Menschenhandel: Zugang zum Rechtsschutz

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Menschenhandel: Zugang zum Rechtsschutz

Vor allem den Zugang zum Rechtsschutz für die Opfer (von Menschenhandel) vereinfachen.
(Menschenrechtsrat, Allgemeines Periodisches Überprüfungsverfahren, 2013, A/HRC/24/9, Ziff. 124.147*, angenommen durch Deutschland, 2013, A/HRC/24/9/Add.1)



Der Vertragsstaat sollte den Opfern von Menschenhandel den Zugang zum Rechtsschutz ohne Angst vor Vergeltungsmaßnahmen weiter erleichtern und regelmäßig die Ergebnisse aller Initiativen und Maßnahmen zur Bekämpfung von Menschenhandel evaluieren.
(UN-Menschenrechtsausschuss, 2012, CCPR/DEU/CO/6, Ziff. 13)



GRETA ist der Ansicht, dass die deutschen Behörden Opfer des Menschenhandels systematisch über ihr Recht auf Entschädigung durch die Menschenhändler bzw. Menschen-händlerinnen und/oder durch den Staat sowie über die zu befolgenden Verfahren in einer für sie verständlichen Sprache informieren und sicherstellen sollten, dass die Opfer in dieser Hinsicht wirksamen Zugang zu Rechtsbeistand haben.
(Sachverständigengruppe des Europarats zur Bekämpfung des Menschenhandels, GRETA(2015)10, Anhang I Ziff. 21)



Des Weiteren fordert GRETA die deutschen Behörden dringend auf, sicherzustellen, dass alle Opfer des Menschenhandels, auch Kinder, wirksamen Zugang zu staatlicher Entschädigung haben, und zwar unabhängig von ihrer Staatsangehörigkeit, der Art der Ausbeutung und unabhängig davon, ob sie einem physischen oder psychischen Angriff ausgesetzt waren.
(Sachverständigengruppe des Europarats zur Bekämpfung des Menschenhandels, GRETA(2015)10, Anhang I Ziff. 22)


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