Von Biopiraterie bis Mord: Beiträge des Recherche-Stipendiums 2016 erschienen

Servicenavigation

Sie befinden sich hier: Aktuell > News >  Von Biopiraterie bis Mord: Beiträge des Recherche-Stipendiums 2016 erschienen

Drei der fünf Stipendiatinnen (vorne) mit Mitarbeitenden des Instituts © DIMR/Scheffer

Von Biopiraterie bis Mord: Beiträge des Recherche-Stipendiums 2016 erschienen

Die journalistischen Beiträge, die das Institut im Rahmen des Recherche-Stipendiums 2016 mit je 2.000 Euro gefördert hat, wurden in folgenden Medien veröffentlicht: Badische Zeitung, Der Standard, Deutschlandradio Kultur, Frankfurter Allgemeine Woche, Der Freitag, Zeit Online. Das Thema des letztjährigen Stipendiums war "Transnationale Wirtschaftsverflechtungen und ihre Auswirkungen auf die Menschenrechte".

Alexandra Endres schrieb für Zeit Online über ein Staudammprojekt in Honduras und die Ermordung der Leiterin der Nichtregierungsorganisation Copinh, die gegen das Projekt protestiert.

Nicole Graaf produzierte für Deutschlandradio Kultur einen Beitrag über die Arbeitsbedingungen von Frauen, die der indischen Schuhindustrie auch für deutsche Unternehmen in Heimarbeit zuarbeiten. Der Beitrag erschien als Hörbeitrag und als Text.

Vanessa Vu und Caroline Wiemann schrieben für die Frankfurter Allgemeine Woche über die digitale Grenzsicherung in Rumänien und die Rolle des deutsch-französischen Unternehmens Airbus bei der Lieferung von Überwachungstechnik.

Sandra Weiß beschäftigte sich mit Biopiraterie am Beispiel von Stevia. Die Guaraní, ein indigener Volksstamm Paraguays, fordern von den Konzernen Coca-Cola und Nestlé eine Entschädigung für die Ausbeutung der Stevia-Pflanze. Der Artikel erschien sowohl in der Badischen Zeitung als auch im österreichischen Der Standard.

Die Beiträge zum Nachlesen:

Alexandra Endres: Wer ließ die Umweltschützerin Berta Cáceres ermorden?

Nicole Graaf: Ausbeutung in Heimarbeit

Vanessa Vu/Caroline Wiemann: Digitaler Grenzwall (PDF, 166 KB, nicht barrierefrei)

Sandra Weiß: Indigenas fordern Entschädigung von Nestlé und Coca-Cola

Das Institut will mit der Ausschreibung von Recherche-Stipendien Journalist_innen dazu anregen, aktuelle Themen aus menschenrechtlicher Perspektive zu bearbeiten. Das Stipendium soll eine unabhängige Recherche ohne Akquise- und Gelddruck ermöglichen. Prämiert und gefördert werden herausragende Recherchekonzepte für journalistische Beiträge. Über die Vergabe der Stipendien entscheidet eine unabhängige Medien-Jury. (dh)

Weitere Informationen zu den Recherche-Stipendien