ONE WORLD BERLIN

- Szene aus einer Reportage des Second-Life-Bloggers Draxtor Despres
ONE WORLD BERLIN – das Filmfestival für Menschenrechte und Medien
Rückblick 2009:
Das Deutsche Institut für Menschenrechte organisiert zum sechsten Mal im Rahmen des Festivals "ONE WORLD BERLIN" Filmvorführungen mit Diskussionsrunden.
Das diesjährige Programm "Second Life = Real Life?" präsentiert Kurzfilme, in denen neue Animationstechniken eingesetzt werden, um auf Menschenrechtsverletzungen aufmerksam zu machen, geschichtliche Ereignisse zu rekonstruieren und neue Räume für soziales Engagement zu erschließen. Der Fokus liegt auf den Reportagen des Second-Life-Bloggers Draxtor Despres über Guantánamo, Obamas Reformpläne zum US-Gesundheitssystem, Protestaktionen in Burma, Chancengleichheit und Teilhabe für Menschen mit Behinderung, den Internationalen Strafgerichtshof und Einsatzmöglichkeiten von Social Media für politisches Engagement. Spätestens seit dem ersten animierten Doku-Fiction-Film "Waltz with Bashir" ist das Potenzial der Animation als Darstellungsform von geschichtlichen, politischen und sozialen Themen anerkannt.
Anschließend folgen zwei Filme, die auf ganz unterschiedliche Art Animationstechniken einsetzen: der eine, um die Opfer, in dem Fall Kindersklaven, zu schützen. Der andere rekonstruiert die Geschichte Stalins anhand von Lego-Figuren.
Als Gäste für die anschließende Diskussion stehen Dr. Wolfgang Heinz, Deutsches Institut für Menschenrechte, Jenni Zylka, freie Journalistin und Schriftstellerin, und via Live-Schaltung Draxtor Despres, Autor der Second-Life-Reportagen, zur Verfügung.
Ulla Niehaus vom Deutschen Institut für Menschenrechte moderiert.
Sonntag, 29. November 2009, 18:00 Uhr
Kino Arsenal, Potsdamer Str. 2, Berlin-Tiergarten
Anfahrt: S1, 2 und 25, U2 Potsdamer Platz, Bus 200, M 41, M 48



