Podiumsdiskussion "Presse- und Meinungsfreiheit in der Türkei"

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10.10.2017 12:00-14:00 | Quadriga Forum, Werderscher Markt 13, 10117 Berlin

Podiumsdiskussion "Presse- und Meinungsfreiheit in der Türkei"

Anlässlich der Verleihung des Raif Badawi Award 2017 für mutige Journalisten veranstaltet das Institut in Kooperation mit der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit eine Podiumsdiskussion zur Presse- und Meinungsfreiheit in der Türkei.

Die politischen Entwicklungen in der Türkei werden seit dem gescheiterten Putschversuch im vergangenen Jahr mit immer größerer Sorge beobachtet. Einschränkungen elementarer Grundrechte sind heute zunehmend an der Tagesordnung. Die mittlerweile drastischen Einschränkungen der Presse- und Meinungsfreiheit führen auch hier zu Lande regelmäßig zu vielen Reaktionen – dies insbesondere
deshalb, weil die Verhaftungen auch deutsche Staatsbürger_innen wie den Journalisten Deniz Yücel oder den Menschenrechtsaktivsten Peter Steudtner treffen. Darüber hinaus besteht aber auch eine besondere Verbundenheit zwischen den beiden Ländern Deutschland und der Türkei, die vielen Menschen gleichermaßen Heimat sind. Die kontroverse Debatte um das türkische Verfassungsreferendum betraf so auch viele unserer Mitmenschen. Aus diesen Gründen können wir nicht einfach wegsehen, wenn in der Türkei die Demokratie ins Wanken gerät und kritische Stimmen systematisch ausgeschaltet werden. Auch die unabhängige Jury des Raif Badawi Award for courageous journalists der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit hat sich 2017 mit der Wahl des seit Ende 2016 wieder inhaftierten türkischen Investigativ-Journalisten Ahmet Şık diesem Thema gewidmet. Sein Anwalt, Can Atalay, wird für ihn den Preis entgegennehmen.

Aus diesem Anlass wollen wir in einer Podiumsdiskussion die zentralen Fragen zum Thema mit Can Atalay sowie führenden Expert_innen aus Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft diskutieren. Quo vadis Türkei? Wie können die demokratischen Kräfte im Land gestärkt werden? Was kann die neue Bundesregierung (besser) machen? Was können wir in Deutschland tun, um einer gesellschaftlichen
Spaltung über dieses Thema entgegen zu wirken?

Programm:

Dienstag, 10. Oktober 2017, 12:00-14:00 Uhr
11:30 Einlass & Imbiss
12:00 Begrüßung
Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, Bundesjustizministerin a. D., Mitglied des Vorstandes der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit
12:05 Impuls
Can Atalay, Anwalt und Vertreter des Preisträgers Ahmet Şık
12:15 Diskussion
Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, Bundesjustizministerin a. D., Mitglied des Vorstandes der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit
Michael Windfuhr, Stellvertretender Direktor, Deutsches Institut für Menschenrechte
Can Atalay, Anwalt und Vertreter des Preisträgers Ahmet Şık
Cihan Sinanoğlu, Presse-und Öffentlichkeitsreferent, Türkische Gemeinde Deutschland
Moderation
Ebru Taşdemir, Redakteurin, taz.die tageszeitung
13:15 Fragen & Antworten
13:45 Verabschiedung

Die Veranstaltung wird simultan gedolmetscht (deutsch-türkisch).

Das Programm als PDF (1,05 MB, nicht barrierefrei)

Veranstaltungsort:

Quadriga Forum
Werderscher Markt 13
10117 Berlin

Der Veranstaltungsort ist rollstuhlgerecht.

Website des Quadriga Forums mit Informationen zur Anreise

Anmeldung:

Die Veranstaltung ist kostenfrei.
Die Teilnahmebedingungen finden Sie auf der Website der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit
Um Anmeldung wird gebeten über diesen Link oder über
E-Mail: service(at)freiheit.org
Telefon: 030 22 01 26 34 (Mo-Fr von 08-18 Uhr)
Fax: 030 69 08 81 02
Post: Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit, Postfach 1164, 53729 Sankt Augustin

Weitere Informationen:

Informationen zur Veranstaltung auf der Website der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit