Weitere Publikationen zum Thema
- Bundesministerium für Arbeit und Soziales und KOK - Bundesweiter Koordinierungskreis gegen Frauenhandel und Gewalt an Frauen im Migrationsprozess e. V. (2011): Studie "Entwicklung tragfähiger Unterstützungsstrukturen für die Betroffenen von Menschenhandel zur Arbeitsausbeutung" (PDF, 8,2 MB, nicht barrierefrei) In der Studie werden, ausgehend von einer Bestandsaufnahme Empfehlungen und Konzepte für Unterstützungsstrukturen für Betroffene von Menschenhandel zur Arbeitsausbeutung entwickelt. Besonders im Vordergrund steht dabei der Opferschutz unter menschrechtlichen Aspekten. Heike Rabe und Simone Katter haben im Rahmen des Projekts "Zwangsarbeit heute" den Teilbericht "Untersuchung der arbeitsgerichtlichen Verfahren im Bereich des Menschenhandels zur Arbeitsausbeutung" (S. 123-163) verfasst. Ziel des Forschungsvorhabens war es, zu analysieren, ob und wie es Betroffenen von Menschenhandel zur Arbeitsausbeutung gelingt, ihre arbeitsrechtlichen Ansprüche geltend zu machen.
- Norbert Cyrus (2005): Menschenhandel und Arbeitsausbeutung in Deutschland (PDF, 368 KB, nicht barrierefrei) 98 S.
Die 2005 verfasste Studie liefert einen Überblick zu Menschenhandel und Arbeitsausbeutung in Deutschland. Sie beinhaltet Fallschilderungen von Ausbeutung in verschiedenen Wirtschaftszweigen, stellt Zusammenhänge mit illegaler Einreise und Beschäftigung dar und zeigt Probleme des Gesetzesvollzugs und des Opferschutzes auf.
- OSCE/ODIHR (2008): Compensation for Trafficked and Exploited Persons in the OSCE Region (PDF, 1,6 MB, nicht barrierefrei) Studie, 200 S.
Eine aktuelle vergleichende Studie über die Praxis der Entschädigung von Betroffenen des Menschenhandels in acht OSZE-Ländern. - E. A. M. de Weerd (2011): Compensation for Trafficked Persons from State Funds (PDF, 540 KB, nicht barrierefrei) Englischsprachige Studie, 72 S.
Betroffene von Menschenhandel haben ein Recht auf Entschädigung und Staaten haben eine Verantwortung Opfern von Menschenhandel effektive Rechtsmittel zuzusichern. In den meisten europäischen Staaten gibt es Entschädigungsfonds für Opfer von Gewalt. Die Studie überprüft die Eignung dieser Mittel für die Durchsetzung von Entschädigungsansprüchen von Opfern von Menschenhandel. Exemplarisch werden die Herausforderungen bei der Antragstellung für die Gruppe der Betroffenen von Menschenhandel von vier staatlichen Entschädigungsfonds analysiert. - Anitslavery International - Janice Lam; Klara Skrivankova (2009): Opportunities and Obstacles: Ensuring access to compensation for trafficked persons in the UK (PDF, 3 MB, nicht barrierefrei) Englischsprachige Studie, 56 S.
Die Studie untersucht die rechtlichen Möglichkeiten auf Lohn und Entschädigung sowie deren tatsächliche Durchsetzbarkeit für Betroffene von Menschenhandel in England und Wales. - Expert Coordination Team: Statement on compensation for trafficked persons (PDF, 24 KB, nicht barrierefrei) 4 S.
- International Labour Organisation (2009): The Cost of Coercion. Global Report under the follow-up to the ILO Declaration on Fundamental Principles and Rights at Work (PDF, 1 MB, nicht barrierefrei) 96 S.
- Die deutsche Version - "Die Kosten des Zwangs" - ist zu bestellen unter:
International Labour Office - New Book Information: Die Kosten des Zwanges (PDF, 38 KB, nicht barrierefrei) - Kurzfilm von ver.di über die Rechte von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern
Der Film bietet mehrsprachige Informationen über Rechtsansprüche von Menschen, die mit oder ohne Aufenthaltserlaubnis in Deutschland im Niedriglohnbereich tätig sind und gibt praktische Hinweise für die Durchsetzbarkeit der Rechte.
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend: Materialien zur Gleichstellungspolitik - Geltendmachung von Leistungsansprüchen nach dem Gesetz über die Entschädigung für Opfer von Gewalttaten (Opferentschädigungsgesetz) für Opfer von Menschenhandel zum Zweck der sexuellen Ausbeutung (PDF, 756 KB, nicht barrierefrei)
Die Bund-Länder-Arbeitsgruppe Frauenhandel hat diese Broschüre speziell im Hinblick auf Opfer von Frauenhandel erarbeitet. Sie informiert über die möglichen Leistungen nach dem Opferentschädigungsgesetz und deren Voraussetzungen, geht dabei auf spezifische Problemfelder ein und zeigt Handlungsmöglichkeiten auf. Die Broschüre wendet sich sowohl an Fachberatungsstellen für Opfer von Frauen- oder Menschenhandel sowie andere Nichtregierungsorganisationen als auch an Behörden (z. B. die verschiedenen Polizeidienststellen, Sozialbehörden), die in Kontakt mit den Opfern kommen.



