UN-Arbeitsgruppe zu den Rechten Älterer tagt in New York

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Porträt

Rosa Kornfeld-Matte, die Unabhängige Expertin für die Menschenrechte von älteren Personen, wird über ihre Arbeit berichten © privat

UN-Arbeitsgruppe zu den Rechten Älterer tagt in New York

Vom 14. bis 16. Juli tagt die UN-Arbeitsgruppe zu den Rechten Älterer zum sechsten Mal in New York.
Die Schwerpunkte der diesjährigen Sitzung sind einerseits die regionalen Entwicklungen im afrikanischen und interamerikanischen Menschenrechtsschutzsystem: Die Organisation der Amerikanischen Staaten hat eine eigene Konvention zum Schutz der Menschenrechte Älterer verabschiedet und die ersten Staaten haben diese bereits ratifiziert. In weiteren Diskussionen wird sich die Arbeitsgruppe mit Diskriminierung im Alter und den neuen Nachhaltigkeitszielen und ihren Auswirkungen auf ältere Menschen befassen. Rosa Kornfeld-Matte, die Unabhängige Expertin für die Menschenrechte von älteren Personen (Independent Expert on the enjoyment of all human rights by older persons) wird über ihre Arbeit berichten. Die Anwesenden werden die politischen Entwicklungen im Bereich der Katastrophenhilfe, dementieller Erkrankungen sowie die Auswirkungen der UN-Behindertenrechtskonvention für ältere Menschen diskutieren. 

Das Europäische Netzwerk der Nationalen Menschenrechtsinstitutionen (ENNHRI) hat eine Stellungnahme zur Unterstützung der Belange der Arbeitsgruppe eingebracht.

2010 hatte die UN-Generalversammlung die Arbeitsgruppe (Open-ended Working Group on Ageing, OEWG-A) eingesetzt, um den Menschenrechtsschutz Älterer zu untersuchen. In den vergangenen Sitzungen diskutierten die Teilnehmenden den aktuellen Stand des Menschenrechtsschutzes anhand aktueller Beispiele, stellten Schutzlücken vor und regten Verbesserungen an. In der fünften Sitzung war der Ruf nach einer eigenen UN-Menschenrechtskonvention zum Schutz der Älteren laut geworden. Die Staaten Süd- und Mittelamerikas und der Karibik sowie Afrikas unterstützten diese Forderung. Die Europäische Union, die USA, Kanada und die Schweiz sprachen sich gegen eine UN-Konvention aus, und die Staaten Asiens waren noch nicht zu einer einheitlichen Haltung gekommen. (cm)

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