Biografien von Mitarbeitenden
Kurzbiografie Prof. Dr. Beate Rudolf, Direktorin
Kurzbiografie Michael Windfuhr, Stellvertretender Direktor
Kurzbiografie Dr. Valentin Aichele, Leiter der Monitoring-Stelle zur UN-Behindertenrechtskonvention
Kurzbiografie Dr. Hendrik Cremer, Wissenschaftlicher Mitarbeiter
Kurzbiografie Dr. Petra Follmar-Otto, Leiterin der Abteilung "Menschenrechtspolitik Inland/EU"
Kurzbiografie Dr. Wolfgang S. Heinz, Wissenschaftlicher Mitarbeiter
Kurzbiografie Dr. Claudia Lohrenscheit, Leiterin der Abteilung Menschenrechtsbildung
Kurzbiografie Dr. Leander Palleit, Wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Monitoring-Stelle
Kurzbiografie Dr. Inga Winkler, Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Kurzbiografie Dr. Anna Würth, Leiterin der Abteilung Entwicklungszusammenarbeit und Menschenrechte
Kurzbiografie Prof. Dr. Beate Rudolf, Direktorin
Prof. Dr. iur. Beate Rudolf ist seit dem 1. Januar 2010 Direktorin des Deutschen Instituts für Menschenrechte. Zuvor lehrte sie sechs Jahre als Juniorprofessorin für Öffentliches Recht und Gleichstellungsrecht am Fachbereich Rechtswissenschaft der Freien Universität Berlin und leitete das Teilprojekt "Völkerrechtliche Vorgaben für Governance in schwachen und zerfallenden Staaten" im Sonderforschungsbereich "Governance in Räumen begrenzter Staatlichkeit". Ihre Forschungsschwerpunkte sind Grund- und Menschenrechte sowie Staatsstrukturprinzipien nach Völkerrecht, Europarecht und deutschem Verfassungsrecht sowie in rechtsvergleichender Perspektive. Ihre über zwanzigjährige Tätigkeit in Forschung und Lehre auf diesen Gebieten (an den Universitäten Bonn, Düsseldorf, der Tulane Law School in New Orleans sowie der Freien Universität Berlin) ergänzte sie durch praktische Erfahrungen in der Menschenrechtsarbeit, unter anderem während des Referendariats im Direktorat für Menschenrechte des Europarats, als Vertreterin von Beschwerdeführern vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte sowie in langjähriger ehrenamtlicher Arbeit innerhalb des Deutschen Juristinnenbundes und der European Women Lawyers Association, deren Vizepräsidentin sie bis Ende 2011 war. Sie gehört zur Redaktion der deutschsprachigen Sammlung von Entscheidungen des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR-E). Zu ihren Veröffentlichungen zählen "Die thematischen Berichterstatter und Arbeitsgruppen der UN-Menschenrechtskommission" (2000), "Frauen und Völkerrecht" (2006, Hrsg.) und "Gleichbehandlungsrecht" (2007, hrsg. mit Matthias Mahlmann) sowie zahlreiche Aufsätze zu einzelnen Fragen des Menschenrechtsschutzes.
Kurzbiografie Michael Windfuhr, Stellvertretender Direktor
Michael Windfuhr, Jahrgang 1961, studierte in Heidelberg Politikwissenschaft, Germanistik, Geographie und Philosophie. Fast 20 Jahre lang hat er die internationale Menschenrechtsorganisation FIAN (Food First Information and Action Network) mit aufgebaut und mit geleitet. Dort war er zuerst für die Fallrecherchen in Lateinamerika zuständig, dann zehn Jahre Vertreter von FIAN bei den Vereinten Nationen und anschließend Generalsekretär. In dieser Zeit beteiligte er sich maßgeblich an den Standard setzenden Prozessen für das Recht auf angemessene Nahrung, wie der Entwicklung der freiwilligen Leitlinien zur Umsetzung des Rechts auf Nahrung, die im November 2004 von der Welternährungsorganisation (FAO) einstimmig angenommen wurden.
Ab 2006 leitete Michael Windfuhr beim Diakonischen Werk der EKD das Menschenrechtsreferat. Zum Diakonischen Werk gehört auch die internationale Arbeit von Brot für die Welt. In dieser Zeit hat er im Bereich der wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte besonders zum Recht auf Wasser und Sanitärversorgung, zum Recht auf soziale Sicherheit und zu dem Zusammenhang von Armut und Menschenrechten gearbeitet. Im Bereich der bürgerlichen und politischen Menschenrechte setzte er sich besonders für den Schutz von Menschenrechtsverteidigern und die Absicherung politischer Spielräume für die Zivilgesellschaft ein. Darüber hinaus war er über viele Jahre Lehrbeauftragter am Institut für Politische Wissenschaften der Universität Heidelberg. Seit dem 1. Januar 2011 ist Windfuhr stellvertretender Direktor des Deutschen Instituts für Menschenrechte.
Letzte Buchveröffentlichungen: Windfuhr, Michael (ed.): Beyond the Nation State. Human Rights in Times of Globalisation, Stockholm, 2005; Windfuhr, M., Bals, Ch, Harmeling, Sven: Climate change, food security and the right to food. Study published by Bread for the World, Stuttgart, 2008.
Kurzbiografie Dr. Valentin Aichele, Leiter der Monitoring-Stelle zur UN-Behindertenrechtskonvention

