Katastrophenhilfe muss inklusiv sein

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Katastrophenhilfe muss inklusiv sein

Menschen mit Behinderungen sind von Gefahrensituationen und humanitären Notlagen unverhältnismäßig stark betroffen. Auch Hilfsprogramme sind für sie häufig nicht zugänglich. Dies führt zu weitreichenden Menschenrechtsverletzungen.

Anlässlich der heutigen Debatte des UN-Menschenrechtsrats über die Rechte von Menschen mit Behinderungen veröffentlicht das Deutsche Institut für Menschenrechte die Publikation "Katastrophenhilfe muss inklusiv sein". Darin stellt es eine Studie des UN-Hochkommissariats für Menschenrechte über die Rechte von Menschen mit Behinderungen in Gefahrensituationen und humanitären Notlagen vor und hebt die Schlussfolgerungen und Empfehlungen der Studie hervor.

Der UN-Menschenrechtsrat diskutiert heute die Resolution 31/6, in der er die Staaten auffordert, die Ergebnisse der Studie zu berücksichtigen und wirksame Maßnahmen zu ergreifen, um Menschen mit Behinderungen in Gefahrensituationen und humanitären Notlagen zu schützen.

Weitere Informationen

Anna Hückmann (2017): Katastrophenhilfe muss inklusiv sein. Empfehlungen des UN-Hochkommissariats für Menschenrechte

Studie des UN-Hochkommissariats "The rights of persons with disabilities in situations of risk and humanitarian emergencies"

Zur Live-Debatte des Menschenrechtsrats