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Veranstaltungen 2009

Konferenz "Wenn sich die Welt für mich ändern muss…" - Die UN-Behindertenrechtskonvention und das Konzept der "angemessenen Vorkehrungen"


Am 8. Dezember 2009 lud das Deutsche Institut für Menschenrechte zur Konferenz "'Wenn sich die Welt für mich ändern muss...' Die UN-Behindertenrechtskonvention und das Konzept der 'angemessenen Vorkehrungen'" nach Berlin ein. Valentin Aichele, Leiter der Monitoring-Stelle zur UN-Behindertenrechtskonvention, erläuterte das Konzept der angemessenen Vorkehrungen. Darunter sind die erforderlichen Anpassungen der Gegebenheiten an die individuellen Bedürfnisse behinderter Menschen zu verstehen. Die Konvention bewertet die Versagung einer angemessenen Vorkehrung als Diskriminierung. Allerdings darf eine "angemessene Vorkehrung" den Staat oder den gesetzlich verpflichteten Dritten nicht unzumutbar belasten. "Angemessene Vorkehrungen" dienen dem Ziel, dass behinderte Menschen ihre fundamentalen Rechte gleichberechtigt mit anderen ausüben können.

In drei Arbeitsgruppen brachten die rund 120 Teilnehmenden ihre Erfahrungen und Vorschläge zur Umsetzung des Konzeptes ein. Zum Abschluss diskutierten Wolfgang Rombach, Ministerialdirigent im Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Gabriele Molitor, Mitglied des Deutschen Bundestages, Sigrid Arnade, Deutscher Behindertenrat, und Valentin Aichele vom Deutschen Institut für Menschenrechte die mit dem Konzept verbundenen gesellschaftlichen wie politischen Herausforderungen. Die Konferenz wurde per Live-Stream mit Chat im Internet übertragen.

Programm der Konferenz "Wenn sich die Welt für mich ändern muss…" (PDF, 277 KB, nicht barrierefrei)

Audiobeitrag der Konferenz "Die UN-Behindertenrechtskonvention und das Konzept der 'angemessenen Vorkehrungen'" (mp3)