John G. Ruggie zu Besuch im Institut

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Eine Gruppe von Menschen stehen nebeneinander und lächeln in die Kamera.

John G. Ruggie (5. von links) mit Mitarbeiter_innen des Instituts und shiftproject © DIMR

John G. Ruggie zu Besuch im Institut

Austausch zum Stand der Umsetzung der UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte in Deutschland

Der Stand der Umsetzung der UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte in Deutschland stand im Fokus eines Austausches des Instituts mit John G. Ruggie, Professor für Human Rights und International Affairs an der Harvard Kennedy School sowie ehemaliger UN-Sonderbeauftragter für Wirtschaft und Menschenrechte, am 11. Oktober 2017 in Berlin. Dabei wurden auch die nationalen und internationalen Herausforderungen bei der Messung der menschenrechtlichen Auswirkungen von Unternehmenstätigkeit diskutiert.

Von 2005 bis 2011 war Ruggie UN-Sonderbeauftragter für Wirtschaft und Menschenrechte. Sein Mandat beinhaltete die Erstellung von Berichten über die menschenrechtliche Verantwortlichkeit von multinationalen Unternehmen für den UN-Menschenrechtsrat in Genf. Unter seiner Prozessführung gelang die Entwicklung der UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte, die 2011 vom UN-Menschenrechtsrat einstimmig angenommen wurden. Die UN-Leitprinzipien fassen die Pflichten der Staaten zum Schutz der Menschenrechte, die Verantwortung von Wirtschaftsunternehmen zur Achtung der Menschenrechte und die gemeinsame Aufgabe beider, für wirksame Abhilfe für Betroffene zu sorgen, zusammen.

Das Gespräch im Institut fand im Vorfeld der Verleihung des "A.SK Social Science Award" an Prof. Ruggie am Samstag, den 14. Oktober durch das Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung statt.