Kinderehen: Einzefallprüfung statt pauschale Aberkennung

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Zwei Ringe berühren sich

© berwis/pixelio.de

Kinderehen: Einzefallprüfung statt pauschale Aberkennung

Zur Anhörung zum Gesetzentwurf zur Bekämpfung von Kinderehen im Rechtsausschuss des Deutschen Bundestages am 17. Mai erklärt das Deutsche Institut für Menschenrechte:
"Die Bundesregierung möchte Ehen von Minderjährigen grundsätzlich verbieten. Dazu hat sie aktuell ein Gesetz zum Verbot von Kinderehen vorgelegt.
Das Deutsche Institut für Menschenrechte setzt sich für die sorgfältige Prüfung jedes einzelnen Falls ein, auch bei Ehen von unter 16-Jährigen. Nach der UN-Kinderrechtskonvention ist das Kindeswohl in den Mittelpunkt aller Handlungen zu stellen. Dazu gehört auch, dass die Stimmen der Betroffenen angehört werden. Dies wäre bei einer pauschalen Nichtigkeitserklärung nicht gegeben."

Dominik Bär, Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Monitoringstelle UN-Kinderrechtskonvention des Deutschen Instituts für Menschenrechte ist Sachverständiger in der Anhörung zum Gesetzentwurf zur Bekämpfung von Kinderehen am 17. Mai im Ausschuss für Recht und Verbraucherschutz

Stellungnahme zum Entwurf eines Gesetzes zur Bekämpfung von Kinderehen. Gesetzentwurf der Fraktionen der CDU/CSU und SPD, Drucksache 18/12086