Online-Handbuch "Inklusion als Menschenrecht"

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Online-Handbuch "Inklusion als Menschenrecht"

Jeder Mensch hat ein Recht darauf, gleichberechtigter Teil der Gesellschaft zu sein. So steht es unter anderem in der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) der Vereinten Nationen, die seit 2009 auch in Deutschland gilt. Die UN-BRK eröffnet einen neuen Blick auf Menschen mit Behinderungen: Sie betrachtet Behinderung als Bestandteil des menschlichen Lebens und fördert die Selbstbestimmung und Teilhabe in der Gesellschaft. Dabei zielt die UN-BRK auf eine umfassende Inklusion und damit Zugehörigkeit, denn kein Mensch darf ausgeschlossen, ausgegrenzt oder an den Rand gedrängt werden. Das Ziel von Inklusion ist, dass alle Menschen frei und gleich und auf der Grundlage der Menschenwürde und der eigenen Selbstbestimmung miteinander ihr Leben gestalten können. Doch von der rechtlichen zur tatsächlichen Gleichstellung behinderter Menschen ist es noch ein weiter Weg.

Was ist das Online-Handbuch "Inklusion als Menschenrecht" und wo ist es einsetzbar?

Was?:

Das Online-Handbuch ist eine Website mit Informationen, Spielen, Übungen und Methoden zu den Themen Inklusion, Behinderung und Menschenrechte. Die Materialien können mithilfe eines Suchfilters individuell nach Gruppengröße, Lernkontext und Bedürfnissen der Lernenden ausgewählt werden. Das Online-Handbuch ist das erste umfassende Bildungsmaterial dieser Art, in deutscher Sprache, für die allgemeine Pädagogik.

Wo einsetzbar?:

Das Online-Handbuch kann in der schulischen und außerschulischen Bildungsarbeit eingesetzt werden, in Hochschulen, Gedenkstätten und Orten der politisch-historischen Bildungsarbeit, in Kinder- und Jugendgruppen, in Selbsthilfegruppen, Heilerziehungspflegeschulen, Erzieherinnenfachschulen und auch Altenpflegeschulen.

Weitere Informationen, etwa "Was ist Inklusion?" oder "An wen richtet sich das Online-Handbuch?" finden Sie auf der Startseite des Online-Handbuchs.

Leider bietet das Institut aktuell keine Schulungen, Workshops oder Vorträge ausschließlich zu Inklusion oder der praktischen Anwendung des Online-Handbuchs an. Inhaltliche Rückfragen zum Online-Handbuch beantworten wir gerne.

Wichtige Hinweise und Informationen zur praktischen Anwendung des Online-Handbuchs geben Ihnen sieben Interviews: Interviews zur praktischen Anwendung des Online-Handbuchs "Inklusion als Menschenrecht"

Projekt-Rückblick

2012 bis Juni 2015, Projekt: "Mut und Kompetenz für Inklusion: Historisches Bewusstsein für die Zukunft der Menschenrechte"

Das Projekt "Mut und Kompetenz für Inklusion: Historisches Bewusstsein für die Zukunft der Menschenrechte" war als Modellprojekt angelegt mit dem Ziel, eine bundesweite Strategie für inklusive Menschenrechtsbildung zu entwickeln und umzusetzen. Zentrale Ziele des Projekts waren der Aufbau und die Förderung von Wissen über, Bewusstsein für und - Kompetenzen betreffend - die Menschenrechte allgemein und die Menschenrechte von Menschen mit Behinderungen im Besonderen. Das Projekt arbeitete an der Schnittstelle von historisch-politischer Bildung und Menschenrechtsbildung. Grundlage bildete das Online-Handbuch "Inklusion als Menschenrecht".
Das Projekt "Mut und Kompetenz für Inklusion: Historisches Bewusstsein für die Zukunft der Menschenrechte" wurde von der Stiftung, Erinnerung, Verantwortung und Zukunft gefördert.

2009 bis 2011, Projekt: Erstellung des Online-Handbuchs "Inklusion als Menschenrecht"

Das Online-Handbuch "Inklusion als Menschenrecht" wurde vom Deutschen Institut für Menschenrechte in Kooperation mit Lernen aus der Geschichte e. V. und gefördert aus Mitteln der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft, von 2009 bis 2011 erprobt, entwickelt und umgesetzt.

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Kontakt

Judith Feige       
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Tel.: 030 25 93 59 - 462
E-Mail: feige(at)institut-fuer-menschenrechte.de

Eine gezeichnete Person hält eine Papier in der Hand. Auf dem Papier steht: "Declaration of Human Rights." Darüber steht: "Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren." © DIMR/Ka Schmitz
Es sind drei gezeichnete Kinder abgebildet. Ein Mädchen blickt durch eine Lupe, ein anderes Mädchen hält eine Zollstock in den Händen und ein Junge schreibt mit einem Stift auf einem Notizblock. © DIMR/Ka Schmitz
Drei gezeichnete Menschen diskutieren miteinander und gestikulieren. Über ihren Köpfen sind Sprechblasen mit einem Rollstuhl-Symbol, einem durchgestrichenen Rollstuhl-Symbol und einem Stein/Hindernis abgebildet. © DIMR/Ka Schmitz
Es ist eine gezeichnete Person mit einer Krone auf dem Kopf abgebildet, die vor einer Burg steht. © DIMR/Ka Schmitz
Es sind drei gezeichnete Menschen abgebildet, die mit der Hand Wäsche waschen. © DIMR/Ka Schmitz
Ein Mann sitzt in einem Rollstuhl und hat einen Hund auf dem Schoß. Neben ihm steht ein Mädchen. Die beiden sind gezeichnet, dahinter sind folgende Wörter zu lesen: Redefreiheit, Freiheit von Not, Freiheit von Furcht, Religionsfreiheit. © DIMR/Ka Schm
Ein gezeichneter Mann mit Lorbeerkranz am Kopf steht vor griechischen Säulen © DIMR/Ka Schmitz
 

© Ka Schmitz