Dr. iur. Valentin Aichele, LL.M. (Universität Adelaide) arbeitet seit 2005 am Deutschen Institut für Menschenrechte. Er ist Experte für den Bereich der wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Menschenrechte. Seit Mai 2009 leitet er die Monitoring-Stelle zur UN-Behindertenrechtskonvention.
Kurzbiografie Dr. Nina Althoff, Projektkoordinatorin "Diskriminierungsschutz: Handlungskompetenz für Verbände"

Dr. Nina Althoff ist seit Anfang 2009 gemeinsam mit Sera Choi für die Umsetzung des Projektes "Diskriminierungsschutz: Handlungskompetenz für Verbände" am Deutschen Institut für Menschenrechte zuständig. Die Volljuristin promovierte zur Bekämpfung von Diskriminierungen in der Europäischen Union. Vor ihrer Tätigkeit für das Institut war sie beratend für unterschiedliche Rechtsanwaltskanzleien und Nichtregierungsorganisationen tätig und führte als freie Referentin Schulungen zum Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz durch. Ihre Schwerpunkte sind Antidiskriminierung, Rassismus, Gender, Behindertenrechte, Internationale Menschenrechtsschutzsysteme sowie Internationales Völkerstrafrecht.
Kurzbiografie Dr. Hendrik Cremer, Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Dr. iur Hendrik Cremer arbeitet seit 2007 am Deutschen Institut für Menschenrechte. Er ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung Menschenrechtspolitik Inland/Europa mit den Themen Asyl und Migration, Rassismus und Kinderrechte. Er studierte Rechtswissenschaften in Marburg und Hamburg. Anschließend war er als Rechtsanwalt mit den Schwerpunkten Aufenthalts- und Sozialrecht tätig. Veröffentlichungen u. a.: "Der Anspruch des unbegleiteten Kindes auf Betreuung und Unterbringung nach Art. 20 des Übereinkommens über die Rechte des Kindes. Seine Geltung und Anwendbarkeit in der Rechtsordnung der Bundesrepublik Deutschland" (2006), "… und welcher Rasse gehören Sie an? Zur Problematik des Begriffs 'Rasse' in der Gesetzgebung" (2008).
Kurzbiografie Dr. Petra Follmar-Otto, Leiterin der Abteilung "Menschenrechtspolitik Inland/EU"

