Dringender Handlungsbedarf

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Die Spitzen eines Paars Kinderschuhe ragen ins Bild.

Beim Schutz intergeschlechtlicher Säuglinge und Kinder vor geschlechtszuweisenden Operationen sieht das Institut dringenden Handlungsbedarf © Simone Hainz/pixelio.de

Dringender Handlungsbedarf

Institut beim Expertengespräch "Intersexualität" der Kinderkommission des Deutschen Bundestages

Die Kinderkommission des Deutschen Bundestages führt am 31. Mai ein öffentliches Expertengespräch zum Thema Intersexualität durch. Petra Follmar-Otto, Leiterin der Abteilung Inland/Europa am Institut, stellt bei dem Gespräch Regelungsbedarfe zur Stärkung und zum Schutz der Rechte intergeschlechtlicher Kinder vor, die sich aus dem Instituts-Gutachten "Geschlechtervielfalt im Recht" ergeben haben.

Insbesondere beim Schutz intergeschlechtlicher Säuglinge und Kinder vor medizinisch nicht notwendigen geschlechtszuweisenden Operationen sieht das Institut vor dem Hintergrund der menschenrechtlichen Verpflichtungen Deutschlands dringenden Handlungsbedarf. Auch die personenstandsrechtliche Regelung zum Offenlassen des Geschlechtseintrags bei intergeschlechtlichen Kindern, die 2013 eingeführt wurde, bedarf der Weiterentwicklung.

Weitere Informationen:
Stellungnahme: Regelungsbedarfe zur Stärkung und zum Schutz der Rechte intergeschlechtlicher Kinder

Instituts-Gutachten "Geschlechtervielfalt im Recht"

Bundestag: Kinderkommission