Institut bei Bundestagsanhörung zum Familiennachzug

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Eine Frau steht auf einem Platz, vor sich zwei kleine Kinder, sie hat um jedes der Kinder einen Arm gelegt. Die Frau lächelt in die Kamera, sie trägt ein Kopftuch.

Flüchtlinge vor dem Berliner Landesamt für Gesundheit und Soziales © Timo Stammberger

Institut bei Bundestagsanhörung zum Familiennachzug

Hendrik Cremer, Wissenschaftlicher Mitarbeiter des Instituts, ist am 20. März 2017 als Sachverständiger zur öffentlichen Anhörung des Innenausschusses des Deutschen Bundestages zum Thema Familiennachzug geladen. Thema der Anhörung ist insbesondere die seit März 2016 gesetzlich vorgesehene Aussetzung des Familiennachzugs für subsidiär Schutzberechtigte. Diese Regelung führt dazu, dass etwa Geflüchtete aus Syrien über drei Jahre oder noch länger getrennt von ihren engsten Familienangehörigen leben müssen.

Das Institut hat eine Stellungnahme zur Anhörung eingereicht, die deutlich macht, dass die Wahrung der Familieneinheit, also das Recht, als Familie zusammenleben zu können, einen überragenden Stellenwert im nationalen, europäischen und internationalen Grund- und Menschenrechtsschutz hat. Das Institut empfiehlt dem Gesetzgeber, die Aussetzung des Familiennachzugs zu subsidiär Schutzberechtigten umgehend wieder aufzuheben.

Weitere Informationen


Eingangsstatement von Hendrik Cremer bei der Öffentlichen Anhörung im Innenausschuss des Bundestags zum Thema Familiennachzug am 20.3.2017 (PDF, 245 KB, nicht barrierefrei)

Stellungnahme des Instituts zur Anhörung

Weitere Stellungnahmen zur Anhörung