Der Newsletter wird nicht korrekt angezeigt? > Newsletter hier online lesen <

Logo Deutsches Institut fuer Menschenrechte
Institut für Menschenrechte: Newsletter März/Februar 2017
Headerbild Deutsches Institut fuer Menschenrechte

Inhalt

UN-Frauenrechtsausschuss: Lob für Gesetzesreformen und Flüchtlingsaufnahme, konkrete Empfehlungen für die Verwirklichung der Frauenrechte in Deutschland

© DIMR

Nach der Prüfung des deutschen Staatenberichts zur Umsetzung der UN-Frauenrechtskonvention CEDAW hat der CEDAW-Ausschuss am 6. März seine Abschließenden Bemerkungen veröffentlicht. Darin lobt der Ausschuss eine Reihe von gesetzgeberischen Maßnahmen ausdrücklich, darunter die Reform des Sexualstrafrechts, das Behindertengleichstellungsgesetz, das Bundesgleichstellungsgesetz und das Gesetz für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen sowie das Mindestlohngesetz. Ganz besonders hebt der Ausschuss die erheblichen Anstrengungen Deutschlands bei der Aufnahme geflüchteter Menschen in den Jahren 2015 und 2016 hervor. 

Weiterlesen: UN-Frauenrechtsausschuss: Lob für Gesetzesreformen und Flüchtlingsaufnahme, konkrete Empfehlungen für die Verwirklichung der Frauenrechte in Deutschland

Sexualstrafrechtsreform und Ratifikation der Istanbul-Konvention: Vorgehen Deutschlands ist menschenrechtspolitisch wegweisend

© DIMR

Anlässlich des Kabinettsbeschlusses zur Ratifikation der Istanbul-Konvention des Europarates gegen Gewalt gegen Frauen am 8. März erklärte das Institut: "Mit der Ratifikation der Istanbul-Konvention wird Deutschland der 23. Vertragsstaat der für den Schutz von Frauen vor Gewalt überaus wichtigen Menschenrechtskonvention. Das Vorgehen Deutschlands ist menschenrechtspolitisch wegweisend: Denn mit der grundlegenden Reform des Sexualstrafrechts im Jahr 2016 hat Deutschland das Prinzip 'Nein heißt Nein' verwirklicht und damit sein innerstaatliches Recht in Übereinstimmung mit den Anforderungen der Konvention gebracht. Die deutsche Regelung kann gemeinsam mit den Regelungen einiger anderer Staaten, die den Willen der Frau ins Zentrum des Vergewaltigungstatbestandes stellen, als Vorbild  für die Umsetzung der Istanbul-Konvention dienen."

Weiterlesen: Sexualstrafrechtsreform und Ratifikation der Istanbul-Konvention: Vorgehen Deutschlands ist menschenrechtspolitisch wegweisend

Institut begleitet Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in NRW

Düsseldorf © Domino/pixelio.de

Das Deutsche Institut für Menschenrechte hat Anfang März die Begleitung und Überwachung der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in Nordrhein-Westfalen intensiviert. "Wir begrüßen es sehr, dass die Landesregierung NRW die Verwirklichung der Rechte von Menschen mit Behinderungen von einer unabhängigen Institution dauerhaft begleiten lässt und damit das Deutsche Institut für Menschenrechte betraut hat", erklärte Valentin Aichele, Leiter der Monitoring-Stelle UN-Behindertenrechtskonvention des Instituts. "Damit unterstreicht die Landesregierung, dass sie die Anforderungen der UN-Behindertenrechtskonvention ernst nimmt."

Weiterlesen: Institut begleitet Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in NRW

Versorgung und Unterbringung von Flüchtlingen mit Behinderungen: Monitoring-Stelle UN-BRK hörte Zivilgesellschaft an

Unter anderen berichtete das Bundesnetzwerk gehörlose Geflüchtete von seinen Erfahrungen © DIMR/Scheffer

Die Monitoring-Stelle UN-Behindertenrechtskonvention führte am 15. Februar in Berlin im Rahmen der 24. Verbändekonsultationen eine öffentliche Anhörung zum Thema Flüchtlinge mit Behinderungen durch. Eine zentrale Frage lautete: Wie ist die aktuelle Versorgungs- und Unterbringungssituation von Flüchtlingen mit Behinderungen in Deutschland? Hierzu wurden 13 zivilgesellschaftliche Organisationen und Träger befragt. Insgesamt nahmen an der Veranstaltung rund 100 Interessierte teil, die im Anschluss an die Anhörung in einen Erfahrungsaustausch traten.

