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Kinderrechte-Filmfestival 2014: Klappe auf für die Rechte der Kinder!

Kurzfilm-Workshops für Kinder – öffentliche Filmvorführungen

Kinder haben Rechte! Das weiß doch jedes Kind! Oder etwa nicht? 

Das Kinderrechte-Filmfestival ist Teil der SchulKinoWochen Berlin und richtet sich an Schulklassen der Jahrgangsstufen 4 bis 6. Es umfasst jeweils zwei Projekttage. Am ersten Projekttag setzen sich die Schülerinnen und Schüler aktiv mit dem Thema Kinderrechte auseinander und entwickeln anschließend selbst das Drehbuch für einen Kurzfilm. Am zweiten Tag drehen sie mit Unterstützung eines Filmcoaches ihren Kurzfilm zu Kinderrechten und machen dabei ihre Perspektive auf das Thema sichtbar.

Die Kurzfilme, die beim Kinderrechte-Filmfestival an Berliner Schulen entstehen, werden am Internationalen Tag der Kinderrechte, 20.11., und am 21.11. jeweils um 10 Uhr im Filmtheater am Friedrichshain in Berlin präsentiert. Die besten Filme werden von einer Jury ausgezeichnet.

Die Filmpremieren stehen allen interessierten Zuschauerinnen und Zuschauern offen.
Bitte melden Sie sich hierfür über die Website der Berliner SchulKinoWochen an.

Das Institut unterstützt die SchulKinoWochen Berlin durch eine Kooperation mit dem Kinderrechte-Filmfestival (KRFF) des Landesverbandes Kinder- & Jugendfilm Berlin e. V.

Einen Eindruck vom Kinderrechte-Filmfestival des vergangenen Jahres und weitere Informationen zu den Projekttagen erhalten Sie auf der Website des Kinderrechte-Filmfestivals.


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2013: Look at Human Rights! – Schau Dir Menschenrechte an! Menschenrechtsfilme für die Schule

Liebe Lehrerinnen und Lehrer,

wir laden Sie wieder herzlich ein, sich mit ihren Schülerinnen und Schülern während der SchulKinoWochen Berlin mit den Menschenrechten zu beschäftigen. Im Rahmen der Kooperation mit VISION KINO, dem JugendKulturService und dem ONE WORLD Filmfestival Berlin bieten wir in diesem Jahr zum sechsten Mal ein Menschenrechts-Filmprogramm für die Berliner Schulen an. Die Filme sollen zum Nachdenken über Menschenrechte und insbesondere die Kinderrechte anregen und verdeutlichen, dass diese Rechte nicht nur in entfernten Ländern eine große Rolle spielen, sondern auch in unserem direkten Umfeld. Sie zeigen auch, dass es kein Spezialwissen braucht, um Menschenrechte zu verstehen: Jeder Mensch kann sich engagieren und etwas zu ihrer Verwirklichung beitragen.

Der inhaltliche Schwerpunkt liegt in diesem Jahr bei den Themen Armut und Soziale Ausgrenzung.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß und anregende Diskussionen!

Judy Gummich, Deutsches Institut für Menschenrechte
Natalie Gravenor, EYZ Media, ONE WORLD Berlin

Die Termine:
Der Dokumentarfilm "Residenzpflicht" wird am 18. November von 10:00 bis 12:00 Uhr gezeigt.
Der Dokumentarfilm "Palast" wird am 19. November von 10:00 bis 12:00 Uhr gezeigt.
Das "Kinderrechte-Filmfestival – Klappe auf für die Rechte der Kinder!" findet am 20. November ab 10 Uhr statt.

Nähere Informationen zu den Filmen finden Sie im Programm:
Programm der SchulKinoWochen 2013 als PDF (208 KB, nicht barrierefrei)
Der Film Hannah Arendt gehört nicht zum Programm der SchulKinoWochen.

Menschenrechte im Unterricht:
Als Lehrer und Lehrerinnen haben Sie vielfältige Möglichkeiten, Menschenrechte im Unterricht zu thematisieren. Wenn Sie das Menschenrechts-Filmprogramm als Impuls nutzen wollen, um einzelne Rechte wie etwa das Recht auf Asyl, das Recht auf Bildung oder den Schutz vor Diskriminierung ausführlicher zu bearbeiten, stellen wir Ihnen hierzu gerne die Unterrichtsmaterialien des Deutschen Instituts für Menschenrechte zur Verfügung (zum Herunterladen von unserer Internetseite oder als Broschüre). Auch wenn Sie weitergehendes Interesse haben und z. B. ein Seminar zur Menschenrechtsbildung mit Ihrem Kollegium organisieren wollen, versuchen wir Ihnen gerne dabei zu helfen.

