Projekt Anwaltschaft für Menschen-Rechte und Vielfalt

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Projekt Anwaltschaft für Menschen-Rechte und Vielfalt (2012-2014)

Das ist die Seite
Projekt Anwaltschaft für Menschen-Rechte
und Viel-Falt in Leichter Sprache

Projekt bedeutet zum Beispiel:
Jemand macht einen Plan.
Dann arbeitet er eine bestimmte Zeit nach dem Plan.
Danach schreibt er einen Bericht:
Was hat gut geklappt?
Was hat nicht so gut geklappt?

Anwaltschaft ist ein anderes Wort für:
die Rechts-Anwälte und Rechts-Anwältinnen.

Alle Menschen haben die gleichen Rechte.
Das sind die Menschen-Rechte.
Zum Beispiel:
Jeder Mensch darf sagen, was er denkt.
Jeder Mensch darf selbst
über sein Leben bestimmen.
Jeder Mensch hat das Recht auf Bildung.
Keine Person darf schlechter behandelt werden
als andere Menschen.

Es gibt noch viel mehr Menschen-Rechte.

Vielfalt bedeutet:
Alle Menschen sind verschieden.
Das ist gut.

Was will das Projekt?
Für wen ist das Projekt?

Das Institut für Menschen-Rechte macht das Projekt für Rechts-Anwälte und Rechts-Anwältinnen.

Manchmal erleben Menschen:
Sie bekommen ihr Menschen-Recht nicht.

Zum Beispiel:
Menschen mit Behinderung
sollen in einem Wohnheim wohnen.
Oder eine Frau mit Kopftuch
bekommt eine Arbeit nicht.

Dann müssen Anwälte und Anwältinnen
den Menschen helfen.

In dem Projekt erfahren die Anwälte
und Anwältinnen,
wie sie den Menschen helfen können.
Wie sie für die Menschen-Rechte kämpfen können.
Und wie sie erkennen,
dass die Menschen-Rechte verletzt sind.
Zum Beispiel im Arbeits-Recht und im Sozial-Recht.

Das Projekt ist für alle Anwälte und Anwältinnen.
Egal ob sie allein arbeiten oder in großen Büros.
Es ist auch für Personen,
die sich auf den Beruf als Anwalt vorbereiten.

So ist es heute:
In unserer Gesellschaft
bekommen nicht alle Menschen ihr Recht.
Oft werden einige schlechter behandelt.
Zum Beispiel:

Menschen mit dunkler Hautfarbe
dürfen oft nicht in eine Diskothek.
Menschen mit Behinderung
können oft nur in der Werkstatt arbeiten.
Menschen mit einem Namen aus einer fremden Sprache
bekommen oft keine Arbeit.

Anwälte und Anwältinnen
sollen den Menschen helfen.
Dafür müssen sie erfahren,
warum diese Menschen schlecht behandelt werden.
Sie müssen erfahren, wo das passiert.
Und welche Menschen es sind.

Und sie müssen lernen,
welche Gesetze diesen Menschen helfen können.
Es gibt viele verschiedene Gesetze
zu den Menschen-Rechten.
Deutsche Gesetze, europäische Gesetze
und Gesetze für alle Länder.

Es gibt noch keine Weiter-Bildung für Anwälte
und Anwältinnen über die Menschen-Rechte.

Die Anwälte und Anwältinnen müssen aber lernen:
Wie können alle Menschen
gleich behandelt werden?
Die meisten Anwälte und Anwältinnen
kennen die Gesetze zu den Menschen-Rechten nicht sehr gut.

Das bieten wir an:
Das Institut für Menschen-Rechte macht ein Projekt.

In dem Projekt planen wir Seminare
und Informationen über Menschen-Rechte.
Es geht besonders um das Arbeits-Recht
und um das Sozial-Recht.
Wir zeigen in den Seminaren:
So können die Anwälte und Anwältinnen
den Menschen vor Gericht
oder bei den Behörden helfen.

Manchmal helfen die deutschen Gerichte nicht.
Dann können die Menschen
zum Europäischen Gerichts-Hof
für Menschen-Rechte gehen
oder zu den Vereinten Nationen.
Die sagen dann vielleicht:
Hier sind die Menschen-Rechte verletzt.

An dem Projekt können Anwälte und Anwältinnen teilnehmen.
Aber auch Personen,
die sich auf den Beruf als Anwalt vorbereiten.

In dem Projekt machen wir Tagungen.
Dort können die Teilnehmer und Teilnehmerinnen
miteinander sprechen.
Sie können ihre Erfahrungen austauschen.
So können sie sich gegen-seitig helfen.
Sie lernen wie verschieden die Menschen sind.
Dann können sie die Menschen besser verstehen,
wenn die Hilfe brauchen.

In dem Projekt sammeln wir Gerichts-Urteile
zu den Menschen-Rechten.
Dann können die Anwälte und Anwältinnen
die Urteile leicht finden.

Am Ende von dem Projekt haben wir dann
gute Lehr-Pläne für diese Weiter-Bildung.

Das Projekt hat im Januar 2012 angefangen.
Es dauert 3 Jahre.

Das Bundes-Ministerium für Arbeit und Soziales
und der Europäische Sozial-Fonds
unterstützen das Projekt.

Sie haben ein Programm für solche Projekte gemacht.
Das Programm heißt:
Xenos-Programm Integration und Vielfalt.

Der Europäische Sozial-Fond ist ein Teil
von der Europäischen Union.

Hier können Sie sich das Informations-Blatt
vom Projekt herunter-laden (PDF, 342 KB, in schwieriger Sprache)

Der Text in Leichter Sprache ist eine Zusammen-Fassung.
In der Zusammen-Fassung stehen
die wichtigsten Sachen aus dem Text.
In Leichte Sprache übertragen von

Holtz & Faust GbR, Achtermannstr. 12, 48143 Münster
Telefon 0251 - 39 99 73 06, Fax 0251 - 987 96 89
E-Mail: info(at)holtz-und-faust.de
Internet-Seite: www.holtz-und-faust.de

Auf Lesbarkeit geprüft von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von
Westfalenfleiß gGmbH, Münster

Zeichnungen:
Reinhild Kassing. Die Bilder von Frau Kassing gehören ihr. Wenn Sie sie benutzen wollen, muss Frau Kassing ja sagen. Wenden Sie sich an Frau Kassing: Reinhild Kassing, Friedrich-Ebert-Straße 173, 34119 Kassel,
E-Mail: info(at)reinhildkassing.de 

Die vierte und neunte Zeichnung gehören Inspired Services, Valuing People clipart collection:
Internet-Seite: http://www.valuingpeopleclipart.org.uk/

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