Der Newsletter wird nicht korrekt angezeigt? > Newsletter hier online lesen <

Logo Deutsches Institut fuer Menschenrechte
Institut für Menschenrechte: Newsletter November 2016
Headerbild Deutsches Institut fuer Menschenrechte

Inhalt

Internationaler Tag der Kinderrechte am 20.11.: Kinder als Träger von Menschenrechten im Grundgesetz stärken

© Birgit Betzelt/DIMR

Das Deutsche Institut für Menschenrechte empfiehlt, Kinderrechte ausdrücklich im Grundgesetz zu verankern. Zentrale Inhalte der UN-Kinderrechtskonvention sollten im Grundgesetz aufgenommen werden, erklärte Beate Rudolf, Direktorin des Instituts, anlässlich des Internationalen Tags der Kinderrechte am 20. November. "Kinder haben Rechte, und dieses Verständnis sollte auch die deutsche Verfassung klar zum Ausdruck bringen. Im Grundgesetz kommen Kinder lediglich als Objekte elterlicher Verantwortung vor. Dabei sind sie eigenständige Rechtssubjekte, wie auch der UN-Ausschuss für die Recht des Kindes immer wieder betont."

Weiterlesen: Internationaler Tag der Kinderrechte am 20.11.: Kinder als Träger von Menschenrechten im Grundgesetz stärken

Kinder und Jugendliche stärker an politischen Entscheidungen beteiligen!

Das Institut hat 2015/2016 eine entwicklungspolitische Jugendkonsultation durchgeführt © DIMR

Kinder und Jugendliche wollen politische Prozesse mitgestalten – und sie haben ein Recht darauf. Dies gilt auch für die Entwicklungszusammenarbeit: Wer Kinder und Jugendliche an der Formulierung deutscher Entwicklungspolitik und an Projekten mit Partnerländern beteiligt, stärkt junge Menschen hier wie dort in ihrer Rolle als Akteure für nachhaltige Entwicklung. Wie die Beteiligung gelingen kann, macht das Deutsche Institut für Menschenrechte in einer anlässlich des Internationalen Tags der Kinderrechte (20.11.) veröffentlichten Analyse zum Thema "Beteiligung von Kindern und Jugendlichen - Ein Beispiel aus der entwicklungspolitischen Praxis" deutlich.

Weiterlesen: "Kinder und Jugendliche stärker an politischen Entscheidungen beteiligen!"

Beschwerdewege für Kinder und Jugendliche: noch gibt es viele Baustellen

Jugendliche aus Freiburg und Berlin entwickelten Vorschläge für bessere Beschwerdewege © DIMR/Renter

Am 16. November lud die Monitoring-Stelle UN-Kinderrechtskonvention ins Aufbau Haus in Berlin ein, um mit der Zivilgesellschaft über den Zugang zum Recht für Kinder und Jugendliche zu diskutieren. Rund 90 Vertreterinnen und Vertreter von Kinderbüros, einschlägigen Verbänden und Institutionen, sowie auch Jugendliche aus Freiburg und Berlin trafen sich zu der ganztägigen Konsultation "Beschwerden ermöglichen! Beschwerdewege für Kinder und Jugendliche".

Weiterlesen: "Beschwerdewege für Kinder und Jugendliche: noch gibt es viele Baustellen"

Ausführlicher Nachbericht zur Veranstaltung

Foto-Galerie der Veranstaltung

Religionsbezogene Gewalt in Flüchtlingsunterkünften: Gewaltschutz-Standards erweitern

© Roggenthin.de

Nach Deutschland geflüchtete Menschen sind bisweilen in ihren Unterkünften mit verschiedenen Formen von Gewalt konfrontiert – etwa Gewalt gegen Frauen, Kinder, Schwule, Lesben und transgeschlechtliche Menschen, aber auch religionsbezogene Gewalt. Religionsbezogene Gewalt hat im Wesentlichen zwei Erscheinungsformen: Es gibt zum einen Gewalt, deren Ausübung religiös begründet wird. Zum anderen richtet sich Gewalt gegen Personen oder Gruppen aufgrund ihrer Religion oder Weltanschauung. Im zweiten Fall muss die Gewalt nicht religiös begründet, sie kann beispielsweise auch nationalistisch, rassistisch oder durch andere radikal-politische Ideologien motiviert sein.