Schirmherr des Menschenrechtsfilmprogramms ist auch in diesem Jahr wieder Markus Löning, Beauftragter der Bundesregierung für Menschenrechtspolitik und Humanitäre Hilfe im Auswärtigen Amt. Wenn möglich, wird er auch als Gesprächspartner an einem der Menschenrechtsfilmtage zur Verfügung stehen.


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2012

Rückblick: Institut zeigte "Parada" und "Weil ich schöner bin"

Vom 19. bis 21. November fanden im Kino Arsenal die Menschenrechtsfilmtage der SchulKinoWochen Berlin statt. Das Deutsche Institut für Menschenrecht hatte zum fünften Mal Berliner Schulen zum Menschenrechts-Filmprogramm eingeladen. Schirmherr war wie in den Jahren zuvor Markus Löning, Beauftragter der Bundesregierung für Menschenrechtspolitik und humanitäre Hilfe im Auswärtigen Amt.

Das Institut zeigte zwei Filme: Der tragikomische Film "Parada" vermittelte mit viel Gespür für Situationskomik und gelungenen Dialogen, wie ein homophober Veteran des Jugoslawien-Krieges und ein schwuler Tierarzt – zunächst unfreiwillig - zu Verbündeten für die Durchführung und den Schutz einer Homo-Parade werden. In der anschließenden Diskussion mit der Aktivistin Hana Ćopić stellten die Schülerinnen und Schüler vor allem Fragen zum Realitätsgehalt des Films und zur aktuellen Situation für Lesben und Schwule auf dem Balkan.

Der auf einer wahren Geschichte beruhende Film "Weil ich schöner bin" beschreibt eindrucksvoll die Situation einer 13-jährigen Jugendlichen, die ohne Papiere in Deutschland lebt. Der Regisseur und Produzent des Films, Frieder Schlaich, und die Hauptdarstellerin Mariangel Böhnke standen für die zahleichen Fragen aus dem Publikum zur Verfügung. Die Schülerinnen und Schüler erkundigten sich unter anderem nach den - schwer vorstellbaren - Lebensumständen in der Illegalität, die die Hauptdarstellerin auch aus ihrem persönlichen Umfeld kennt.

Das Institut bot das Menschenrechts-Filmprogramm wie in den Vorjahren in Kooperation mit VISION KINO, dem JugendKulturService und dem ONE WORLD Filmfestival Berlin an.

Weitere Infos zum Film Parada und Trailer

Weitere Infos zum Film Weil ich schöner bin und Trailer

Weitere Informationen finden Sie auf der Website schulkinowochen-berlin

Programm SchulKinoWochen 2012 (PDF, 2,1 MB, nicht barrierefrei)


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"The Green Wave"

Rückblick 2011

Vom 23. bis 25. November 2011 lud das Deutsche Institut für Menschenrecht zum vierten Mal Berliner Schulen zum Menschenrechts-Filmprogramm ein. Im Rahmen der Kooperation mit VISION KINO, dem JugendKulturService und dem ONE WORLD Filmfestival Berlin wurden an drei Tagen vier Filme gezeigt. Insgesamt nahmen rund 200 Schülerinnen und Schüler teil.
Der inhaltliche Schwerpunkt lag in diesem Jahr zum einen auf den Themen Asyl und Abschiebung. Zwei Kurzfilme, "Milan & Moritz" und "Rückkehr ins Elend", vermittelten die Abschiebepraxis in Deutschland und das Leben von jungen Menschen und ihren Familien vor und nach der Abschiebung. Im Gespräch mit dem Filmteam von "Milan & Moritz" sowie mit Swantje Tuch von der Amnesty-International-Asylgruppe Berlin und Hendrik Cremer vom Deutschen Institut für Menschenrechte erfuhren die Schülerinnen und Schüler, was es bedeutet, als junger Mensch mit Duldungsstatus in Deutschland aufzuwachsen.
Zum anderen wurden Filme vorgestellt, die aktuelle Menschenrechtsfragen in Ländern außerhalb Europas thematisieren. Gezeigt wurde der Dokumentarfilm "The Green Wave", er befasst sich mit dem demokratischen Widerstand im Iran im Sommer 2009 und nutzt hierfür eine animierte Rahmenhandlung. Als Gesprächspartnerinnen bzw. –partner erklärten Pegah Ferydoni, Schauspielerin, und Thomas Krüger, Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung, den Schülerinnen und Schülern, wie wichtig es ist, die Erfahrungen und Erlebnisse von Menschen, die Menschenrechtsverletzungen erlebt haben, einer breiten Öffentlichkeit zu vermitteln.
Schließlich wurde der Film "Talleres Clandestinos" (Geheime Werkstätten) gezeigt, der Arbeitsverhältnisse in Argentinien dokumentiert, die aus menschenrechtlicher Perspektive als moderne Sklaverei zu bezeichnen sind. Als Gesprächspartner stand Berndt Hinzmann von INKOTA e. V.  zur Verfügung und stellte unter anderem die Clean Cloths Campaign vor.

