2012

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Berliner Menschenrechtstag: "Eigentlich will ich maxi-inklusiv sein"

Patricia Carl © DIMR/P. Hahn

September 2012: Unter den mehr als 250 Teilnehmerinnen und Teilnehmern des 1. Berliner Menschenrechtstages am 27. September war auch Patricia Carl vom Verband Kleinwüchsige Menschen und ihre Familien (BKMF). Der Tag stand unter dem Motto "Selbstverständlich miteinander?! Deutschland auf dem Weg zur inklusiven Gesellschaft". Wir haben Patricia Carl durch die Veranstaltung des Deutschen Instituts für Menschenrechte begleitet, um zu erfahren, was Inklusion für sie bedeutet.

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Foto-Galerie zum Berliner Menschenrechtstag

Video-Mitschnitte vom Berliner Menschenrechtstag

Interview mit Beate Rudolf zum Thema Inklusion

Weitere Interviews zu Inklusion und Exklusion


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10. Verbändekonsultation der Monitoring-Stelle

Juni 2012: Die Monitoring-Stelle zur UN-Behindertenrechtskonvention führte am 20. Juni in Berlin die 10. Verbändekonsultation durch. Inhaltlicher Schwerpunkt war die nationale Berichterstattung der Bundesregierung im Bereich Behinderung. Die Monitoring-Stelle informierte über den Stand der Entwicklungen und stellte ihre Überlegungen dazu vor, die Anwesenden diskutierten diesen Punkt. Torsten Einstmann, Leiter des Interministeriellen Arbeitsstabes bei dem Beauftragten der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, berichtete über aktuelle Entwicklungen im Inklusionsbeirat. Neu war außerdem, dass über aktuelle Entwicklungen auf internationaler und übernationaler Ebene informiert wurde - berichtet wurde von den Vereinten Nationen und der Europäischen Union. Mit der Durchführung der Konsultationen hat die Monitoring-Stelle den Erfahrungsaustausch mit der Zivilgesellschaft weiter verstetigt.

Weitere Informationen zur Verbändekonsultation


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Das Treffen fand im Deutschen Institut für Menschenrechte statt © DIMR/Scheffer

Zweites Treffen der Monitoring-Stelle mit den Behindertenbeauftragten der Länder und des Bundes in Berlin

Am 14. Juni fand das zweite Treffen der Monitoring-Stelle zur UN-Behindertenrechtskonvention mit den Beauftragten der Länder und des Bundes für die Belange von Menschen mit Behinderung in Berlin statt. Ziel dieser Treffen ist der regelmäßige Erfahrungsaustausch und die Kooperation. In diesem Jahr ging es um die Fortentwicklung der Behindertengleichstellungsgesetze von Bund und Ländern im Licht der UN-Behindertenrechtskonvention. Die Gesetze verbieten eine Benachteiligung behinderter Menschen durch staatliche Stellen und regeln den Abbau von Barrieren in den Bereichen Bau und Verkehr, Kommunikation und Verwaltungsverfahren. Valentin Aichele, Leiter der Monitoring-Stelle, würdigte die Arbeit der Beauftragten und forderte eine Stärkung ihrer rechtlichen und politischen Stellung: "Die Beauftragten haben in der politiknahen Begleitung der laufenden Umsetzungsprozesse eine Schlüsselstellung inne." Angesichts der hohen Anforderungen der UN-Behindertenrechtskonvention an ihre Umsetzung durch Bund, Länder und Kommunen liege es nahe, die Beauftragten weiter zu stärken. Ein weiterer Diskussionspunkt war das Thema "Menschenrechte und Psychiatrie". "Was sich für diesen Bereich aus der UN-Behindertenrechtskonvention ergibt, hat bisher weder in der Fachwelt noch in der Politik die notwendige Aufmerksamkeit erhalten", erklärte der Menschenrechtsexperte.


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Fachgespräch "Gleichberechtigte Wahlausübung durch Menschen mit Behinderungen" am 12. April

Welche Maßnahmen müssen ergriffen werden, damit Menschen mit Behinderungen barrierefrei wählen können? Und wer ist für ihre Umsetzung zuständig? Über diese und andere Fragen diskutierten am 12. April in einem Fachgespräch circa 20 Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft. Eingeladen hatte die Monitoring-Stelle zur UN-Behindertenrechtskonvention im Deutschen Institut für Menschenrechte. Schwerpunktthemen waren die barrierefreie Gestaltung der Wahldokumente, die Zugänglichkeit und barrierefreie Ausgestaltung von Wahllokalen sowie die Schulung von Wahlhelferinnen und Wahlhelfern im Umgang mit behinderten Wählerinnen und Wählern.

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