Weiterlesen: Religionsbezogene Gewalt in Flüchtlingsunterkünften: Gewaltschutz-Standards erweitern

Engere Zusammenarbeit geplant - Nationale Menschenrechtskommission Südkoreas zum Gespräch im Institut

Lee Sung-ho, der Vorsitzende der Nationalen Menschenrechtskommission Südkoreas, und Beate Rudolf, Direktorin des Instituts © DIMR/Tosic

Am 18. November war die Nationale Menschenrechtskommission Südkoreas zu Besuch im Deutschen Institut für Menschenrechte. Beate Rudolf, die Direktorin des Instituts, und Claudia Mahler, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, trafen den Vorsitzenden der Kommission, Lee Sung-ho, und mehrere Mitarbeitende zum Gespräch.

Weiterlesen: "Engere Zusammenarbeit geplant"

Mit Zollstock und Checkliste: Workshop "Veranstaltungen in Bibliotheken barrierefrei gestalten" am 14.11. in Berlin

(v. l.) Doreen Hennig, Sotiria Midelia, Rose Jokic, René Strauß, Oya Ataman © DIMR/Tosic

Am 14. November hatte die Bibliothek zu einem ganztägigen Workshop "Veranstaltungen in Bibliotheken barrierefrei gestalten" ins Institut eingeladen. Der Einladung folgten 20 Mitarbeitende aus wissenschaftlichen und öffentlichen Bibliotheken, Spezialbibliotheken und Fachhochschulen. Rose Jokic und Sotiria Midelia vom Antidiskriminierungsbüro Sachsen e. V. leiteten den praxisorientierten Workshop.

Weiterlesen: Mit Zollstock und Checkliste: Workshop "Veranstaltungen in Bibliotheken barrierefrei gestalten"

Überwiegend hoffnungsvoll: Tagung "Zehn Jahre Menschenrechtsrat" am 10./11.10. in Berlin

(v.l.) Adrien-Claude Zoller, Gillian Triggs, Andreas Zumach, Beate Rudolf, Patricia Flor © Pat Roehring

In diesem Jahr existiert der Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen seit zehn Jahren. Er ist ein Nebenorgan der UN-Generalversammlung, die auch seine 47 Mitgliedstaaten innerhalb von fünf Regionalgruppen wählt. Neben seinen regulären Sitzungen hält der Menschenrechtsrat Sondersitzungen zu Themen und Ländersituationen ab. Auch ernennt er Sonderberichterstatterinnen und –berichterstatter, die dem Rat berichten und Vorschläge machen. In einem Allgemeinen Periodischen Überprüfungsverfahren (UPR) wird regelmäßig die Menschenrechtssituation in allen Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen begutachtet. Die Tagung "Zehn Jahre Menschenrechtsrat" am 10. und 11. Oktober in Berlin brachte Teilnehmende aus Deutschland, der Schweiz und Ländern des Globalen Südens zu Rückschau und Vorschau zusammen.

Weiterlesen: Überwiegend hoffnungsvoll: Tagung "Zehn Jahre Menschenrechtsrat" am 10./11.10. in Berlin

Netzwerktreffen Menschenrechtsbildung am 06.10. in Berlin

Rund 30 Teilnehmende aus dem gesamten Bundesgebiet tauschten sich aus © DIMR/Pörksen

Die beiden zentralen Menschenrechtspakte, UN-Zivilpakt und UN-Sozialpakt, gibt es im Dezember 2016 seit 50 Jahren. Ein guter Anlass um darüber nachzudenken, inwiefern die beiden Pakte in der Menschenrechtsbildung von Bedeutung sind und ob sie direkt oder indirekt Anwendung in der Praxis finden. Dies wurde beim jährlich stattfindenden Netzwerktreffen Menschenrechtsbildung reflektiert. Neben dem thematischen Austausch kamen das Wiedersehen bekannter und das Kennenlernen neuer Gesichter nicht zu kurz. So kamen am 6. Oktober auf Einladung der Abteilung Menschenrechtsbildung knapp 30 Teilnehmende aus dem gesamten Bundesgebiet aus den Bereichen Wissenschaft, Zivilgesellschaft, Politik und Bildungspraxis in der Alten Feuerwache in Berlin zusammen, um einen Vormittag lang miteinander zu diskutieren.

