Berliner Menschenrechtstag 2012

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Berliner Menschenrechtstag 2012

"Selbstverständlich miteinander?! Deutschland auf dem Weg zur inklusiven Gesellschaft"

Am 27. September 2012 lädt das Deutsche Institut für Menschenrechte zum ersten Berliner Menschenrechtstag ein. Das Motto lautet: "Selbstverständlich miteinander?! Deutschland auf dem Weg zur inklusiven Gesellschaft". An diesem Tag möchten wir mit Ihnen verschiedene Facetten einer inklusiven Gesellschaft diskursiv beleuchten und ausloten, wie das menschenrechtliche Prinzip Inklusion nicht nur für den Bereich Behinderung, sondern auch für die Bereiche Armut, Migration, Bildung, sexuelle Orientierung oder Identität etc. Wirksamkeit erlangen kann. Das Deutsche Institut für Menschenrechte möchte mit diesem Tag die menschenrechtliche Debatte zum Thema Inklusion anstoßen.

Aktuelle Interviews zu Inklusion und Exklusion

"Markt der Menschenrechtskulturen": Vereine, Verbände und Projekte präsentieren ihre Arbeit (27.09.2012, 19:30 Uhr)

Informationen zu den 3 Foren (16:15-18:15 Uhr)

Weitere Infos zum Menschenrechtstag


Aktuelle Interviews zu Inklusion und Exklusion

In den Wochen vor dem Menschenrechtstag möchten wir Ihnen an dieser Stelle Beiträge zum Thema Inklusion und Exklusion aus verschiedenen Perspektiven präsentieren. Wir haben Personen befragt, die sich in Vereinen, Verbänden oder privat engagieren, was sie über die Teilhabemöglichkeiten in unserer Gesellschaft denken.


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"Markt der Menschenrechtskulturen": Vereine, Verbände und Projekte präsentieren ihre Arbeit

Um 19:30 Uhr steht beim Berliner Menschenrechtstag der "Markt der Menschenrechtskulturen" auf dem Programm. Verschiedene Vereine, Verbände und Projekte werden ihre Arbeit präsentieren.

Folgende Initiativen werden im Veranstaltungszentrum Jerusalemkirche zu sehen und zu hören sein:

 


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Informationen zu den 3 Foren (16:15-18:15 Uhr)

Forum 1: Ein ungleiches Paar oder die perfekte Ergänzung?: Inklusion und Diskriminierungsschutz

In welchem Verhältnis stehen Diskriminierungsschutz und Inklusion? Kommt Inklusion ohne Antidiskriminierungsstrategien aus, oder brauchen wir für eine inklusive Gesellschaft einen stärkeren Rechtsschutz gegen Diskriminierung? Welche Bedeutung hat das für mehrdimensionale Diskriminierungen? Diese und weitere Fragen sollen in Forum 1 diskutiert werden. Die Türkische Gemeinde Deutschland (TGD) und die Berliner Landesstelle für Gleichbehandlung - gegen Diskriminierung (LADS) geben Impulse vor dem Hintergrund ihrer Erfahrungen mit Diskriminierungen aus der Praxis. Ein Beitrag des Deutschen Instituts für Menschenrechte beleuchtet die Mobilisierung von Antidiskriminierungsrechten als Mittel zur Förderung einer inklusiven Gesellschaft. Im Anschluss findet eine Diskussion statt.

Referentinnen:
Nalan Arkat, Projektleiterin, Türkische Gemeinde in Deutschland (TGD)
Dr. Nina Althoff, Projektleiterin, Deutsches Institut für Menschenrechte
Lela Lähnemann, Landesstelle für Gleichbehandlung – gegen Diskriminierung (LADS), Fachbereich für gleichgeschlechtliche Lebensweisen

Moderation: Dr. Claudia Mahler, Deutsches Institut für Menschenrechte


Forum 2: Exklusionsrisiken – Inklusionschancen. Welchen Beitrag leistet die Menschenrechtsbildung?

Kein Mensch darf ausgeschlossen, ausgegrenzt oder an den Rand gedrängt werden. Inklusion ist dabei ein Grundprinzip der Menschenrechte. Dieser Anspruch ist menschenrechtlich unmittelbar verknüpft mit den Ansprüchen auf Freiheit, Gleichheit und Solidarität. Das Ziel von Inklusion ist, dass alle Menschen frei und gleich auf der Grundlage der Menschenwürde und der eigenen Selbstbestimmung miteinander ihr Leben gestalten können. Das Forum möchte die Möglichkeit bieten, sich über Ausschlusserfahrungen - an den Beispielen Behinderungen und Rassismus - auszutauschen und zu diskutieren, welche Methoden und Instrumente Bildungsarbeit, speziell Menschenrechtsbildung, anwenden muss, um Inklusion zu verwirklichen und in den Alltag zu übertragen.

Referentin und Referent:
Dr. Nivedita Prasad, Studiengangsleitung "Soziale Arbeit als Menschenrechtsprofession", Projektkoordinatorin bei Ban Ying, Beratungs- und Koordinationsstelle gegen Menschenhandel
Michael Zander, Psychologe, freiberuflich tätig in der empirischen Sozialforschung
und Aktivist in der Behindertenbewegung

Moderation: Judith Feige, Deutsches Institut für Menschenrechte


Forum 3: Inklusiver Sozialraum – eine Utopie?

Thema dieses Forums ist die Wechselwirkung zwischen dem Inklusionsgedanken einerseits und Stadtteilarbeit oder anderer sozialraumorientierter Arbeit andererseits. Dabei wird es um Fragen gehen wie: Welche Bedeutung hat kleinräumige Arbeit für das Gelingen oder Scheitern von Inklusion? Was taugt der Inklusionsgedanke für die praktische Arbeit vor Ort? Wie kann man die Menschenrechte im Sozialraum mit Leben füllen, um eine inklusive Dynamik zu erzeugen?

Referenten:
Joachim Busch,
Mitglied im Rat behinderter Menschen bei der Bundesvereinigung Lebenshilfe für Menschen mit geistiger
Behinderung e. V.
Markus Schönbauer,
Bürgerhaus e. V. – Leiter Stadtteilarbeit

Moderation: Dr. Marianne Hirschberg, Deutsches Institut für Menschenrechte

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