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Zehn Leitlinien für gute pädagogische Beziehungen

"Reckahner Reflexionen zur Ethik pädagogischer Beziehungen" erschienen

Gute pädagogische Beziehungen sind das Fundament, damit Lehren und Lernen in frühpädagogischen, schulischen und sozialpädagogischen Feldern gelingen kann. Doch was macht eine gute pädagogische Beziehung aus? Wie gestaltet man sie? Und nicht zuletzt: nach welchen ethischen Leitlinien sollen sich Lehrer_innen und andere pädagogische Fachkräfte richten? Mit diesen Fragen beschäftigte sich der "Arbeitskreis Menschenrechte" bei seinen jährlichen Treffen im Rochow-Museum in Reckahn. Herausgekommen sind nun die "Reckahner Reflexionen zur Ethik pädagogischer Beziehungen". 

Achte Sitzung der UN-Arbeitsgruppe zu den Rechten Älterer: Viele fordern eine neue Konvention

Die achte Sitzung der UN-Arbeitsgruppe zu den Rechten Älterer fand vom 5. bis 7. Juli in New York statt. Bei dieser Sitzung gab es zwei Neuerungen: Nationale Menschenrechtsinstitutionen haben von nun an einen Status, mit dem sie mitdiskutieren und schriftlich Beiträge zu jedem Tagesordnungspunkt einreichen können. Dieses Mitwirkungsrecht in einer Arbeitsgruppe der UN-Generalversammlung ist ein Meilenstein für Nationale Menschenrechtsinstitutionen.

Internationaler Tag der Jugend: Rechte von Jugendlichen weltweit stärken!

Noch nie war der Anteil der Jugendlichen an der Weltbevölkerung so hoch wie heute. Derzeit wachsen die meisten Jugendlichen in Ländern des Globalen Südens auf. Ihre Ideen und ihr Engagement sind zentral für die Gestaltung einer nachhaltigen Entwicklung. Der Internationale Tag der Jugend am 12. August erinnert an die Bedeutung der Jugend als Lebensphase.

Pressemitteilung: Menschenrechtsbildung: "Der Alltag in Kitas bietet viele Möglichkeiten, Menschenrechte zu leben"

Berlin. Menschenrechte müssen ein fester Bestandteil in den Strukturen und im Alltag von Kindertagesstätten und Kindergärten sein. Dies fordert das Deutsche Institut für Menschenrechte in seiner neuen Publikation "Bewusstsein wecken, Haltung stärken, Verantwortung übernehmen. Menschenrechtsbildung in der frühen Kindheit". Für eine Kita bedeutet das zum Beispiel, auf diskriminierende Äußerungen kompetent zu reagieren, sprachliche und kulturelle Vielfalt wertzuschätzen, Kinder an der Tagesgestaltung zu beteiligen und dem Personal ausreichend Zeit für Reflexionsprozesse und entsprechende Fortbildungen zur Verfügung zu stellen.

Neue Studie: Menschenrechtliche Standards für landbezogene Investitionen

Die Freiwilligen Leitlinien Land der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen sollten vor allem bei der Prüfung von Hochrisikoprojekten und bei der Bewertung von größeren agrarpolitischen Trends angewendet werden. So lautet das zentrale Ergebnis der neuen englischsprachigen Studie "Safeguarding Human Rights in Land Related Investments" des Deutschen Instituts für Menschenrechte. Sie vergleicht bestehende internationale Prüfungsstandards der finanziellen Zusammenarbeit mit den Freiwilligen Leitlinien Land aus dem Jahr 2012.

Vernissage "Spuren der Erinnerung" – Mit Schuhabdrücken gegen gewaltsames Verschwindenlassen

Aktionskunstprojekt thematisiert gewaltsames Verschwindenlassen in Lateinamerika


Jeder Schuh erzählt eine Geschichte. Geschichten von der Suche nach verschwundenen Angehörigen, Geschichten von Trauer, Hoffnung und Beharrlichkeit: "Auf meiner Suche habe ich mir die Schuhsohlen abgelaufen, mein Herz war vor lauter Schmerz schon ganz eng. Aber meine ganze Suche war ergebnislos", notiert Maria Nubia aus Kolumbien, die ihren 18-jährigen Sohn Omar vermisst. "Gehen gibt mir einen Hoffnungsschimmer, dich irgendwann zu finden. Ich vermisse dich so sehr", schreibt Yolanda an ihren verschwundenen Sohn Roberto. "Die Zeit vergeht und wird nicht stehenbleiben, genauso wie ich nie aufhören werde, dich zu suchen", formuliert Martha Beatriz Vega Ruiz, deren Mann Jesús festgenommen wurde und seither verschwunden ist.

 

 

"Ich bin Feministin, weil ich Menschenrechtlerin bin" - Margherita-von-Brentano-Preis 2017 für Beate Rudolf

Am 4. Juli 2017 wurde der Margherita-von-Brentano-Preis 2017 an Prof. Dr. Beate Rudolf verliehen. Die Direktorin des Deutschen Instituts für Menschenrechte erhält den Preis für ihr herausragendes langjähriges akademisches und gesellschaftspolitisches Wirken im Bereich der Menschenrechte und insbesondere der Frauenrechte.

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