Weiterlesen: "Netzwerktreffen Menschenrechtsbildung am 06.10. in Berlin"

Tagung "Diskriminierung im Bildungsbereich abbauen" am 29.09. in Berlin

Mareike Niendorf (li.) und Lothar Krappmann im Gespräch © DIMR/Scheffer

Brücken zu schlagen zwischen dem Menschenrechtsansatz und der empirischen Bildungsforschung war das übergeordnete Ziel der Veranstaltung "Diskriminierung im Bildungsbereich abbauen", zu der das Deutsche Institut für Menschenrechte in Kooperation mit dem Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) am 29. September eingeladen hatte. Anlass war die Veröffentlichung der Analyse "Das Menschenrecht auf Bildung im deutschen Schulsystem – Was zum Abbau von Diskriminierung notwendig ist". Der Fokus der Veranstaltung lag auf dem Schutz vor Diskriminierung, einem wesentlichen Strukturprinzip der Menschenrechte und somit auch des Menschenrechts auf Bildung.

Weiterlesen: "Tagung 'Diskriminierung im Bildungsbereich abbauen am 29.09. in Berlin"

nach oben

Bibliothek

Neuerwerbungen der Bibliothek 

Die Neuerwerbungen der Bibliothek können Sie im Online-Katalog einsehen. Eine thematische Eingrenzung der neuen Titel anhand der Hauptgruppen der Aufstellungssystematik ist möglich.

Unsere Neuerwerbungen finden Sie auch in LibraryThing

 Und bei Twitter:
 Neuerwerbungen der Bibliothek bei Twitter

"Current Contents":
Die Inhaltsverzeichnisse aktueller Zeitschriften der Bibliothek.

Link des Monats:
Zum Link des Monats

 Die Bibliothek bietet Bücher, Filme und andere Medien in Leichter Sprache an.
Materialien in Leichter Sprache

Die Öffnungszeiten der Bibliothek:
Mo-Fr von 10:00 bis 17:00 Uhr.

Telefon: 030 – 259 359 – 10

Profil der Bibliothek

Pressespiegel

Screenshot der Seite "Pressespiegel" auf der Instituts-Website.

In unserem Pressespiegel finden Sie Berichte über das Deutsche Institut für Menschenrechte sowie Interviews und Berichte, in denen Instituts-Mitarbeitende zitiert werden.

Zum Pressespiegel 2016

nach oben

Impressum

Herausgeber:
Deutsches Institut für Menschenrechte, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Zimmerstr. 26/27 10969 Berlin

Website: www.institut-fuer-menschenrechte.de

V. i. S. d. P.:
Bettina Hildebrand, E-Mail: hildebrand@institut-fuer-menschenrechte.de

Redaktion:
Ingrid Scheffer, E-Mail: scheffer@institut-fuer-menschenrechte.de

Rechtliche Hinweise:
Der Newsletter des Deutschen Instituts für Menschenrechte ist urheberrechtlich geschützt. Das Copyright liegt beim Deutschen Institut für Menschenrechte.
Das Deutsche Institut für Menschenrechte übernimmt keine Verantwortung für die Inhalte externer Websites, auf die vom Newsletter oder von der Website des Instituts aus verlinkt wird. Ihre Daten behandeln wir vertraulich. Ihre Angaben werden nicht an Dritte weitergegeben.

ISSN: 1867-4453 

Bitte beachten Sie:
Dies ist eine automatisch versendete Nachricht. Bitte antworten Sie nicht auf diese E-Mail, da die Adresse nur zum Versand von E-Mails eingerichtet ist.
Wenn Sie Fragen zum Newsletter haben, schicken Sie uns bitte eine E-Mail an: scheffer@institut-fuer-menschenrechte.de.

Newsletter-Format und Daten ändern:
Wenn Sie den Newsletter zukünftig im Text-Format erhalten möchten, nutzen Sie bitte das Änderungsformular.

Wenn Sie bereits registrierte Abonnentin bzw. registrierter Abonnent unseres Newsletter sind und Ihre Daten ändern wollen, möchten wir Sie bitten sich, vom Newsletter abzumelden und sich anschließend erneut mit Ihren neuen Daten anzumelden.

Newsletter abbestellen:
Wenn Sie den Newsletter abbestellen möchten, nutzen Sie bitte das Newsletter-Abmeldeformular.