Die Bundesregierung hat im Juli 2010 die deutschen Vorbehaltserklärungen zur UN-Kinderrechtskonvention (KRK) zurückgenommen und damit den Weg dafür frei gemacht, dass die zahlreichen Rechte der Konvention in der deutschen Rechtspraxis berücksichtigt werden. Das Handbuch verdeutlicht, dass den Bestimmungen der KRK im Verhältnis zu anderen Bestimmungen des rein nationalen Rechts grundsätzlich Vorrang einzuräumen ist. Zudem werden am Beispiel von Art. 20 KRK konkrete Anwendungsbereiche der Konvention benannt und die weitreichenden Konsequenzen verdeutlicht, die sich für deutsche Behörden und Gerichte ergeben. Dabei wird auch die Möglichkeit aufgezeigt, Rechtsverletzungen von Kindern vor dem Bundesverfassungsgericht geltend zu machen.
Autor: Hendrik Cremer
Handbuch
2., überarbeitete Auflage
ISBN: 978-3-942315-36-4 (PDF)
32 Seiten
(PDF, 406 KB)
Januar 2012
ISBN 978-3-942315-16-6 (PDF)
Juni 2011
Die Publikation zum zehnjährigen Bestehen reflektiert die Tätigkeit des Deutschen Instituts für Menschenrechte im Kontext wichtiger menschenrechtlicher Fragestellungen des vergangenen Jahrzehnts.
Autorinnen und Autoren: Petra Follmar-Otto, Claudia Lohrenscheit,Beate Rudolf, Frauke Seidensticker, Michael Windfuhr
ISBN: 978-3-942315-15-9 (PDF)
66 S.
(PDF, 3 MB, nicht barrierefrei)
April 2011
Stellungnahme
2 S.
(PDF, 44 KB)
Im März 2011 hat die Bundesregierung einen Gesetzentwurf zur Umsetzung aufenthaltsrechtlicher Richtlinien der Europäischen Union in deutsches Recht vorgelegt. Das Policy Paper bewertet diesen Entwurf aus menschenrechtlicher Perspektive. Es untersucht die Frage, ob es mit den menschenrechtlichen Verpflichtungen Deutschlands vereinbar ist, Abschiebungshaft für eine Dauer von bis zu 18 Monaten anzuordnen. Darüber hinaus zeigt es auf, dass es unter Berücksichtigung der UN-Kinderrechtskonvention unzulässig ist, unbegleitete Minderjährige in Abschiebungshaft zu nehmen.
Policy Paper
ISBN 978-3-942315-09-8 (PDF)ISSN 1614–2195 (PDF)
11 S.
(PDF, 177 KB)
März 2011
5 S.
(PDF, 49 KB, nicht barrierefrei)
Februar 2011
Autorin: Prof. Dr. Beate Rudolf
17 S.
(PDF, 207 KB, nicht barrierefrei)
In dem Text geht es um das Recht auf Bildung für alle Kinder.
Alle Kinder haben dieses Recht:
Sie dürfen in die Schule gehen.
Aber viele Kinder können nicht in die Schule gehen.
Das ist auch in Deutschland so.
Um diese Fragen geht es in dem Text:
• Warum können viele Kinder in Deutschland nicht in die Schule gehen.
• Welche Kinder können in Deutschland nicht in die Schule gehen.
• Was muss anders werden in Deutschland.
Damit alle Kinder in die Schule gehen können.
ISBN 978-3-937714-93-6 (PDF-Fassung)
20 S.
(PDF, 792 KB)
Mai 2010
Das Policy Paper spricht sich für eine Änderung im Aufenthaltsgesetz aus, damit Kinder ohne Papiere ihr Menschenrecht auf Bildung wahrnehmen können. Darüber hinaus enthält es Empfehlungen, wie weitere Barrieren für diese Kinder beim Zugang zum Schulbesuch und beim Besuch von Kindertagessstätten abgebaut werden können.
ISSN 1614-2195 (PDF-Version)
19 S.
(PDF, 215 KB, nicht barrierefrei)
Dezember 2009
Dokumentation eines Fachgesprächs über die Umsetzung von Empfehlungen des UN-Kinderrechtsausschusses an Deutschland (November 2004). Neben einer Einführung in die Arbeit des Ausschusses wird auf aktuelle, dringende Fragen der Kinderrechtspolitik eingegangen und der Nationale Aktionsplan für Kinderrechte dargestellt.
Autorinnen, Autoren: Claudia Lohrenscheit, Lothar Krappmann, Gerda Holz, Albert Riedelsheimer, Petra Wagner, Hans Eberwein, Klaus Roggenthin, Sebastian Schulz
Dokumentation
ISBN: 3-937714-17-0
(PDF, 197 KB, nicht barrierefrei)
Februar 2006
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