Von den zahlreichen Themen, die das Institut im Jahr 2010 beschäftigten, war sicherlich die "Sarrazin-Debatte" das mit dem größten öffentlichen Aufmerksamkeitswert. Eine wichtige Erfahrung war die Beteiligung des Instituts an den Verhandlungen des Europarates über eine Konvention gegenGewalt gegen Frauen und häusliche Gewalt. Seit der Einrichtung der Monitoring-Stelle zur UN-Behindertenrechtskonvention wird das Institut Schritt für Schritt barrierefreier. Die 2010 präsentierte Website "Ich kenne meine Rechte" wurde für ihre vorbildliche Barrierefreiheit mit einer Silbernen BIENE ausgezeichnet. Eines der zentralen Kommunikations- und Dienstleistungsinstrumente des Instituts, die Bibliothek, konnte 2010 ihren Service ausweiten und verbessern. 2010 wurde für das Institut auch geprägt durch Veränderungen in der Leitung. Seit Beginn des Jahres wird das Institut von Prof. Dr. Beate Rudolf geleitet. Im November verabschiedeten Kuratorium und Institut feierlich Frauke Seidensticker, die langjährige stellvertretende Direktorin. Im Jahresbericht finden Sie wichtige Ausschnitte aus unseren Aktivitäten im Jahr 2010 – für jeden Bereich haben wir einige Schwerpunkte ausgewählt. Dies erleichtert es, einen Überblick über unsere Kernanliegen und unsere Leistungen und Arbeitsschwerpunkte zu gewinnen.
Herausgeber: Deutsches Institut für Menschenrechte
Jahresbericht
Sprache: Deutsch, Englisch
ISBN 978-3-942315-23-4 (PDF-Version)ISSN 1869-0564 (Print)
72 S.
(PDF, 721 KB)
Dezember 2011
Das Deutsche Institut für Menschenrechte beschäftigt sich seit zehn Jahren mit der Menschenrechtspolitik Deutschlands gegenüber Staaten mit muslimischer Bevölkerungsmehrheit im Nahen Osten und in Nordafrika (MENA-Region). Darauf aufbauend zeigt der vorliegende Essay die Prioritäten für eine zukünftige Menschenrechtspolitik in der deutschen Außen- und Entwicklungspolitik auf. Dieser Essay erschien im Februar 2011 auf Deutsch.Autorinnen: Nahed Samour, Anna WürthEssay
2., aktualisierte Auflage10 S.(PDF, 379 KB)
Das Deutsche Institut für Menschenrechte beschäftigt sich seit zehn Jahren mit der Menschenrechtspolitik Deutschlands gegenüber Staaten mit muslimischer Bevölkerungsmehrheit im Nahen Osten und in Nordafrika (MENA-Region). Darauf aufbauend zeigt der vorliegende Essay die Prioritäten für eine zukünftige Menschenrechtspolitik in der deutschen Außen- und Entwicklungspolitik auf. Er richtet sich an Parlament, Bundesregierung und Zivilgesellschaft.
Autorinnen: Nahed Samour, Anna Würth
Essay
2., aktualisierte Auflage
ISBN 978-3-942315-32-6
26 S.
(PDF, 338 KB)
Werden Menschenrechte von Lesben, Schwulen, Bi- und Intersexuellen sowie Transgender in Entwicklungsländern verletzt, wird meist nach Einstellung der Entwicklungszusammenarbeit gerufen. Wie jedoch die Menschenrechte von LSBTI gefördert werden können, ist kaum dokumentiert und erforscht. Die Studie untersucht, in welchem finanziellen Umfang und mit welcher Zielsetzung deutsche staatliche und nichtstaatliche Organisationen und Institutionen die Menschenrechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Trans* und Inter* im Jahr 2010 weltweit gefördert haben. Darüber hinaus gibt sie einen Überblick über die Situation von LSBTI weltweit und die Anwendbarkeit der Menschenrechte auf Fragen der sexuellen Orientierung und Geschlechtsidentität (SOGI). Die Studie stellt außerdem weitere Anforderungen an Förderer in der EZ, um die Menschenrechte von LSBTI stärker zu berücksichtigen. Indem sie nicht nur die Inhalte politischer Absichtserklärungen analysiert, sondern auch, inwieweit diese tatsächlich mit Finanzmitteln hinterlegt werden, ist sie außerdem ein wegweisendes Beispiel dafür, wie Zivilgesellschaft staatliche Entwicklungszusammenarbeit überwachen kann.
