Deutscher Menschenrechts-Filmpreis/Lange Nacht

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Deutscher Menschenrechts-Filmpreis/Lange Nacht des MR-Films

Deutscher Menschenrechts-Filmpreis 2012

Die Verleihung des Deutschen Menschenrechtsfilmpreises lockte am 8. Dezember 500 Besucherinnen und Besucher in die Nürnberger Tafelhalle. Zum achten Mal wurde der Filmpreis in den Kategorien "Profiproduktionen", "Kurzfilme", "Filmhochschule", "Amateure" und "Bildung" verliehen. Aus über 200 eingereichten Filmen entschied sich die Jury für "Mädchengeschichten: Esther und die Geister" von Heidi Specogna, "Bon Voyage" von Fabio Friedli, "Rausch" von Verena Jahnke, "Syrien – Zwischen Verzweiflung und Hoffnung" von Tim Hartelt und "Five ways to kill a man" von Christopher Bisset.

Überreicht wurden die Preise vom Kabarettisten und Fernsehmoderator Christoph Süß, der das Publikum durch die zweistündige Veranstaltung führte. Gerhard Koller, stellvertretender Vorsitzender des Deutschen Jugendherbergswerks, und Bettina Reitz, Fernsehdirektorin des Bayerischen Rundfunks, betonten in ihren Statements die Notwendigkeit, auch Menschenrechtsverletzungen in Deutschland aufzuzeigen, da viele Menschen annähmen, dass Verstöße gegen die Menschenrechte vor allem ein Problem anderer Länder seien. Das Medium Film sei für diese Bewusstseinsbildung  besonders geeignet.

Auch in diesem Jahr unterstützten wieder zahlreiche Personen aus Politik, Bildung und Medien die Veranstaltung. Patinnen und Paten waren unter anderen Jutta Limbach, Markus Löning, Iris Berben, Ulrich Wilhelm und Thomas Krüger. Zur Preisverleihung kamen unter anderen die Bundestagsabgeordneten Marina Schuster und Jürgen Klimke, beide Mitglieder im Ausschuss für Menschenrechte und humanitäre Hilfe, sowie Christine Stahl, Vizepräsidentin des Bayerischen Landtags.

Der Deutsche Menschenrechts-Filmpreis prämiert alle zwei Jahre herausragende Filmproduktionen zu allen Aspekten der Menschenrechte. Veranstalter des Preises sind 18 Menschenrechtsorganisationen, konfessionelle und kommunale Träger, darunter das Deutsche Institut für Menschenrechte, Amnesty International und die Deutsche UNESCO-Kommission. Das Institut war auf der Veranstaltung mit einem Präsentationsstand vertreten. Die organisatorische Verantwortung der Verleihung des Menschenrechtsfilmpreises hat die Evangelische Medienzentrale Bayern.
(C. Warnke)

Weitere Informationen, u. a. zu den prämierten Filmen, finden Sie auf der Website des Menschenrechts-Filmpreises


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Lange Nacht des Menschenrechts-Films Berlin

Präsentation der Gewinnerfilme des Deutschen Menschenrechts-Filmpreises

Der Deutsche Menschenrechts-Filmpreis zeichnet herausragende Film- und Fernsehproduktionen aus, die Menschenrechtsthemen aufgreifen. Der Preis wird alle zwei Jahre in den Kategorien Profi, Amateure, Kurzfilm, Filmhochschule und Bildungspreis verliehen. In Anwesenheit der Filmemacherinnen und Filmemacher zeigen am 15. Januar 2013, ab 19:30 Uhr, das Haus der Kulturen der Welt und die Veranstalter-Organisationen die prämierten Filme des Jahres 2012.

Moderation:
Knut Elstermann (Radio Berlin-Brandenburg)

Der Eintritt ist frei.