Programm "Look at Human Rights!" 2011 (PDF, 684 KB, nicht barrierefrei)


2010

Ein dunkelhäutiger Mann mit Sonnenbrille und einem gestreiften Tuch um die Schultern steht in einer kargen Landschaft.
Szene aus dem Film "Let 's Break – Adil geht"

Das Deutsche Institut für Menschenrechte lädt dazu ein, sich im Rahmen der SchulKinoWochen Berlin mit den Menschenrechten zu beschäftigen. In Kooperation mit VISION KINO, dem JugendKulturService und dem ONE WORLD Filmfestival Berlin bietet das Institut zum dritten Mal ein kleines, aber feines Menschenrechtsfilmprogramm für die Berliner Schulen an (22. bis 24. November im Kino Arsenal). Die Filme sollen zum Nachdenken über Menschen- und Kinderrechte anregen und deutlich machen, dass Menschenrechte nicht nur in entfernten Ländern eine große Rolle spielen, sondern auch direkt vor der eigenen Haustür. Sie zeigen auch, dass es kein Spezialwissen braucht, um Menschenrechte zu verstehen: Jeder Mensch kann sich engagieren und etwas zu ihrer Verwirklichung beitragen.

Der inhaltliche Schwerpunkt liegt in diesem Jahr zum einen beim Thema Flucht und Asyl. Die beiden Filme "Rich Brother" und "Let 's Break – Adil geht" vermitteln hierbei vor allem die Perspektiven junger Menschen. Zum anderen wirft das diesjährige Programm einen "frischen Blick" auf die Grundrechte. Eine Auswahl aus der Filmkollektion "GG 19" ermöglicht Einsichten in die ersten 19 Artikel des deutschen Grundgesetzes. 

Die Termine:
"Rich Brother"
wird gezeigt am 22. November von 10:00–11:45 Uhr und von 12:00–13:45 Uhr
Das Kurzfilmprogramm zum Grundgesetz wird gezeigt am 23. November von 11:45–13:45 Uhr 
"Let 's Break – Adil geht" wird gezeigt am 24. November von 10:00–11:45 Uhr und von 12:00–13:45 Uhr 

Nähere Informationen zu den Filmen finden Sie im Programm: 

Programm Schulfilmprogramm Menschenrechte 2010 (PDF, 255 KB, nicht barrierefrei)

Schirmherr des Menschenrechtsfilmprogramms 2010 ist Markus Löning, Beauftragter der Bundesregierung für Menschenrechtspolitik und Humanitäre Hilfe im Auswärtigen Amt.


Rückblick 2009:

"Look at Human Rights! - Schau Dir Menschenrechte an!" - Deutsches Institut für Menschenrechte zeigte zum 20. Jahrestag der UN-Kinderrechtskonvention Menschenrechtsfilme für die Schule 

Rund 300 Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer sowie Lehramtsstudierende besuchten vom 23. bis 25. November 2009 das Menschenrechtsfilmprogramm der Berliner Schulkinowochen im Kino Arsenal. Zum zweiten Mal boten das Deutsche Institut für Menschenrechte und das Berliner Filmfestival One World in Kooperation mit Vision Kino und dem JugendKulturService ein Menschenrechtsfilmprogramm für Berliner Schulen an. Schwerpunkte des Programms waren anlässlich des 20. Jahrestags der UN-Kinderrechtskonvention die Themen Kindersoldaten, Kindersklaven und Kinderarbeit sowie die die prekären Lebensbedingungen von Flüchtlingen in Deutschland. Publikumsliebling war der Dokumentarfilm "War Child" (USA 2008), der die Lebensgeschichte eines ehemaligen Kindersoldaten erzählt, der den brutalen Krieg im Sudan überlebte und heute als Musiker und Menschenrechtsaktivist in London lebt. Im Anschluss an die Filme gab es jeweils Gelegenheit zum Gespräch, unter anderem mit der Schülerin Johanna Mayer vom "Dream Team", die von ihrer ehrenamtlichen Arbeit bei der Kinderrechtsorganisation Terre des Hommes berichtete.

