Pressemitteilung: Deutsches Institut für Menschenrechte veranstaltet internationales Seminar für Frauenrechtsorganisationen aus 10 osteuropäischen und zentralasiatischen Ländern

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Pressemitteilung: Deutsches Institut für Menschenrechte veranstaltet internationales Seminar für Frauenrechtsorganisationen aus 10 osteuropäischen und zentralasiatischen Ländern

Berlin, 10. März 2003 - Das Deutsche Institut für Menschenrechte (DIMR) veranstaltet am 14. und 15. März 2003 in Berlin ein internationales Seminar zum Frauenrechtsübereinkommen CEDAW, dem wichtigsten völkerrechtlichen Abkommen der Vereinten Nationen (UN) gegen Frauendiskriminierung. Am 22. Dezember 2000 ist ein Zusatzprotokoll zu CEDAW in Kraft getreten, das eine Individualbeschwerde beim UN-Frauenrechtsausschuss oder ein Untersuchungsverfahren durch den Ausschuss ermöglicht. Deutschland hat das Zusatzprotokoll am 15.01.2002 ratifiziert. Eingeladen sind 35 Vertreterinnen und Vertreter von Frauenrechtsorganisationen aus 10 Ländern (Aserbaidschan, Bosnien und Herzegowina, Georgien, Kasachstan, Kirgisistan, Kroatien, Tschechische Republik, Slowakei, Ungarn, Zypern), die das Protokoll bereits ratifiziert haben.

Ziel des Seminars ist es, die Teilnehmer über das CEDAW-Untersuchungs- und Beschwerdeverfahren zu informieren. Referentinnen sind UN-Frauenrechtsexpertinnen und Wissenschaftlerinnen, unter ihnen Dr. Hanna Beate Schöpp-Schilling, Mitglied des UN-Frauenrechtsausschusses und stellvertretende Vorsitzende des Kuratoriums des DIMR, und Marsha Freeman, Direktorin des Zentrums „International Women's Rights Action Watch“, University of Minnesota.

Bereits im Dezember 2002 führte das Institut ein Seminar zum CEDAW-Zusatzprotokoll für deutsche Nichtregierungsorganisationen und Anwältinnen durch.

Das Deutsche Institut für Menschenrechte wurde im März 2001 auf Empfehlung des Deutschen Bundestages gegründet. Es informiert über die Lage der Menschenrechte im In- und Ausland und leistet Beiträge zur Prävention von Menschenrechtsverletzungen sowie zur Förderung und zum Schutz der Menschenrechte.

Weitere Informationen zu Programm und Teilnehmern:
Bettina Hildebrand
Deutsches Institut für Menschenrechte
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Zimmerstr. 26/27
10969 Berlin
Telefon (030) 259 359 - 14
Telefax (030) 259 359 – 59