Veranstalter:

Amnesty International, Deutsche UNESCO-Kommission, Deutscher Anwaltverein, Deutsches Institut für Menschenrechte, Nationaler Geistiger Rat der Bahá'í in Deutschland, Verein 1219 e. V./Missionszentrale der Franziskaner

Termin:

Dienstag, 15. Januar 2013, ab 19:30 Uhr

Ort:

Haus der Kulturen der Welt
John-Foster-Dulles-Allee 10
10557 Berlin

Website Haus der Kulturen der Welt

Weitere Informationen

finden Sie auf der Website des Menschenrechts-Filmpreises

Kontakt:

Thomas Schimmel
Verein 1219 e.V./Missionszentrale der Franziskaner
Telefon: 030 48 83 96 42
E-Mail: berlin(at)menschenrechts-filmpreis.de

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Lange Nacht des Menschenrechts-Films 2010

Das Deutsche Institut für Menschenrechte veranstaltete gemeinsam mit dem Deutschen Anwaltverein, der Deutschen UNESCO-Kommission, dem Deutschen Jugendherbergswerk, dem Nationalen Geistigen Rat der Bahai in Deutschland und Amnesty International die "Lange Nacht des Menschenrechts-Films" im Haus der Kulturen der Welt in Berlin. Präsentiert wurden am 16. Dezember die Preisträgerfilme des Deutschen Menschenrechts-Filmpreises 2010 in den Kategorien "Profi", "Amateure", "Filmhochschule", "Kurzfilm/Magazinbeitrag" und "Bildungspreis":

  • Profi: "Iran Elections 2009" (52 Min.), zu Gast: Jan Krüger (Produzent) und Pegah Ferydoni (Schauspielerin),                                                          
  • Magazinbeitrag/ Kurzfilm: "Wegschauen und Vertuschen? Die Geschichte einer Exekution in Afghanistan" (10 Min.), zu Gast: Markus Schmidt (Autor)     
  • Filmhochschule: "Talleres Clandestinos" (40 Min.), zu Gast : David Bohun (Produzent)
  • Amateure: "Reise ohne Rückkehr – Endstation Frankfurter Flughafen" (25 Min.), zu Gast: Güclü Yaman (Regisseur)
  • Bildungspreis: "Rückkehr ins Elend – Abschiebung der Roma ins Kosovo" (15 Min.).

Knut Elstermann (freier Filmjournalist und Moderator, u. a. "Zwölf Uhr mittags – Das Filmmagazin" auf Radio EINS) moderierte.

Programm Lange Nacht des Menschenrechts-Films (PDF, 84 KB, nicht barrierefrei)

Weitere Informationen zu den Filmen:
Website Deutscher Menschenrechts-Filmpreis

Videostatements der Preisträgerinnen und Preisträger sowie des Moderators der Preisverleihung und eines Jurymitglieds auf Youtube:
Bei der Verleihung des Deutschen Menschenrechts-Filmpreises 2010 am 4. Dezember gaben die Preisträgerinnen und Preisträger kurze Interviews zu ihren Filmen, zur Preisverleihung und zu ihrer Motivation, Menschenrechtsthemen aufzugreifen. Moderator Christoph Süß und Jurymitglied Pagonis Pagonakis ("Magazinbeitrag/ Kurzfilm" und "Profi") melden sich ebenfalls zu Wort.

Videostatement des Preisträgers in der Kategorie "Profifilm", Ali Samadi Ahadi
Videostatement der Preisträgerin in der Kategorie "Filmhochschule", Catalina Molina
Videostatement des Preisträgers in der Kategorie "Magazin/Kurzfilm", Markus Zeidler
Videostatement des Preisträgers in der Kategorie "Amateurfilm", Güclü Yaman
Videostatement des Schauspielers Aljoscha Zinflou
Videostatement von Moderator Christoph Süß
Videostatement von Jurymitglied Pagonis Pagonakis 

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Kontakt

Bettina Hildebrand
Leiterin der Abteilung Kommunikation, Pressesprecherin
Tel.: 030 25 93 59 - 14
E-Mail: hildebrand(at)institut-fuer-menschenrechte.de