Die ausgewählten Filme sollten dazu anregen, über Menschenrechte nachzudenken und deutlich machen, dass Menschenrechte nicht nur in entfernten Ländern eine große Rolle spielen, sondern auch direkt vor der eigenen Haustür. Sie sollten auch zeigen, dass es kein Fachwissen braucht, um Menschenrechte zu verstehen: Jeder Mensch kann sich engagieren und etwas zu ihrer Verwirklichung beitragen.

Die Auswahl der Spiel-, Animations- und Dokumentarfilme (ab 14 Jahre) orientierte sich auch an den Unterrichtsfächern und lehrplanrelevanten Themen. Lehrerinnen und Lehrern wird Hintergrundmaterial kostenlos zur Verfügung gestellt.

"Look at Human Rights" - Menschenrechtsfilme für die Schule:
Vom 23.-25. November 2009,
jeweils von 9:00 bis 11:00 Uhr und von 11:00 bis 13:00 Uhr
Kino Arsenal am Potsdamer Platz

Montag, 23.11.2009, 9:00-11:00 und 11:00-13:00 Uhr: "'VERKAUFT' - Kindersklaven in einer globalisierten Welt"; Dokumentarfilm, Deutschland 2008; 30 Minuten, Farbe

Dienstag, 24.11.2009, 9:00-11:00 und 11:00-13:00 Uhr: "OURY JALLOH"; Semi-Dokumentarfilm, Deutschland 2008; 30 Minuten, Farbe

Mittwoch, 25.11.2009, 9:00-11:00 und 11:00-13:00 Uhr: "WAR CHILD"; engl. Original mit dt. Untertiteln; Dokumentarfilm, USA 2008; 94 Minuten, Farbe

Programm "Look at Human Rights" 2009 (PDF, 300 KB, nicht barrierefrei)

Weitere Informationen zu den Filmen:
"WAR CHILD": http://warchildmovie.com

"OURY JALLOH": www.ouryjalloh-derfilm.de
Das Entwicklungspolitische Bildungs- und Informationszentrum Berlin stellt kostenlos Unterrichtsmaterial zu diesem Film bereit: www.epiz-berlin.de

Bestelladresse DVD "'VERKAUFT' - Kindersklaven in einer globalisierten Welt": http://www.emzbayern.de/cms/index.php?id=138&backPID=138&tt_products=529


Rückblick 2008: Menschenrechtsfilmprogramm "Look at Human Rights"

Anlässlich des 60. Jahrestages der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen veranstaltete das Deutsche Institut für Menschenrechte im Jahr 2008 erstmalig das Menschenrechtsfilmprogramm "Look at Human Rights", in Kooperation mit Vision Kino, dem JugendKulturService, der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft, dem Goethe-Institut und ONE WORLD BERLIN, dem Filmfestival für Medien und Menschenrechte.

Programm "Look at Human Rights! – Schau Dir Menschenrechte an!
Menschenrechtsfilme für die Schule 2008 (PDF, 546 KB, nicht barrierefrei)

Frei verfügbare Filme aus dem Programm 2008:

 

Das "Global Oneness Project"

Das Projekt erforscht auf einer globalen Ebene neue Wege des Zusammenlebens und -arbeitens und versucht, durch Videos einen Dialog darüber anzuregen, wie diese Wege in unserer vernetzten Welt aussehen können. Dabei untersuchen die Projektleiterinnen und Projektleiter das Konzept der Einheit bzw. des Einsseins, also die Idee, dass alles ein Teil von einem vernetzten und voneinander abhängigen Ganzen ist. Um diesem Konzept ein Gesicht zu geben, wurden Menschen mit unterschiedlichsten sozialen und beruflichen Hintergründen befragt und gefilmt. Bis heute wurden mehr als 90 Personen interviewt: in Australien, Neuseeland, Europa, Südamerika, Indien und den USA. Durch diese Interviews, die als Kurzfilme bestimmte Themen, Menschen, Organisationen und Projekte porträtieren, können die sich unterscheidenden Wege des Konzepts der Einheit veranschaulicht werden.
Alle Videos werden kostenlos zur Verfügung gestellt:
Website globalonenessproject

Kontakt

Mareike Niendorf
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Tel.: 030 25 93 59 - 460
E-Mail: niendorf(at)institut-fuer-menschenrechte.de