Dr. iur. Petra Follmar-Otto ist Leiterin der Abteilung Menschenrechtspolitik Inland/Europa am Deutschen Institut für Menschenrechte. Sie studierte Rechtswissenschaften in Saarbrücken und Hamburg. Promotion an der Universität Hamburg 2007. Seit 2003 ist sie Mitarbeiterin des Deutschen Instituts für Menschenrechte mit den Themen Folterprävention, Diskriminierungsschutz, Rechte von Migrantinnen und Migranten, moderne Formen der Sklaverei. Zuvor als Beraterin, Gutachterin und Trainerin für verschiedene Frauenrechtsorganisationen und Internationale Organisationen zu den Themen Frauenrechte und Migration tätig. Publikationen u. a.: "Menschenhandel in Deutschland: Die Menschenrechte der Betroffenen stärken" (2009, mit Heike Rabe), "Temporäre Arbeitsmigration in die Europäische Union. Menschenrechtliche Anforderungen" (2007), "Prävention von Folter und Misshandlung in Deutschland" (Hrsg., 2007).
Kurzbiografie Dr. Wolfgang S. Heinz, Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Priv.-Doz. Dr. Wolfgang S. Heinz ist am Deutschen Institut für Menschenrechte zuständig für Internationale Sicherheitspolitik und Vereinte Nationen. Er ist Mitglied des Europarat-Ausschusses zur Verhütung der Folter (CPT) und des Beratenden Ausschusses des Menschenrechtsrates (Vereinte Nationen). Heinz lehrt seit 1988 an der Freien Universität Berlin, zurzeit als Privatdozent für Politische Wissenschaft. Zahlreiche Veröffentlichungen, u. a.: "Ursachen und Folgen von Menschenrechtsverletzungen in der Dritten Welt" (1986), "Neue Demokratien und Militär in Lateinamerika. Die Erfahrungen in Argentinien und Brasilien (1983-1999)" (2001) und "Terrorismusbekämpfung und Menschenrechtsschutz in Europa. Exemplarische Fragestellungen" (2007).
Kurzbiografie Dr. Claudia Lohrenscheit, Leiterin der Abteilung Menschenrechtsbildung
Dr. Claudia Lohrenscheit ist seit 2003 wissenschaftliche Mitarbeiterin des Deutschen Instituts für Menschenrechte und leitet den Arbeitsbereich Menschenrechtsbildung. Sie ist Erziehungswissenschaftlerin und interkulturelle Pädagogin und promovierte 2003 mit einer Arbeit über Menschenrechtsbildung in Südafrika. Von 1996-2002 war sie stellvertretende Leiterin des Zentrums für erziehungswissenschaftliche Studien im Nord-Süd-Verbund an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. In diesem Rahmen koordinierte sie Austausch- und Fortbildungsprogramme für Lehrerinnen und Lehrer aus Südafrika und Niedersachsen, die mit benachteiligten Kindern und Jugendlichen arbeiten. Sie lebte und arbeitete längere Zeit in Südafrika. Ihre derzeitigen Arbeits- und Forschungsschwerpunkte sind: Kinderrechte, Frauenrechte, sexuelle Selbstbestimmungsrechte und Menschenrechtsbildung.
Kurzbiografie Dr. Leander Palleit, Wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Monitoring-Stelle

Dr. Leander Palleit ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Monitoring-Stelle zur UN-Behindertenrechtskonvention. Er promovierte im Völkerrecht und war bis 2009 Rechtsanwalt mit Schwerpunkten im Wirtschafts- und Sozialrecht. Außerdem beriet er zivilgesellschaftliche Organisationen zu behindertenpolitischen Fragen, vor allem im Telekommunikations- und Sozialrecht. Während seiner Studien- und Referendarzeit war er von 1993 bis 2002 öffentlich bestellter und beeidigter Gebärdensprachdolmetscher und 1997 Präsident der European Law Students' Association.
Kurzbiografie Dr. Inga Winkler, Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Dr. Inga Winkler ist seit Mai 2009 am Deutschen Institut für Menschenrechte beschäftigt. Sie berät das Mandat der Sonderberichterstatterin zum Recht auf sauberes Trinkwasser und Sanitärversorgung, Catarina de Albuquerque, die durch den Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen eingesetzt wurde. Inga Winkler ist zugleich Lehrbeauftragte an der Juristischen Fakultät der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf für wirtschaftliche, soziale und kulturelle Menschenrechte. Zuvor hat sie als Consultant für das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP Water Governance Programme) und das Right to Water Programme des Centre on Housing Rights and Evictions gearbeitet. Sie hat Rechtswissenschaften in Trier und Düsseldorf studiert und an der Juristischen Fakultät der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf mit einer Dissertation zum Recht auf Wasser und den Implikationen für Prioritäten in der Wasserverteilung promoviert. Während der Promotion hat sie 2008 einige Monate als Gastdoktorandin an der Universität Stellenbosch in Südafrika verbracht.
Publikationsliste Inga Winkler (Word, 19 KB, nicht barrierefrei)
Kurzbiografie Dr. Anna Würth, Leiterin der Abteilung Entwicklungszusammenarbeit und Menschenrechte

Dr. Anna Würth leitet den Arbeitsbereich Entwicklungspolitik und Menschenrechte am Deutschen Institut für Menschenrechte. Sie ist promovierte Islamwissenschaftlerin und lehrte an der Freien Universität Berlin und der University of Richmond in Virginia, USA. Neben ihrer praktischen Erfahrung in der Menschenrechtsarbeit bei Human Rights Watch, ist sie seit 15 Jahren als Gutachterin in der Entwicklungspolitik tätig. Würth veröffentlicht sowohl zu Fragen des zeitgenössischen islamischen Rechts wie zu Menschenrechten und Menschenrechtspolitik.
© Fotos: DIMR/S. Pietschmann
Foto Valentin Aichele: viertel vor 8 FOTO
Kontakt
Bettina Hildebrand
Pressesprecherin
Tel.: 030 25 93 59 - 14
E-Mail: hildebrand@institut-fuer-menschenrechte.de




