionen fand vom 8. bis 10. März 2010 in Doha/Qatar statt. Schwerpunktthema war die Frauenpolitik in beiden Regionen. Die einstimmig verabschiedete Schlusserklärung unterstreicht die Notwendigkeit eines Menschenrechtsansatzes in der Frauenrechtspolitik. Vertreten waren 14 Institutionen aus beiden Regionen ebenso wie die Europäische Union und UN-Organisationen aus der Region. Frauke Lisa Seidensticker, Stellvertretende Direktorin des Deutschen Instituts für Menschenrechte, nahm als deutsche Vertreterin teil. Gastgeber war die Nationale Menschenrechtskommission von Qatar. Das nächste Dialogtreffen wird 2011 in Berlin stattfinden und sich mit Folterprävention befassen. Der Dialog wird unter der Leitung der marokkanischen, der jordanischen und der dänischen Menschenrechtsinstitutionen seit 2005 geführt.

Die 23. Sitzung des Internationalen Koordinationskomitees der Nationalen Menschenrechtsinstitutionen (ICC) fand vom 22.-25. März in Genf statt

Prof. Dr. Beate Rudolf, Direktorin des Deutschen Instituts für Menschenrechte, und Frauke Lisa Seidensticker, Stellvertretende Direktorin des Instituts, nahmen an der 23. Sitzung des Internationalen Koordinationskomitees (International Coordination Committee, ICC) der Nationalen Menschenrechtsinstitutionen in Genf teil. Das Komitee befasste sich mit einem breiten Themenspektrum, von der Zusammenarbeit mit UN-Mechanismen über Frauenrechte bis zur Menschenrechtsbildung. Die während der Sitzung verabschiedete strategische Planung des Koordinationskomitees legt viel Wert auf einen transparenten und konsistenten Akkreditierungsprozess, dem sich die Institutionen freiwillig unterziehen, sowie auf die fachliche Qualifikation der Institutionen. Das ICC ist seit 2008 ein Verein nach Schweizer Recht. Das Deutsche Institut für Menschenrechte wirkt noch bis Oktober 2010 im Leitungsbüro der Institutionen mit.

Bibliothek

Die Neuerwerbungen der Bibliothek können im Online-Katalog eingesehen werden. Eine thematische Eingrenzung der neuen Titel anhand der Hauptgruppen der Aufstellungssystematik ist möglich:
http://vzopc4.gbv.de:8080/DB=22/LNG=DU/NEUERWERBUNGEN

"Current Contents": Die Inhaltsverzeichnisse aktueller Zeitschriften der Bibliothek finden Sie unter:
www.institut-fuer-menschenrechte.de/de/bibliothek/literatursuche/zeitschriftenaufsaetze/

Die Öffnungszeiten der Bibliothek:
Mo-Fr von 10:00 bis 17:00 Uhr.

Telefon: 030 – 259 359 – 10

Profil der Bibliothek

Impressum

Herausgeber:
Deutsches Institut für Menschenrechte, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Zimmerstr. 26/27 10969 Berlin

Website: www.institut-fuer-menschenrechte.de

V. i. S. d. P.:
Bettina Hildebrand, E-Mail: hildebrand@institut-fuer-menschenrechte.de

Redaktion:
Ingrid Scheffer, E-Mail: scheffer@institut-fuer-menschenrechte.de

Rechtliche Hinweise:
Der Newsletter des Deutschen Instituts für Menschenrechte ist urheberrechtlich geschützt. Das Copyright liegt beim Deutschen Institut für Menschenrechte.
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ISSN: 1867-4453 

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