Autor_innen: Lucy Chebout, Arn Sauer
Studie
2., überarbeitete Auflage
ISBN: 978-3-942315-29-6 (PDF)
64 S.
(PDF, 1,4 MB)
November 2011
Menschenrechte und Konflikttransformation: In den letzten Jahren hat sich in Wissenschaft und Politik die Erkenntnis durchgesetzt, dass beides für eine nachhaltige und gerechte Entwicklung erforderlich ist. Wie eine Verzahnung in der Praxis konkret gestaltet werden kann, zeigt umfassend erstmals diese englischsprachige Publikation. Sie ist als Arbeitshilfe für EZ-Praktikerinnen und -praktiker gedacht, die in einem der beiden oder beiden Arbeitsfeldern tätig sind.
Die Veröffentlichung ist das Ergebnis einer Kooperation zwischen den vom BMZ finanzierten und von der GIZ durchgeführten Sektorvorhaben Menschenrechte, dem Sektorprogramm Frieden und Sicherheit und dem Zivilen Friedensdienst in der GIZ sowie dem Deutschen Institut für Menschenrechte. Die Autorin Michelle Parlevliet verfügt über langjährige Beratungserfahrung in den Themenfeldern Konflikt und Menschenrechte. Sie hat insbesondere zu den Synergien und Schnittstellen der beiden Bereiche gearbeitet und publiziert.
Autorin: Michelle Parlevliet
Herausgeber: Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH, in Kooperation mit dem Zivilen Friedensdienst und dem Deutschen Institut für Menschenrechte
121 S.(PDF, 2,12 MB)
Oktober 2011
Dieses elektronische Info-Tool stellt Nationale Menschenrechtsinstitutionen (NHRIs) als strategische Partner für die deutsche Entwicklungszusammenarbeit vor. Dabei werden mögliche Arten und Bereiche der Kooperation mit NHRIs in der Entwicklungszusammenarbeit aufgezeigt und konkrete Beispiele für die Zusammenarbeit genannt. Diese Handreichung gibt es auch in englischer Sprache.
Autor: GIZ: Sektorvorhaben "Menschenrechte umsetzen in der Entwicklungszusammenarbeit"
EZ-E-Info-Tool
10 S.
(PDF, 144 KB)
August 2011
In dieser englischsprachigen Handreichung werden Nationale Menschenrechtsinstitutionen (NHRIs) als strategische Partner für die deutsche Entwicklungszusammenarbeit vorgestellt. Dabei werden mögliche Arten und Bereiche der Kooperation mit NHRIs in der Entwicklungszusammenarbeit aufgezeigt und konkrete Beispiele für die Zusammenarbeit genannt. Dieses Dokument gibt es auch in deutscher Sprache.
Sprache: Englisch
(PDF, 134 KB)
Dieses englischsprachige Info-Tool erläutert die grundlegenden Funktionsweisen und Instrumente des internationalen Menschenrechtsschutzsystems. Es möchte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Entwicklungszusammenarbeit motivieren, die Menschenrechte vermehrt als Bezugsrahmen zu nutzen. Das Dokument ist auch in Deutsch, Spanisch und Französisch verfügbar. Enthält zahlreiche Links.
7 S.
(PDF, 212 KB)
Dieses Info-Tool erläutert die grundlegenden Funktionsweisen und Instrumente des internationalen Menschenrechtsschutzsystems. Es möchte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Entwicklungszusammenarbeit motivieren, die Menschenrechte vermehrt als Bezugsrahmen zu nutzen. Das Dokument ist auch in Englisch, Spanisch und Französisch verfügbar. Enthält zahlreiche Links.
8 S.
(PDF, 235 KB)
Die Publikation zum zehnjährigen Bestehen reflektiert die Tätigkeit des Deutschen Instituts für Menschenrechte im Kontext wichtiger menschenrechtlicher Fragestellungen des vergangenen Jahrzehnts.
Autorinnen und Autoren: Petra Follmar-Otto, Claudia Lohrenscheit,Beate Rudolf, Frauke Seidensticker, Michael Windfuhr
ISBN: 978-3-942315-15-9 (PDF)
66 S.
(PDF, 3 MB, nicht barrierefrei)
April 2011
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