Hintergrund-Infos zu der Tagung 2010

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Hintergrund-Infos zu der Tagung

Tagung am 11. November 2010
Empowerment und Mit-Bestimmung

Das bedeutet:
So werden Menschen mit Behinderungen stark,
dass sie mitbestimmen können.

Darum geht es bei der Tagung:
Menschen mit Behinderungen bestimmen mit.
So wird Politik für behinderte Menschen gemacht.
Behinderte Menschen sollen selbst
über ihr Leben bestimmen.
Sie sollen Politik mitbestimmen.
Sie sollen die Hilfe bekommen, die sie brauchen.

Die Tagung ist am 11. November 2010.
Die Tagung ist im Kleist-Haus in Berlin.

Dieses Büro lädt zum Treffen ein:
Die Monitoring-Stelle
zur UN-Behinderten-Rechts-Konvention
.
Das sind schwere Wörter.

Wir erklären die schweren Wörter:
UN-Behinderten-Rechts-Konvention
Die UN sind eine große Gruppe von Ländern.
Wir sagen auch: die Vereinten Nationen.
Die Vereinten Nationen machen
Politik für die ganze Welt.
Bei den Vereinten Nationen arbeiten
fast alle Länder aus der Welt mit.
Die Vereinten Nationen haben
Rechte für behinderte Menschen aufgeschrieben.
Das Papier heißt:
UN-Behinderten-Rechts-Konvention.

Eine Konvention ist ein Vertrag zwischen Ländern. 

Das sind die Behinderten-Rechte:
Alle Menschen auf der Welt
haben die gleichen Rechte.
Behinderte Menschen dürfen nicht
schlechter behandelt werden.
Sie bestimmen selbst über ihr Leben.
Behinderte Menschen bestimmen mit in der Politik.

Viele Länder haben den Vertrag
von den Vereinten Nationen unterschrieben.
Sie müssen sich an den Vertrag halten.
In jedem Land gibt es eine Stelle, die prüft:
Halten sich die Länder an den Vertrag.
Bekommen behinderte Menschen ihre Rechte.

In Deutschland heißt diese Stelle Monitoring-Stelle.
Diese Stelle macht diese Tagung.

Das gehört auch zu den Behinderten-Rechten:
Behinderte Menschen
wählen Politikerinnen und Politiker.
Behinderte Menschen bestimmen neue Gesetze mit.
Behinderte Menschen prüfen auch:
Bekommen behinderte Menschen
in Deutschland ihre Rechte.

Sie sollen die gleichen Rechte haben
wie die Menschen ohne  Behinderungen.
Aber das ist immer noch nicht so.

Menschen ohne Behinderungen
haben immer noch mehr Rechte.
Das wollen wir ändern.

Auf dem Treffen sprechen wir über verschiedene Fragen:
Die Fragen sind:

  • Wie können behinderte Menschen die gleichen Rechte haben wie alle anderen Menschen.
  • Wie können sie Politik mit bestimmen.
  • Wie schaffen wir das.
  • Was brauchen wir dazu.
  • Wie helfen die Vereinten Nationen den behinderten Menschen.
  • Wie kann die Regierung helfen.
  • Gibt es in Deutschland schon gute Beispiele dafür.

Auf der Tagung gibt es viele Experten.
Die Experten erzählen gute Beispiele.
Alle auf der Tagung reden dann über die Beispiele.

Die Tagung ist für Menschen mit Behinderungen.
Und für Assistenten von Menschen mit Behinderungen.
Die Tagung ist auch für Menschen
aus Behinderten-Organisationen.

Vortrag
Partizipation behinderter Menschen:
Menschen-Rechtliche Grund-Lagen
und praktische Voraussetzungen

In Leichter Sprache heißt das:
Behinderte Menschen sollen überall mit machen können.
Was brauchen wir dazu.

Der Vortrag dauert 30 Minuten.
Von 11:20 bis 11:50 Uhr.

Stefan Trömel hält den Vortrag.
Darum geht es genau in dem Vortrag:
Behinderten-Organisationen haben an dem Vertrag
von den Vereinten Nationen mit gearbeitet.
Herr Trömel erklärt,
was die Behinderten-Organisationen gemacht haben.

Der Vortrag erklärt,
wie behinderte Menschen mit bestimmen können.
Wie sie überall dabei sein können.
Wie sie überall mit machen können.
Und wie ihnen die Gerichte dabei helfen können.

Mitmachen ist ein Menschen-Recht.
Mitbestimmen ist ein Menschen-Recht.
Und jeder kann zum Gericht gehen
und sein Recht bekommen.
Auch das ist ein Menschen-Recht.

Das gilt für alle Menschen.
Lange Zeit wurden behinderte Menschen
schlechter behandelt.
Lange Zeit durften behinderte Menschen
nicht mitbestimmen, wenn es um ihr Leben ging.
Das war ungerecht.
In Zukunft soll das besser werden.

Der Vortrag erklärt:
Diese Rechte haben behinderte Menschen genau.
So können behinderte Menschen mit prüfen,
ob der Vertrag eingehalten wird.
Und: Das müssen Menschen können,
wenn sie in der Politik mitarbeiten möchten.
Der Vortrag erklärt was wichtig ist:
Zum Beispiel:
Menschen mit Behinderungen müssen stark werden.

Die Organisationen von Menschen mit Behinderung
müssen zusammen arbeiten.
Alle müssen auch Menschen mit seelischer Behinderung
und Kinder mitmachen lassen.

Die Vereinten Nationen haben den Ländern
eine Aufgabe gegeben:
Jetzt können behinderte Menschen
noch nicht überall mitbestimmen.
Das müssen die Regierungen ändern.
Das geht aber nur langsam.

