Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Bekämpfung der Zwangsheirat greift zu kurz

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Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Bekämpfung der Zwangsheirat greift zu kurz

Der derzeit verhandelte Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Bekämpfung der Zwangsheirat greift zu kurz. Zu dieser Einschätzung kommt Petra Follmar-Otto, Leiterin der Abteilung Menschenrechtspolitik Inland/Europa am Deutschen Institut für Menschenrechte und Autorin der gerade erschienenen Publikation "aktuell 01/2011". Die Zwangsverheiratung vor allem von jungen Frauen sei in den vergangenen Jahren zu Recht als weit reichende Verletzung von Menschenrechten in den Fokus der Aufmerksamkeit gerückt, so Follmar-Otto in ihrer Publikation. Der derzeit verhandelte Gesetzentwurf der Bundesregierung sehe Schritte zur Stärkung der Rechte von Betroffenen vor. Mit der im Entwurf zugleich vorgesehenen Erhöhung der Ehebestandszeit laufe er jedoch Gefahr, dieses Ziel zu konterkarieren.

Zur Publikation "aktuell 01/2011"