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5 Jahre UN-Deklaration zu Menschenrechtsbildung - Publikation zur Bedeutung frühkindlicher Menschenrechtsbildung erschienen

Menschenrechtsbildung ist ein lebenslanger Prozess, der in der frühen Kindheit seinen Anfang nimmt. Dies betont auch die UN-Deklaration zu Menschenrechtsbildung und -training, die vor fünf Jahren, am 19.12.2011, von den Vereinten Nationen verabschiedet wurde. Zum Jahrestag hat das Institut heute die Publikation "Menschenrechte von Anfang an - Die Bedeutung frühkindlicher Menschenrechtsbildung" veröffentlicht.

"Von der Absicht geleitet, Ungerechtigkeit zu überwinden"

Brücken zu schlagen, zwischen dem Menschenrechtsansatz und der empirischen Bildungsforschung, war das übergeordnete Ziel der Veranstaltung "Diskriminierung im Bildungsbereich abbauen", zu der das Deutsche Institut für Menschenrechte in Kooperation mit dem Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) am 29. September eingeladen hatte. Anlass war die Veröffentlichung der Analyse "Das Menschenrecht auf Bildung im deutschen Schulsystem – Was zum Abbau von Diskriminierung notwendig ist". Der Fokus der Veranstaltung lag auf dem Schutz vor Diskriminierung, einem wesentlichen Strukturprinzip der Menschenrechte und somit auch des Menschenrechts auf Bildung.

Bedeutsame Basis

Die beiden zentralen Menschenrechtspakte, UN-Zivilpakt und UN-Sozialpakt, gibt es im Dezember 2016 seit 50 Jahren. Ein guter Anlass um darüber nachzudenken, inwiefern die beiden Pakte in der Menschenrechtsbildung von Bedeutung sind und ob sie direkt oder indirekt Anwendung in der Praxis finden. Dies wurde beim jährlich stattfindenden Netzwerktreffen Menschenrechtsbildung reflektiert.

Kinderrechte bewegen Kita-Praxis

Am 21. April lud die Abteilung Menschenrechtsbildung zur Veranstaltung "Kinderrechte umsetzen im Kita-Alltag" ein. Sie fand in Kooperation mit der Pädagogin Gerburg Fuchs statt, die von März 2015 bis Mai 2016 mit drei Berliner Kitas das Projekt "Spielen für die Kinderrechte - die Rolle der Prävention" durchgeführt hatte.

Pressemitteilung: Institut veröffentlicht Bildungsmaterialien für Jugendliche und Erwachsene

Berlin – Das Deutsche Institut für Menschenrechte hat heute Materialien für die Menschenrechtsbildung von Jugendlichen und Erwachsenen veröffentlicht. "Menschenrechtsbildung ist grundlegend für die Verwirklichung der Menschenrechte, weltweit und im eigenen Land: Durch Wissensvermittlung, Sensibilisierung und Aufzeigen von Handlungsoptionen werden Menschen darin bestärkt, sich für Menschenrechte einzusetzen", erklärte Sandra Reitz, Leiterin der Abteilung Menschenrechtsbildung anlässlich der Veröffentlichung.

Netzwerktreffen Menschenrechtsbildung

Das Netzwerktreffen Menschenrechtsbildung diskutiert menschenrechtsbezogene Themen im Austausch zwischen Wissenschaft, Praxis und Zivilgesellschaft.

Bundesländer zu Menschenrechtsbildung befragt – Ergebnisse jetzt als Online-Datenbank verfügbar

Im letzten Jahr hat das Institut die für Bildung zuständigen Ministerien aller 16 Bundesländer zu Menschenrechtsbildung befragt. Die nun auf unserer Website veröffentlichte Online-Datenbank enthält alle Antworten, die wir in der Umfrage erhalten haben.