Dann gibt es eine Gesprächs-Runde
von Expertinnen und Experten.
Alle anderen auf der Tagung
können zuhören und zusehen.

Thema von der Gesprächs-Runde:
Partizipation behinderter Menschen:
Aufgabe und Herausforderung

In Leichter Sprache heißt das:
Behinderte Menschen sollen mitreden,
mitbestimmen und dabei sein.
Wie geht das.
Und was brauchen wir dafür.

Diese Gesprächs-Runde dauert 1 ½ Stunden.
Von 12:00 bis 13:30 Uhr.   

Die Experten sprechen über diese Fragen:   
Behinderte Menschen sollen die Politik
besser mitbestimmen.
Welche Vorschläge stehen
im Vertrag der Vereinten Nationen.   

Was hat Deutschland schon geschafft.
Und was brauchen wir noch.
Was müssen Menschen können,
wenn sie mitarbeiten möchten.
Welche Unterstützung brauchen die Menschen.
Behinderte Menschen sollen die Politik
besser mitbestimmen können.
Wie kann der Staat sie unterstützen.

Arbeits-Kreise am Nachmittag

Es gibt 3 Arbeits-Kreise.
Sie können bei einem Arbeits-Kreis mitmachen.
Die Arbeits-Kreise dauern 2 Stunden.
Von 14:30 bis 16:30 Uhr.

Jeder Arbeits-Kreis hat ein anderes Thema:

Arbeits-Kreis 1:
Wie können wir erreichen,
dass Menschen mit Behinderungen
überall mit machen können.

Arbeits-Kreis 2:
Wie können wir prüfen,
ob in Deutschland alle überall mit machen können.

Arbeits-Kreis 3:
Wie können Menschen mit Behinderung
ihre Rechte bekommen.

So geht das in den Arbeits-Kreisen:
Expertinnen und Experten halten einen kurzen Vortrag.
Sie erzählen von guten Beispielen.
Dann reden alle über die Beispiele.

Wichtig:
Arbeits-Kreis 2 können Sie auch im Internet
ansehen und anhören.

Klicken Sie hier auf Live-Streams

Achtung:
Sie kommen dann zu einer Internet-Seite
in schwerer Sprache.

Arbeits-Kreis 1:
Partizipation bei Umsetzungs-Prozessen

Das heißt in Leichter Sprache:
Menschen mit Behinderungen bestimmen mit.

Im Vertrag von den Vereinten Nationen steht:
Die Länder müssen daran arbeiten,
dass Menschen mit Behinderungen
überall mitbestimmen können.
Das muss schnell gehen.
Deutschland arbeitet daran.

Im Vertrag steht auch:
Die Länder sprechen mit den Organisationen
von Menschen mit Behinderungen
und von den Kindern mit Behinderungen.
Sie überlegen zusammen:
So können Menschen mit Behinderungen
besser mitbestimmen.   

Der Arbeits-Kreis überlegt:
Menschen mit Behinderungen
sollen gleich-berechtigt sein.
Ist es wichtig,
dass Menschen mit Behinderungen daran mitarbeiten.
2 Redner aus Rheinland-Pfalz und Thüringen
erzählen von guten Beispielen:
So können Menschen mit Behinderungen mitarbeiten.
Es gibt auch gute Beispiele
aus anderen Ländern auf der Welt.    

Nach den Beispielen überlegen alle im Arbeits-Kreis:
Was können wir machen,
damit Menschen mit Behinderungen
gleich berechtigt sind.   

Arbeits-Kreis 2:
Partizipation im Verfahren
der Staaten-Berichts-Prüfung

Das bedeutet:
Wie können wir mitbestimmen und
die Gleich-Berechtigung in den Ländern prüfen.   

Im Vertrag von den Vereinten Nationen steht auch:
Die Menschen mit Behinderungen
und ihre Organisationen müssen mitarbeiten.

Sie müssen selber darauf achten:
Macht ihre Regierung gute Gesetze
zur Gleich-Berechtigung.   

Im März im Jahr 2011
soll die deutsche Regierung aufschreiben:
So geben wir Menschen mit Behinderungen
die gleichen Rechte.
Und: Das haben wir bisher schon geschafft.

Eine Gruppe in den Vereinten Nationen prüft,
was die deutsche Regierung geschrieben hat.
Das heißt: Staaten-Berichts-Prüfung.
Das bedeutet: die Länder schreiben einen Bericht
und die Vereinten Nationen prüfen den Bericht.   

Der Arbeits-Kreis überlegt:
Wie können Organisationen
von Menschen mit Behinderungen dabei mit machen.
Wie können sie einen eigenen Bericht schreiben.
Der Bericht von den Organisationen heißt:
Parallel-Bericht.

Haben andere Organisationen in Deutschland
schon einmal so einen Bericht geschrieben.
Können Organisationen in anderen Ländern uns helfen.   

Arbeits-Kreis 3:
Demokratische Willens-Bildung

Das bedeutet:
Wie können alle Menschen die Politik mitbestimmen.    
Alle Menschen sollen die Politik mitbestimmen.
Deshalb müssen auch Menschen mit Behinderungen
dabei mit machen.
Sie müssen ihre eigenen Rechte kennen.

Der Arbeits-Kreis spricht über die Fragen:
Können Menschen mit Behinderungen
gleich-berechtigt in der Politik mitarbeiten.
Wie können sie ihr eigenes Recht durchsetzen.
Wie können Menschen mit Behinderungen lernen,
wie sie ihr Recht bekommen.
Können alle Menschen gleich gut wählen gehen.
Können Menschen mit Behinderungen
in Wohn-Heimen und Werkstätten mitbestimmen.

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