UN-Sonderberichterstattung

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UN-Sonderberichterstattung zum Menschenrecht auf Bildung

1998 wurde die UN-Sonderberichterstattung zum Menschenrecht auf Bildung eingeführt. Das Recht ist in diversen Konventionen verankert, unter anderem im UN-Sozialpakt, der UN-Kinderrechtskonvention und der UN-Behindertenrechtskonvention. Somit wird das Menschenrecht auf Bildung in den einzelnen Ausschüssen überwacht, aber auch durch die Sonderberichterstattung.

Die Aufgaben der UN-Sonderberichterstattung zum Menschenrechte auf Bildung beinhalten:

  • Länderbesuche,
  • jährliche Berichte an den UN-Menschenrechtsrat sowie an die UN-Generalversammlung,
  • Beantwortung von individuellen Beschwerden,
  • Entwicklung eines konstruktiven Dialogs mit Regierungen, der Zivilgesellschaft und anderen relevanten Akteuren, um Lösungen für die Umsetzung des Rechts auf Bildung zu identifizieren.

Die Tätigkeit wird ehrenamtlich von unabhängigen Expertinnen und Experten ausgeübt.

Website OHCHR: Special Rapporteur on the right to education

Der aktuelle UN-Sonderberichterstatter ist Kishore Singh (seit 2010), zuvor waren dies Vernor Muñoz Villalobos (2004-2010), sowie Katarina Tomasevski (1998-2004).

Report of the Special Rapporteur on the right to education, Kishore Singh - Justiciability of the right to education, 10/05/2013

Deutschlandbericht des UN-Sonderberichterstatters zum Recht auf Bildung (2006)

2006 besuchte Prof. Dr. Vernor Muñoz Villalobos im Rahmen seiner Länderbesuche Deutschland. Das Medienecho auf den zehntägigen Besuch und die anschließenden Empfehlungen war sehr groß.
Report of the Special Rapporteur on the right to education, Vernor Muñoz - Mission to Germany, 09/03/2007