Weiterlesen: Versorgung und Unterbringung von Flüchtlingen mit Behinderungen: Monitoring-Stelle UN-BRK hörte Zivilgesellschaft an

Katastrophenhilfe muss inklusiv sein!

Menschen mit Behinderungen sind von Gefahrensituationen und humanitären Notlagen unverhältnismäßig stark betroffen. Auch Hilfsprogramme sind für sie häufig nicht zugänglich. Dies führt zu weitreichenden Menschenrechtsverletzungen. Anlässlich der Debatte des UN-Menschenrechtsrates über die Rechte von Menschen mit Behinderungen hat das Institut die Publikation "Katastrophenhilfe muss inklusiv sein" veröffentlicht. Darin stellt es eine Studie des UN-Hochkommissariats für Menschenrechte über die Rechte von Menschen mit Behinderungen in Gefahrensituationen und humanitären Notlagen vor und hebt die Schlussfolgerungen und Empfehlungen der Studie hervor.

Weiterlesen: Katastrophenhilfe muss inklusiv sein

Von Biopiraterie bis Mord: Beiträge des Recherche-Stipendiums 2016 erschienen

Drei der fünf Stipendiatinnen (vorne) mit Mitarbeitenden des Instituts © DIMR/Scheffer

Die journalistischen Beiträge, die das Institut im Rahmen des Recherche-Stipendiums 2016 mit je 2.000 Euro gefördert hat, wurden in folgenden Medien veröffentlicht: Badische Zeitung, Der Standard, Deutschlandradio Kultur, Frankfurter Allgemeine Woche, Der Freitag, Zeit Online. Das Thema des Stipendiums war "Transnationale Wirtschaftsverflechtungen und ihre Auswirkungen auf die Menschenrechte".

Weiterlesen: Von Biopiraterie bis Mord: Beiträge des Recherche-Stipendiums 2016 erschienen

UN-Arbeitsgruppe zur Situation von Menschen Afrikanischer Abstammung zum Gespräch im Institut

Die Arbeitsgruppe mit Mitarbeitenden des Instituts © DIMR/Scheffer

Am 20. Februar besuchte die UN-Arbeitsgruppe von Expert_innen für Menschen Afrikanischer Abstammung (United Nations Working Group of Experts on People of African Descent) das Institut zu einem Austausch. Bei dem Gespräch ging es unter anderem um die Bedeutung des Themas Rassismus in der Menschenrechtsbildung – im Bereich Schule und im Bereich der Justiz – sowie um die polizeiliche Praxis des "Racial Profiling". Der Besuch der UN-Arbeitsgruppe in Deutschland findet während der Internationalen Dekade für Menschen Afrikanischer Abstammung statt, die im Juni 2016 in Deutschland eröffnet worden ist. Die UN-Arbeitsgruppe hat der Öffentlichkeit zum Abschluss ihres Besuchs am 27. Februar erste Ergebnisse vorgestellt.

Weiterlesen: UN-Arbeitsgruppe zur Situation von Menschen Afrikanischer Abstammung zum Gespräch im Institut

Vorsitzender des Menschenrechtsausschusses zu Gast im Institut

v.l.: Petra Follmar-Otto, Matthias Zimmer, Beate Rudolf, Katharina Lübbe © DIMR/Scheffer

Der Vorsitzende des Ausschusses für Menschenrechte und humanitäre Hilfe des Deutschen Bundestages, Matthias Zimmer, besuchte im Februar erstmals das Institut, die Nationale Menschenrechtsinstitution Deutschlands. Er tauschte sich mit Beate Rudolf, Direktorin des Instituts und Vorsitzende der "Globalen Allianz der Nationalen Menschenrechtsinstitutionen" (GANHRI), über die Rolle des Bundestages und des Instituts bei der Förderung und beim Schutz der Menschenrechte in und durch Deutschland aus. Welche Bedeutung Nationale Menschenrechtsinstitutionen weltweit für den Menschenrechtsschutz besitzen, kam dabei ebenso zur Sprache wie die Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele ("Agenda 2030").

4. Werner Lottje Lecture: "We blog because we care" - Das Recht auf Meinungsfreiheit in Äthiopien

Blogger Jomanex Kasaye kam aus Schweden zur Werner Lottje Lecture nach Berlin © Brot für die Welt/Bredehorst

"We blog because we care" ist das Motto der äthiopischen Blogger-Gruppe "Zone 9". Sie steht für Meinungs- und Medienfreiheit in einem Land, in dem die Medien und das Internet kontrolliert und kritische Journalist_innen schikaniert und inhaftiert werden. Die Blogger_innen schreiben über die Lage der Menschenrechte, über Rechtssicherheit und den sozialen Wandel in Äthiopien. Ihr Name ist Programm: "Zone 9" steht als Metapher für einen Ort, an dem Meinungsfreiheit und andere politische Freiheiten eingeschränkt werden. 8 Zonen hat das Gefängnis Kality – bekannt als Ort für inhaftierte Journalist_innen -, als "Zone 9" bezeichnen Regierungskritiker_innen ironisch das restliche Äthiopien.

