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Pressemitteilung zur Verhandlung der Klage Lohn/Schmerzensgeld - Indonesische Hausangestellte im Diplomatenhaushalt
Berufungsverhandlung in der Rechtssache Prof. Dr. Heide Pfarr gegen Herrn A. am 12. Oktober 2011
Berlin - Das Projekt "Zwangsarbeit heute" des Deutschen Instituts für Menschenrechte und die Beratungsstelle gegen Menschenhandel Ban Ying unterstützen gemeinsam in einem Musterverfahren eine indonesische Hausangestellte dabei, ihren ehemaligen Arbeitgeber, einen Diplomaten der Saudi-Arabischen Botschaft (Herrn A.), auf Zahlung von rund 70.000 Euro Lohn und Schmerzensgeld zu verklagen.
Institut begrüßt Verleihung des Friedensnobelpreises an drei Frauenrechtlerinnen
Die Verleihung des Friedensnobelpreises 2011 an die drei Frauenrechtlerinnen Ellen Johnson Sirleaf und Leymah Gbowee aus Liberia sowie Tawakkul Karman aus dem Jemen hat das Deutsche Institut für Menschenrechte erfreut zur Kenntnis genommen. "Die Entscheidung des Nobelkomitees unterstreicht: Ohne die gleiche Beteiligung von Frauen ist kein Staat zu machen", sagte die Direktorin des Instituts, Beate Rudolf.
Pressemitteilung: "Inklusion als Menschenrecht" - Neues Online-Handbuch für die Bildungsarbeit erschienen
Website "Inklusion als Menschenrecht"
Berlin - Das Deutsche Institut für Menschenrechte und die Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft" haben heute das Online-Handbuch "Inklusion als Menschenrecht" vorgestellt. Bei dem Handbuch handelt es sich um eine bislang in Deutschland einzigartige Website mit Informationen, Spielen und pädagogischen Materialien zu den Themen Inklusion, Behinderung und Menschenrechte.
UN-Arbeitsgruppe zu willkürlicher Haft besuchte Deutschland
Vom 26. September bis 5. Oktober 2011 besuchte eine Delegation der UN-Arbeitsgruppe zu willkürlicher Haft (Working group on arbitrary detention) Deutschland. Die Delegation bestand aus Herrn El Hadji Malick Sow (Senegal), Frau Shaheen Sardar Ali (Pakistan) und Herrn Mads Andenas (Norwegen).
Pressemitteilung von UNRIC nach dem Deutschlandbesuch:
Germany / Arbitrary Detention: UN expert group’s warning on preventive detention and foreign detainees
Sicherheits- und Menschenrechtspolitik nach dem 11. September 2001
Am 11. September 2001 wurden vier Selbstmordattentate auf zivile und militärische Gebäude in den USA verübt. Mehr als 3.000 Menschen starben. Der demokratische Rechtsstaat war mit der Aggression und der Dimension der Terroranschläge vom 11. September in hohem Maße herausgefordert. Zahlreiche Staaten ordneten die Anschläge als grundsätzlich neue Form der Bedrohung ein – als eine Gefährdung der inneren Sicherheit bislang ungekannten Ausmaßes und zugleich als einen quasi-militärischen Angriff auf die äußere Sicherheit des Staates.
In unserem Dossier erläutern wir, welche menschenrechtlichen Grundsätze bei der Terrorismusbekämpfung aus Sicht des Instituts beachtet werden müssen. Sie erfahren zudem, was das Institut seit seiner Gründung 2001 zum Thema publiziert und welche Veranstaltungen es organisiert hat.
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