Weiterlesen: 4. Werner Lottje Lecture: "We blog because we care" - Das Recht auf Meinungsfreiheit in Äthiopien

"Wir wollten uns nicht zum Schweigen bringen lassen" – Interview mit dem äthiopischen Blogger Jomanex Kasaye

Zwischen Depression und Hoffnung - Martin Klingst las aus "Menschenrechte. 100 Seiten"

Martin Klingst: "Die Zivilgesellschaft ist bereit, Menschenrechte - auch die von Minderheiten - zu verteidigen" © DIMR/Sonnenberg

Am 8. Februar las Martin Klingst in der Bibliothek des Deutschen Instituts für Menschenrechte aus seinem Buch "Menschenrechte. 100 Seiten". Beate Rudolf, Direktorin des Instituts, moderierte den Abend. Mit rund 50 Personen war die Veranstaltung sehr gut besucht.

Weiterlesen: Zwischen Depression und Hoffnung

nach oben

Bibliothek

Neuerwerbungen der Bibliothek 

Die Neuerwerbungen der Bibliothek können Sie im Online-Katalog einsehen. Eine thematische Eingrenzung der neuen Titel anhand der Hauptgruppen der Aufstellungssystematik ist möglich.

Unsere Neuerwerbungen finden Sie auch in LibraryThing

 Und bei Twitter:
 Neuerwerbungen der Bibliothek bei Twitter

"Current Contents":
Die Inhaltsverzeichnisse aktueller Zeitschriften der Bibliothek.

Link des Monats:
Zum Link des Monats

 Die Bibliothek bietet Bücher, Filme und andere Medien in Leichter Sprache an.
Materialien in Leichter Sprache

Die Öffnungszeiten der Bibliothek:
Mo-Fr von 10:00 bis 17:00 Uhr.

Telefon: 030 – 259 359 – 10

Profil der Bibliothek

Pressespiegel

Screenshot der Seite "Pressespiegel" auf der Instituts-Website.

In unserem Pressespiegel finden Sie Berichte über das Deutsche Institut für Menschenrechte sowie Interviews und Berichte, in denen Instituts-Mitarbeitende zitiert werden.

Zum Pressespiegel 2017

nach oben

Impressum

Herausgeber:
Deutsches Institut für Menschenrechte, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Zimmerstr. 26/27 10969 Berlin

Website: www.institut-fuer-menschenrechte.de

V. i. S. d. P.:
Bettina Hildebrand, E-Mail: hildebrand@institut-fuer-menschenrechte.de

Redaktion:
Ingrid Scheffer, E-Mail: scheffer@institut-fuer-menschenrechte.de

Rechtliche Hinweise:
Der Newsletter des Deutschen Instituts für Menschenrechte ist urheberrechtlich geschützt. Das Copyright liegt beim Deutschen Institut für Menschenrechte.
Das Deutsche Institut für Menschenrechte übernimmt keine Verantwortung für die Inhalte externer Websites, auf die vom Newsletter oder von der Website des Instituts aus verlinkt wird. Ihre Daten behandeln wir vertraulich. Ihre Angaben werden nicht an Dritte weitergegeben.

ISSN: 1867-4453 

Bitte beachten Sie:
Dies ist eine automatisch versendete Nachricht. Bitte antworten Sie nicht auf diese E-Mail, da die Adresse nur zum Versand von E-Mails eingerichtet ist.
Wenn Sie Fragen zum Newsletter haben, schicken Sie uns bitte eine E-Mail an: scheffer@institut-fuer-menschenrechte.de.

Newsletter-Format und Daten ändern:
Wenn Sie den Newsletter zukünftig im Text-Format erhalten möchten, nutzen Sie bitte das Änderungsformular.

Wenn Sie bereits registrierte Abonnentin bzw. registrierter Abonnent unseres Newsletter sind und Ihre Daten ändern wollen, möchten wir Sie bitten sich, vom Newsletter abzumelden und sich anschließend erneut mit Ihren neuen Daten anzumelden.

Newsletter abbestellen:
Wenn Sie den Newsletter abbestellen möchten, nutzen Sie bitte das Newsletter-Abmeldeformular.